Frische oder eingelegte Aprikosen
Frische Aprikosen eignen sich besonders in der Saison. Außerhalb der Saison können gut abgetropfte Aprikosen aus dem Glas verwendet werden; der Belag wird dann weicher und meist etwas süßer.
Bayerischer Blechkuchen
Saftiger Aprikosendatschi vom Blech mit Hefemürbteig, frischen Aprikosen, Vanillezucker, süßen Bröseln und knusprigen Butterstreuseln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Saftige Aprikosen, aromatischer Hefemürbteig und knusprige Butterstreusel verbinden sich bei diesem Blechkuchen zu einem fruchtigen Klassiker. Der flache Obstkuchen schmeckt lauwarm ebenso wie vollständig ausgekühlt und lässt sich gut vorbereiten.
Der Boden ist mürbe und zugleich locker, die Aprikosen werden weich und saftig, während die Butterstreusel goldbraun, buttrig und knusprig backen.
Schritt für Schritt
Für den Mürbteig Weizenmehl, weiche Butter und Zucker rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig flach drücken, abdecken und etwa 30 Minuten kalt stellen.
Für den Hefeteig Weizenmehl, Zucker und Salz mischen. Die frische Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, zur Mehlmischung geben und mit den kalten Butterflöckchen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Mürbteig und Hefeteig gründlich miteinander verkneten. Den gemischten Teig nochmals 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Das Backblech fetten und leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig auf Blechgröße ausrollen, auf das Blech legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Die Hälften an der gewölbten Seite leicht einschneiden.
Den Teig vor dem Belegen mit den süßen Bröseln bestreuen. Die Aprikosen mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht auf dem Teig verteilen und gleichmäßig mit dem Vanillezucker bestreuen.
Für die Streusel Weizenmehl, weiche Butter und Zucker mit den Händen zu groben Streuseln verkneten und über den Aprikosen verteilen.
Den Backofen auf 210 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Kuchen 14 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180 °C reduzieren und weitere 14 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist und die Aprikosen weich sind.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und die Aprikosen sind weich.
Den Aprikosendatschi auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend in Stücke schneiden. Lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren.
Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich nach dem Abkühlen sauber in Stücke schneiden.
Gut zu wissen
Frische Aprikosen eignen sich besonders in der Saison. Außerhalb der Saison können gut abgetropfte Aprikosen aus dem Glas verwendet werden; der Belag wird dann weicher und meist etwas süßer.
Die süßen Brösel werden vor den Aprikosen auf dem Teig verteilt und bilden eine zusätzliche Schicht unter dem saftigen Belag.
Die Hefe wird in lauwarmer Milch aufgelöst. Die Milch soll nicht heiß sein.
Der Belag wird weicher und meist etwas süßer als mit frischen Aprikosen.
Aprikosen aus dem Glas gründlich abtropfen lassen, halbieren oder passend vorbereiten und wie die frischen Aprikosen auf dem Teig verteilen.
Den Mürbteig rasch zu einem glatten Teig verkneten und anschließend kalt stellen.
Den Teig vor dem Ausrollen nochmals gut kühlen; eine vollständig lockere Struktur lässt sich nach zu langem Kneten jedoch nicht sicher wiederherstellen.
Aprikosen aus dem Glas gut abtropfen lassen und die Früchte dicht, aber nicht übereinander auflegen.
Den Kuchen bis zum goldbraunen Rand weiterbacken und vor dem Schneiden vollständig auskühlen lassen.
Nach 14 Minuten auf 180 °C reduzieren und den Bräunungsgrad beobachten.
Bei starker Bräunung den Kuchen locker abdecken und bei reduzierter Temperatur fertig backen.
Häufig gefragt
Ja. Die Aprikosen sollten gut abgetropft werden. Der Belag wird dann weicher und meist etwas süßer als mit frischen Aprikosen.
Für diesen Datschi werden ein Mürbteig und ein Hefeteig getrennt hergestellt und anschließend gründlich miteinander verknetet. Dadurch entsteht ein Boden mit mürber und zugleich lockerer Struktur.
Lauwarm kann er serviert werden. Besonders sauber lässt er sich schneiden, wenn er vollständig ausgekühlt ist.
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