Mürbe Butterkekse mit fein gemahlenem WacholderAromatische, harzig-würzige Beerenzapfen zum Würzen deftiger Speisen. und einem aromatischen Wacholderzucker-Rand.
Von Deutschland auf dem TellerVeröffentlicht am 21. September 2026
Gerichtsform und GerichtsartKekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende ZutatenfamilieKräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende ZubereitungsverfahrenBacken
Geprüfte Rezept-EignungVegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Die Kombination aus Butter, Zucker und Mehl ergibt einen zarten, mürben Teig.
Fein gemahlener Wacholder verteilt sein harzig-würziges Aroma gleichmäßig im Teig.
Der Wacholderzucker haftet an der gekühlten Teigrolle und bildet einen aromatischen Knusperrand.
Das Kühlen stabilisiert die Teigrolle und erleichtert das Schneiden gleichmäßiger Scheiben.
Mürber Butterteig und fein gemahlener Wacholder verbinden sich zu einem aromatischen Kleingebäck mit norddeutscher Note. Die Teigrolle wird in Wacholderzucker gewälzt, gekühlt und anschließend in dünne Scheiben geschnitten und gebacken.
Zart mürbe und buttrig, mit leicht knusprigem Rand und einer feinen, harzig-würzigen Wacholdernote.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Teig herstellen und kühlen
1
Wacholder vorbereiten
Die getrockneten Wacholderbeeren fein mahlen und durch ein feines Sieb streichen. Mehl, Backpulver und 1 bis 2 TL des gemahlenen Wacholders vermischen. Den übrigen gemahlenen Wacholder für den Wacholderzucker zum Wälzen zurückhalten.
10 Minuten
Das Sieben verteilt den Wacholder gleichmäßiger und verhindert gröbere Stücke im Teig.
2
Mürbeteig kneten
Die weiche Butter mit Zucker und Salz cremig rühren. Gin oder MilchGin bringt eine zusätzliche Wacholdernote, Milch eine mildere Variante. dazugeben und unterrühren. Die Mehlmischung portionsweise einarbeiten und alles nur so lange verkneten, bis ein glatter Mürbeteig entstanden ist.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und zusammenhängend, ohne sichtbar trockenes Mehl.
Nicht länger als nötig kneten, damit die Kekse mürbe bleiben.
3
Rolle wälzen und kühlen
Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer gleichmäßigen Rolle von etwa 3 cm Durchmesser formen. Rohrzucker und 1 TL gemahlenen Wacholder mischen, die Teigrolle rundherum darin wälzen und fest in Frischhaltefolie wickeln. Die Rolle etwa 1 Stunde kalt stellen.
60 Minuten
Daran erkennst du es: Die Teigrolle ist nach dem Kühlen fest genug, um saubere Scheiben zu schneiden.
Eine gleichmäßige Rolle sorgt für ähnlich dicke Keksscheiben und ein gleichmäßiges Backergebnis.
Schneiden und backen
1
Backofen vorbereiten
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
10 Minuten180 °C
2
Teig schneiden
Die gekühlte Teigrolle in etwa 3 bis 4 mm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech legen.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind möglichst gleich dick und liegen mit Abstand auf dem Blech.
Bei weicher werdendem Teig die Rolle vor dem Weiterschneiden nochmals kurz kühlen.
3
Kekse backen und auskühlen lassen
Die Kekse 8 bis 10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Auf dem Blech kurz abkühlen lassen, anschließend auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
10 Minuten180 °C
Daran erkennst du es: Die Ränder sind leicht goldgelb, die Mitte bleibt hell.
Die Kekse erst nach dem kurzen Abkühlen auf dem Blech bewegen, da sie direkt aus dem Ofen noch empfindlich sind.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Wacholder vorsichtig dosieren: Wacholder ist aromatisch und harzig. Für eine zurückhaltendere Note die untere Menge der angegebenen Spanne verwenden; für ein kräftigeres Aroma die obere Menge wählen.
Teig nur kurz bearbeiten: Sobald die Zutaten verbunden sind, den Teig nicht unnötig weiterkneten. Das unterstützt die mürbe Struktur.
Gleichmäßige Scheiben schneiden: Eine gleichmäßig geformte und gut gekühlte Rolle erleichtert das Schneiden in 3 bis 4 mm dicke Scheiben.
Zutatenwissen
Wacholderbeeren
Getrocknete Wacholderbeeren werden fein gemahlen und gesiebt. Gemahlener Wacholder kann ebenfalls verwendet werden und verteilt sich besonders gleichmäßig.
Gin oder Milch
Gin bringt eine zusätzliche Wacholdernote, Milch eine mildere Variante. Beide werden in derselben Menge verwendet.
Typische Fehler und ihre Lösung
Der Wacholder schmeckt punktuell sehr intensiv oder die Kekse enthalten grobe Stücke.
Wacholder fein mahlen und vor der Verwendung durch ein feines Sieb streichen.
Grobe Stücke vor dem Vermischen entfernen; bei bereits gebackenem Gebäck lässt sich die Aromaverteilung nicht vollständig korrigieren.
Die Kekse laufen beim Backen stark auseinander oder verlieren ihre Form.
Die Rolle etwa 1 Stunde kühlen und bei Bedarf nach dem Schneiden nochmals kurz kalt stellen.
Das belegte Blech vor dem Backen nochmals kühlen.
Die Kekse werden trocken oder zu dunkel.
Ab 8 Minuten kontrollieren und die Kekse herausnehmen, sobald die Ränder leicht goldgelb sind.
Servieren und kombinieren
Zur Kaffeetafel: Die mürben Kekse passen zu Kaffee, schwarzem Tee oder einem milden Kräutertee.
Als kleines Geschenk: Vollständig ausgekühlt lassen sich die Kekse in einer gut schließenden Dose oder in einer Gebäcktüte portionieren und verschenken.
Allergene und Nährwerte
Glutenhaltiges Getreide beziehungsweise Weizen: enthält · Weizenmehl ist als Zutat angegeben.
Milch: enthält · Butter ist als Zutat angegeben. Bei Verwendung von Milch statt Gin betrifft die Milchangabe zusätzlich die Zutat gin_or_milk.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Kann ich gemahlenen Wacholder statt ganzer Wacholderbeeren verwenden?
Ja. Gemahlener Wacholder ist eine praktische Alternative und verteilt sich schneller und gleichmäßiger. Die im Rezept getrennten Mengen für Teig und Wacholderzucker bleiben erhalten.
Was ist besser: Gin oder Milch?
Gin verstärkt die Wacholdernote, Milch ergibt eine mildere Variante. Beide können in der angegebenen Menge verwendet werden.
Warum muss die Teigrolle gekühlt werden?
Die Kühlzeit macht die Rolle fester und erleichtert das Schneiden gleichmäßiger Scheiben. Außerdem hilft sie dabei, die Form der Kekse beim Backen zu bewahren.
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