Schokolade für die Creme
Die Schokolade fein hacken, damit sie sich im heißen Pudding schnell und gleichmäßig auflöst.
Bayerische Schichttorte
Bayerische Prinzregententorte mit dünnen Biskuitböden, zartschmelzender Schokobuttercreme und glänzender Zartbitterglasur.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Prinzregententorte ist eine feine bayerische Schichttorte aus mehreren dünnen Biskuitböden, dunkler Schokobuttercreme und einer glänzenden Kuvertüreschicht. Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser entstehen etwa zwölf Stücke – passend für eine festliche Kaffeetafel oder einen besonderen Kuchennachmittag.
Die Torte ist außen glatt und glänzend, beim Anschneiden klar geschichtet und weich-cremig. Die Biskuitlagen sind zart und leicht elastisch, die dunkle Schokocreme schmilzt auf der Zunge, während die Kuvertüre einen festen, aromatischen Abschluss mit dezenter Bitternote bildet.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Herausnehmen der Form Topflappen verwenden.
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel 5–8 Minuten hellschaumig aufschlagen, bis die Masse dick-cremig ist und langsam von den Rührbesen tropft.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich heller, dick-cremig und hält kurz eine Spur.
Weizenmehl, Speisestärke und Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und vorsichtig mit dem Teigschaber unterheben, bis gerade ein glatter Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar; der Teig bleibt luftig.
Etwa ein Sechstel bis ein Achtel des Teigs dünn, etwa 3–4 mm hoch, in die vorbereitete Form streichen. Den Boden 8–10 Minuten goldgelb backen, sofort stürzen, das Backpapier abziehen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Form erneut vorbereiten und die übrigen Böden nacheinander backen, bis 6–8 dünne Böden entstanden sind. Während ein Boden backt, kann die Form für den nächsten Durchgang vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldgelb und federt bei leichtem Druck zurück.
Wichtig: Die Form und die frisch gebackenen Böden sind sehr heiß; beim Stürzen vorsichtig arbeiten.
Schokoladenpuddingpulver und Zucker mit 6 EL der kalten Milch glatt rühren. Die restliche Milch im Stieltopf aufkochen, die angerührte Puddingmasse einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis ein fester Pudding entsteht. Die gehackte ZartbitterschokoladeDunkle Schokolade mit kräftigem Kakaogeschmack und meist wenig oder keiner Milch. sofort einrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist.
Daran erkennst du es: Der Pudding ist deutlich eingedickt und glatt, die Schokolade vollständig gelöst.
Wichtig: Die Puddingmasse kann beim Aufkochen spritzen; vorsichtig rühren und den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen.
Den Schokopudding in eine Schüssel füllen, Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen und vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Pudding fühlt sich nicht mehr warm an und ist vollständig auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Die weiche Butter hell aufschlagen. Den vollständig erkalteten Schokopudding löffelweise unterrühren, bis eine glatte, streichfähige Creme entsteht. Ist die Creme zu weich, die Schüssel kurz kühl stellen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt, homogen und lässt sich dünn verstreichen.
Einen Biskuitboden auf die Tortenplatte legen und dünn mit Schokobuttercreme bestreichen. Weitere Böden und Creme abwechselnd aufschichten. Die oberste Lage und den Rand ebenfalls dünn mit Creme einstreichen. Die Torte mindestens 1 Stunde kühl stellen, damit die Schichten stabil werden.
Daran erkennst du es: Die Torte ist fest genug, dass der Rand beim Glattstreichen stabil bleibt.
Zartbitterkuvertüre mit Butter und optional dem neutralen Öl über dem Wasserbad schmelzen. Die Torte gleichmäßig mit der Glasur überziehen und fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre ist glatt geschmolzen und bildet beim Abkühlen eine gleichmäßige Schicht.
Wichtig: Schüssel und geschmolzene Kuvertüre können heiß sein; beim Umrühren vorsichtig arbeiten.
