Bautzener Pfeffersenf

Sächsische Senfpaste

Selbst gemachter Pfeffersenf aus gelbem und braunem Senfmehl, grob zerstoßenen schwarzen und weißen Pfefferkörnern, Apfelessig und einer mild gesüßten Wasser-Salz-Mischung. Ergibt etwa ein kleines Glas und sollte vor dem Servieren mindestens einen Tag im Kühlschrank durchziehen.

Zum Rezept
Bautzener Pfeffersenf
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 5 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 1 Tag
Gesamtzeit ca. 1 Tag 20 Min.
Menge Etwa 1 kleines Glas
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Essig, Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Mahlen, Zerstoßen und Verreiben
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gelbes und braunes Senfmehl bilden die Grundlage der Paste; Apfelessig und Wasser rühren sie glatt.
  • Grob zerstoßener schwarzer und weißer Pfeffer bringt eine kräftige, warme Würze und etwas unterschiedliche Pfeffernoten ein.
  • Das Quellenlassen und die Ruhezeit im Kühlschrank geben der Senfpaste Zeit, sich zu verbinden und durchzuziehen.

Dieser Bautzener Pfeffersenf ist eine eigenständige Hausküchen-Interpretation, keine behauptete Originalrezeptur. Grob zerstoßener schwarzer und weißer Pfeffer sorgt in der mild-säuerlichen Senfpaste für eine warme, deutliche Würze.

Eine dicke, mild-säuerliche Senfpaste mit deutlich wahrnehmbaren, warmen Pfeffernoten und groben Pfefferstückchen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Senf zubereiten

  1. Pfeffer zerstoßen

    Schwarze und weiße Pfefferkörner im Mörser grob zerstoßen.

    • Den Pfeffer nur grob zerstoßen, damit die Stückchen in der Paste erkennbar bleiben.
  2. Wasser erwärmen

    Wasser, Zucker und Salz in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung auf etwa 40 °C abkühlen lassen.

    5 Minuten 40 °C

    Daran erkennst du es: Zucker und Salz sind aufgelöst; die Mischung ist auf etwa 40 °C abgekühlt.

  3. Paste anrühren

    Gelbes und braunes Senfmehl mit dem zerstoßenen Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Apfelessig und die abgekühlte Wasser-Mischung nach und nach einrühren, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.

    Daran erkennst du es: Die Paste ist gleichmäßig angerührt.

    • Die Flüssigkeit nach und nach einrühren, damit sich eine gleichmäßige Paste bildet.
  4. Öl einrühren und quellen lassen

    Das neutrale Öl unterrühren. Die Schüssel abdecken und die Paste 10 Minuten quellen lassen; danach noch einmal gründlich durchrühren.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit ist die Paste erneut gründlich durchgerührt.

  5. Abfüllen und durchziehen lassen

    Den Senf in ein sauberes kleines Glas füllen und verschließen. Im Kühlschrank mindestens einen Tag durchziehen lassen, bevor er serviert wird.

    1 Tag

    Daran erkennst du es: Der Senf hat mindestens einen Tag im Kühlschrank durchgezogen.

    • Die Ruhezeit im Kühlschrank gehört zur Zubereitung dazu.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Ruhezeit einplanen: Der Senf braucht mindestens einen Tag im Kühlschrank, bevor er serviert wird. Die Zubereitung daher rechtzeitig beginnen.

Zutatenwissen

Braunes Senfmehl

Braunes Senfmehl ist häufig in Gewürzfachgeschäften, bei Senfmühlen oder im Gewürzhandel erhältlich. Als Alternative eignet sich gelbes Senfmehl; der Pfeffersenf wird damit etwas milder.

Sinnvolle Alternativen

Gelbes Senfmehl

Der Pfeffersenf wird etwas milder.

Das braune Senfmehl durch die gleiche Menge gelbes Senfmehl ersetzen und wie beschrieben mit dem übrigen Senfmehl vermischen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Senfpaste wird ungleichmäßig oder lässt sich schwer glatt rühren.

Die Flüssigkeiten schrittweise einrühren, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.

Gründlich weiterrühren, bis sich die Paste gleichmäßig verbunden hat.

Der Senf schmeckt unmittelbar nach dem Anrühren noch nicht durchgezogen.

Den verschlossenen Senf mindestens einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.

Servieren und kombinieren

  • Als Würzbegleiter servieren: Den Pfeffersenf als würzigen Begleiter zu Brot oder herzhaften Speisen reichen.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Den Senf nach dem Abfüllen verschließen und mindestens einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Allergene und Nährwerte

  • Senf: enthält · Senfmehl ist eine Senfzutat.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was kann ich statt braunem Senfmehl verwenden?

Ersetze die 30 g braunes Senfmehl durch 30 g gelbes Senfmehl. Der Pfeffersenf wird dadurch etwas milder.

Wie lange muss der Pfeffersenf durchziehen?

Lass ihn verschlossen im Kühlschrank mindestens einen Tag durchziehen.

Kann ich nur schwarzen oder nur weißen Pfeffer verwenden?

Das Rezept verwendet beide Sorten. Wenn du eine davon weglässt, verändert sich die vorgesehene Pfeffermischung.

Aus unserer Küche

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