Braunes Senfmehl
Braunes Senfmehl ist häufig in Gewürzfachgeschäften, bei Senfmühlen oder im Gewürzhandel erhältlich. Als Alternative eignet sich gelbes Senfmehl; der Pfeffersenf wird damit etwas milder.
Sächsische Senfpaste
Selbst gemachter Pfeffersenf aus gelbem und braunem Senfmehl, grob zerstoßenen schwarzen und weißen Pfefferkörnern, Apfelessig und einer mild gesüßten Wasser-Salz-Mischung. Ergibt etwa ein kleines Glas und sollte vor dem Servieren mindestens einen Tag im Kühlschrank durchziehen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser Bautzener Pfeffersenf ist eine eigenständige Hausküchen-Interpretation, keine behauptete Originalrezeptur. Grob zerstoßener schwarzer und weißer Pfeffer sorgt in der mild-säuerlichen Senfpaste für eine warme, deutliche Würze.
Eine dicke, mild-säuerliche Senfpaste mit deutlich wahrnehmbaren, warmen Pfeffernoten und groben Pfefferstückchen.
Schritt für Schritt
Schwarze und weiße Pfefferkörner im Mörser grob zerstoßen.
Wasser, Zucker und Salz in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung auf etwa 40 °C abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Zucker und Salz sind aufgelöst; die Mischung ist auf etwa 40 °C abgekühlt.
Gelbes und braunes Senfmehl mit dem zerstoßenen Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Apfelessig und die abgekühlte Wasser-Mischung nach und nach einrühren, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.
Daran erkennst du es: Die Paste ist gleichmäßig angerührt.
Das neutrale Öl unterrühren. Die Schüssel abdecken und die Paste 10 Minuten quellen lassen; danach noch einmal gründlich durchrühren.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit ist die Paste erneut gründlich durchgerührt.
Den Senf in ein sauberes kleines Glas füllen und verschließen. Im Kühlschrank mindestens einen Tag durchziehen lassen, bevor er serviert wird.
Daran erkennst du es: Der Senf hat mindestens einen Tag im Kühlschrank durchgezogen.
Gut zu wissen
Braunes Senfmehl ist häufig in Gewürzfachgeschäften, bei Senfmühlen oder im Gewürzhandel erhältlich. Als Alternative eignet sich gelbes Senfmehl; der Pfeffersenf wird damit etwas milder.
Der Pfeffersenf wird etwas milder.
Das braune Senfmehl durch die gleiche Menge gelbes Senfmehl ersetzen und wie beschrieben mit dem übrigen Senfmehl vermischen.
Die Flüssigkeiten schrittweise einrühren, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.
Gründlich weiterrühren, bis sich die Paste gleichmäßig verbunden hat.
Den verschlossenen Senf mindestens einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
Den Senf nach dem Abfüllen verschließen und mindestens einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Häufig gefragt
Ersetze die 30 g braunes Senfmehl durch 30 g gelbes Senfmehl. Der Pfeffersenf wird dadurch etwas milder.
Lass ihn verschlossen im Kühlschrank mindestens einen Tag durchziehen.
Das Rezept verwendet beide Sorten. Wenn du eine davon weglässt, verändert sich die vorgesehene Pfeffermischung.
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