Geeignete Trauben
Kernarme weiße oder rote Weintrauben sind besonders praktisch. Entkernte Tafeltrauben sind ebenfalls verwendbar, können aber etwas fester bleiben.
Rheinland-Pfalz
Saftiger Blechkuchen aus lockerem Hefeteig mit frischen Weintrauben, einer leicht gewürzten Fruchtfüllung und knusprigen Butterstreuseln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pfälzer Winzerkuchen verbindet einen lockeren Hefeboden mit saftigen Weintrauben und einer großzügigen Schicht knuspriger Streusel. Der Blechkuchen passt besonders gut in die Herbstsaison und lässt sich mit weißen oder roten, möglichst kernarmen Trauben zubereiten.
Der Kuchen duftet buttrig und leicht nach Hefe. Der Boden ist weich und locker, die Trauben saftig und fruchtig mit einer milden Säurenote, während die Streusel goldbraun, mürbe und knusprig bleiben.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Zucker, Salz und TrockenhefeFeines Hefegranulat, dessen Triebkraft beim Trocknen weitgehend erhalten bleibt. in der großen Rührschüssel mischen. Lauwarme Milch, weiche Butter und Ei hinzufügen und alles etwa 8 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort 45–60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen sichtbar vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen und wirkt luftig.
Die Weintrauben waschen, im Sieb gut abtropfen lassen und bei Bedarf halbieren. Mit Zucker, optionalem ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird. und Speisestärke vorsichtig vermengen und bis zur Verwendung beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Trauben sind gleichmäßig mit Zucker und Stärke überzogen.
Weizenmehl, kalte Butter, Zucker und Vanillezucker rasch zu krümeligen Streuseln verarbeiten. Nicht zu lange kneten. Die Streusel bis zur Verwendung kühl stellen.
Daran erkennst du es: Es sind unterschiedlich große, krümelige Streusel entstanden und keine glatte Teigmasse.
Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten und auf dem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Backblech mit den Händen drücken oder mit dem Nudelholz ausrollen. Einen gleichmäßigen Boden formen und den Teig anschließend noch einmal 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig liegt gleichmäßig auf dem Blech und wirkt nach der Ruhezeit etwas entspannter.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alternativ 160 °C Umluft einstellen.
Die vorbereiteten Trauben gleichmäßig auf dem Teig verteilen und dabei einen kleinen Rand frei lassen. Die gekühlten Streusel großzügig darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Trauben liegen möglichst gleichmäßig verteilt und die Streusel bedecken die Oberfläche locker.
Das Blech auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben und den Kuchen 35–40 Minuten goldbraun backen.
Daran erkennst du es: Die Streusel sind goldbraun und knusprig, der Boden ist durchgebacken.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Den Kuchen auf dem Blech vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird. So kann sich der Fruchtbelag setzen und der Hefeboden stabilisieren.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig abgekühlt und lässt sich sauber portionieren.
Wichtig: Das Blech erst nach dem Abkühlen umsetzen oder portionieren.
Gut zu wissen
Kernarme weiße oder rote Weintrauben sind besonders praktisch. Entkernte Tafeltrauben sind ebenfalls verwendbar, können aber etwas fester bleiben.
Zimt ist optional und ergänzt vor allem die herbstliche Würznote. Für ein klareres Traubenaroma kann er weggelassen werden.
Für die Grundmenge kann 1 Päckchen Trockenhefe durch ½ Würfel frische Hefe ersetzt werden. Die frische Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit den übrigen Teigzutaten verkneten. Den Teig gehen lassen, bis sich sein Volumen sichtbar vergrößert hat.
Der Teig bleibt hefebasiert; die Gehzeit richtet sich weiterhin nach der sichtbaren Volumenzunahme.
Frische Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und anschließend mit den übrigen Teigzutaten verkneten.
Der Geschmack bleibt ähnlich, die Fruchtstücke können jedoch etwas fester wirken.
Tafeltrauben waschen, sorgfältig entkernen und je nach Größe halbieren.
Der Kuchen schmeckt stärker nach Trauben und Butterstreuseln.
Den Zimt einfach weglassen; die übrigen Belagzutaten unverändert verwenden.
Trauben gut abtropfen lassen, die Stärke gleichmäßig untermengen und den Kuchen bis zu einer goldbraunen Streuselfarbe backen.
Den Kuchen bei gleicher Temperatur einige Minuten weiterbacken und anschließend vollständig auskühlen lassen.
Die Milch nur lauwarm verwenden und den Teig an einem warmen Ort bis zur sichtbaren Volumenzunahme ruhen lassen.
Ein kompakter Boden lässt sich nach dem Backen nicht vollständig korrigieren; beim nächsten Mal die Gehzeit verlängern.
Die Zutaten nur rasch krümelig verarbeiten und die Streusel locker auf dem Belag verteilen.
Bereits harte Streusel können nicht wieder mürbe werden; den Kuchen in dünneren Stücken servieren.
Teig, Trauben und Streusel möglichst gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
Stärker gebräunte Bereiche gegebenenfalls locker mit Backpapier abdecken und den Kuchen fertig backen.
Weiße, kernarme Trauben ergeben einen milden, hellen Fruchtbelag.
Rote Trauben bringen eine kräftigere Farbe und eine markantere Fruchtnote.
Eine zurückhaltende Variante, bei der die Fruchtigkeit der Trauben stärker im Vordergrund steht.
Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und anschließend abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren. Für eine längere Aufbewahrung kann er gekühlt werden; vor dem Servieren wieder auf Zimmertemperatur bringen.
Nicht warm und dicht verschlossen lagern, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Häufig gefragt
Weiße oder rote, möglichst kernarme Weintrauben eignen sich besonders gut. Auch entkernte Tafeltrauben können verwendet werden.
Nein. Zimt ist optional und kann für ein stärkeres Traubenaroma weggelassen werden.
Ja. Verwende für die Grundmenge ½ Würfel frische Hefe, löse sie in der lauwarmen Milch auf und verknete sie anschließend mit den übrigen Teigzutaten. Lass den Teig gehen, bis sich sein Volumen sichtbar vergrößert hat.
Der Teig sollte sein Volumen sichtbar vergrößert haben und luftig wirken. Die genaue Dauer hängt von der Raumtemperatur ab.
Beim Auskühlen setzt sich der saftige Traubenbelag und der Kuchen lässt sich sauberer schneiden. Außerdem bleiben die Streusel besser strukturiert.
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