Die glasierte Torte vor dem Anschneiden nochmals gut durchkühlen. Zum Servieren ein Messer in heißes Wasser tauchen, abtrocknen und die Torte damit in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist fest und die Torte lässt sich ohne Verrutschen schneiden.
Wichtig: Das Messer nach dem Erwärmen vorsichtig handhaben und vor jedem Schnitt abtrocknen.
Gut zu wissen
Die Schokolade fein hacken, damit sie sich im heißen Pudding schnell und gleichmäßig auflöst.
Die Butter rechtzeitig auf Zimmertemperatur bringen. Sie soll weich und aufschlagbar sein, aber nicht geschmolzen.
Butter und optional neutrales Öl machen die Glasur geschmeidiger; das Öl ist nicht zwingend erforderlich.
Die Glasur kann etwas weniger fließfähig und weniger glänzend werden.
Zartbitterschokolade wie die Kuvertüre mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und bei Bedarf mit dem Öl geschmeidiger machen.
Die Böden werden etwas weniger zart und können kompakter werden.
Die Speisestärke durch dieselbe Menge Weizenmehl ersetzen und gemeinsam mit dem übrigen Mehl sieben.
Die Creme kann je nach Produkt etwas anders fest werden und geschmacklich leicht variieren.
Einen ungesüßten, back- und puddinggeeigneten pflanzlichen Drink verwenden. Die Festigkeit des Puddings vor dem Abkühlen prüfen.
Die Eimasse 5–8 Minuten luftig aufschlagen und die gesiebten trockenen Zutaten nur vorsichtig unterheben.
Kompakte Böden können dünn mit Creme bestrichen werden; die Torte wird dennoch genießbar, aber weniger luftig.
Den Pudding vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und löffelweise unter die weiche Butter rühren.
Die Creme vorsichtig auf Zimmertemperatur bringen und nochmals glatt aufschlagen; bei zu weicher Creme kurz kühlen.
Das Wasserbad nur sanft erhitzen und Schüssel, Löffel und Kuvertüre trocken halten.
Die Glasur vorsichtig weiter erwärmen und mit Butter sowie optional Öl glätten, ohne sie stark zu erhitzen.
Die Böden nur goldgelb backen, sofort vorsichtig stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gerissene Stücke mit etwas Creme zusammensetzen und die Bruchstelle innerhalb der Torte platzieren.
Die gesamte Teigmenge auf acht Portionen verteilen und sehr dünn backen. Dadurch entsteht eine ausgeprägte Schichtoptik.
Den Teig auf sechs Portionen verteilen. Die Schichten werden etwas dicker und die Torte lässt sich einfacher zusammensetzen.
Die Glasur wird nur mit Kuvertüre und Butter zubereitet. Sie wird etwas weniger glänzend, bleibt aber aromatisch und fest.
Die Torte kann vollständig am Vortag zubereitet werden. Nach dem Glasieren gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
Die Torte nach dem Glasieren im Kühlschrank aufbewahren und vor Gerüchen schützen. Zum Servieren kurz temperieren lassen.
Wegen der Buttercreme und der Milchbestandteile nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die empfindlichen Biskuit- und Cremeschichten können beim Einfrieren und Auftauen an Struktur und Glanz verlieren.
Häufig gefragt
Das Rezept sieht 6–8 dünne Böden vor. Je mehr Böden gebacken werden, desto feiner und ausgeprägter wird die Schichtoptik.
Ja. Alternativ können 2–3 dickere Böden gebacken und nach dem Auskühlen waagerecht geteilt werden.
Die Creme kurz kühl stellen und anschließend nochmals glatt aufschlagen. Wichtig ist außerdem, dass der Pudding vor dem Vermengen vollständig auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.
Nein. Das Öl ist optional und sorgt vor allem für mehr Glanz und eine geschmeidigere Glasur.
Ja. Die vollständig glasierte Torte kann am Vortag zubereitet und bis zum Servieren gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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