Trockene Rosinen vorbereiten
Sehr trockene Rosinen können kurz abgespült werden. Vor dem Unterheben sorgfältig trocken tupfen.
Rheinisches Siedegebäck
Rheinische Krapfen sind kleine, unregelmäßig geformte Brandteiggebäcke mit Rosinen, die in heißem Öl ausgebacken und warm in Zimt-Zucker gewendet werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rheinische Krapfen gehören im Rheinland zu den beliebten Karnevalsgebäcken. Anders als Berliner werden sie traditionell aus Brandteig zubereitet und nicht aus Hefeteig. Rosinen geben den kleinen, unregelmäßig geformten Bällchen süße Fruchtigkeit.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und locker mit süßen, fruchtigen Rosinen. Warm gewendet in Zimt-Zucker schmecken die Krapfen buttrig, süß und würzig.
Schritt für Schritt
Wasser, Butter, Zucker und Salz in einem schweren Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und die Flüssigkeit kräftig kocht.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen und die Flüssigkeit kocht kräftig.
Das Mehl auf einmal dazugeben und sofort mit einem Holzlöffel kräftig rühren. Den Teig bei mittlerer Hitze weiterbewegen, bis er sich als glatter Kloß vom Topfboden löst und sich dort ein dünner heller Belag bildet.
Daran erkennst du es: Der Teig löst sich als glatter Kloß vom Topfboden; am Boden bleibt ein dünner heller Belag zurück.
Den Brandteig in eine Rührschüssel geben und 5 bis 10 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander gründlich einarbeiten. Das nächste Ei erst dazugeben, wenn das vorherige vollständig aufgenommen ist. Der Teig soll glänzen und schwer reißend vom Löffel fallen.
Daran erkennst du es: Der Teig glänzt und fällt schwer reißend vom Löffel.
Die Rosinen unterheben. Falls sie sehr trocken sind, vorher kurz abspülen und sorgfältig trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind gleichmäßig im glänzenden Teig verteilt.
Das Öl in einem hohen, breiten Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Währenddessen Zucker und Zimt in einer flachen Schale mischen. Einen kleinen Teigklecks zur Probe ins Fett geben: Er soll sofort aufsteigen und langsam goldbraun werden, ohne dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Ein Probeklecks steigt sofort auf und wird langsam goldbraun, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig erhitzen und Wasser vom Fett fernhalten.
Mit zwei leicht angefeuchteten Teelöffeln kleine Nocken vom Teig abstechen und vorsichtig ins heiße Öl geben. Nicht zu viele Krapfen auf einmal frittieren, damit die Temperatur nicht stark fällt. Die Krapfen etwa 5 bis 6 Minuten goldbraun ausbacken und dabei mehrmals wenden.
Daran erkennst du es: Die Krapfen sind rundum goldbraun und durchgegart.
Wichtig: Die Teigportionen vorsichtig ins heiße Öl geben und Spritzer vermeiden.
Die fertigen Krapfen mit einer Schaumkelle herausheben, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm im Zimt-Zucker wenden. Am besten schmecken sie frisch am selben Tag.
Daran erkennst du es: Die Krapfen sind abgetropft und gleichmäßig mit Zimt-Zucker überzogen.
Gut zu wissen
Sehr trockene Rosinen können kurz abgespült werden. Vor dem Unterheben sorgfältig trocken tupfen.
Die angegebene Ölmenge ist ungefähr und hängt von der Größe des hohen, breiten Topfes ab. Die Krapfen sollen beim Frittieren weitgehend eintauchen.
Den Teig bei mittlerer Hitze weiterbewegen, bis sich ein glatter Kloß bildet und ein heller Belag am Topfboden sichtbar ist.
Den Teig noch kurz unter kräftigem Rühren weiter erhitzen, ohne ihn anbrennen zu lassen.
Jedes Ei einzeln vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt.
Den Teig gründlich weiterarbeiten, bis er wieder glänzend und zusammenhängend ist.
Nur wenige Krapfen gleichzeitig frittieren und das Öl vorab auf 170 bis 175 °C bringen.
Die nächste Portion kleiner halten und das Öl vor dem Weiterfrittieren wieder auf Temperatur bringen.
Die Temperatur im Bereich von 170 bis 175 °C halten und die Krapfen mehrmals wenden.
Die Temperatur reduzieren und die nächste Portion kleiner und etwas länger ausbacken.
Die Krapfen werden ohne Rosinen zubereitet und schmecken dadurch schlichter und stärker nach Brandteig, Butter und Zimt-Zucker.
Häufig gefragt
Rheinische Krapfen werden aus Brandteig zubereitet und in kleinen Nocken frittiert, während Berliner traditionell aus Hefeteig bestehen.
Ja. Die Rosinen können weggelassen werden; die Krapfen schmecken dann schlichter und stärker nach Brandteig und Zimt-Zucker.
Am besten schmecken sie frisch am selben Tag und noch warm im Zimt-Zucker gewendet.
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