Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Das Anschwitzen von Curry und Paprika bringt ihre Würze zur Geltung, bevor die Tomatenbasis dazukommt.
Apfelmus rundet die Tomaten mit fruchtiger Süße ab.
Durch das sanfte Köcheln verbinden sich die Aromen, und das Pürieren macht die Sauce gleichmäßig fein.
Diese hausgemachte Berliner Currysauce verbindet passierte Tomaten und Tomatenmark mit Apfelmus, Curry und einem Spritzer Essig. Nach kurzem Köcheln wird sie fein püriert und lässt sich zum Schluss nach Geschmack würziger oder säuerlicher abschmecken.
Sämig und fein püriert, fruchtig-tomatig und angenehm süß-säuerlich, mit warmer Currynote und nach Wunsch leichter Schärfe.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Zubereitung
1
Zwiebel dünsten
Die Zwiebel fein würfeln. Das Öl im Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen und die Zwiebel darin weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und nur leicht glasig, nicht stark gebräunt.
2
Gewürze und Tomatenmark anschwitzen
Currypulver, Paprikapulver und nach Wunsch Cayennepfeffer einrühren und etwa 20 Sekunden anschwitzen. Das Tomatenmark zugeben und unter Rühren 1 Minute mitrösten.
2 Minuten
Daran erkennst du es: Die Gewürze duften; das Tomatenmark ist kurz angeröstet, aber nicht angebrannt.
Bei mittlerer bis niedriger Hitze bleiben und die Gewürze ständig rühren.
3
Sauce köcheln lassen
Passierte Tomaten, Wasser, Apfelmus, Apfelessig, Worcestershiresauce, Zucker und das abgemessene Salz einrühren. Die Sauce offen bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
18 Minuten
Daran erkennst du es: Die Sauce köchelt sanft und ist etwas eingedickt; sie sollte nicht stark sprudelnd kochen.
Die angegebene Zeit ist ein Richtwert innerhalb von etwa 15–18 Minuten; gelegentlich umrühren.
4
Pürieren und abschmecken
Die Sauce fein pürieren. Mit zusätzlichem Currypulver und Salz abschmecken; für mehr Säure wenige Tropfen Apfelessig zugeben. Ist die Sauce zu dick, esslöffelweise Wasser einrühren. Vor dem Servieren warm werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig fein püriert und hat die gewünschte Würze und Konsistenz.
Mit zusätzlichem Essig vorsichtig abschmecken und nach jeder Zugabe probieren.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Sauce schmeckt bitter oder die Gewürze riechen angebrannt.
Die Gewürze nur kurz anschwitzen, dabei ständig rühren und anschließend das Tomatenmark zugeben.
Bei deutlich angebranntem Geschmack lässt sich die Bitternote nur begrenzt ausgleichen; die Sauce gegebenenfalls neu ansetzen.
Die Sauce wirkt dünner als gewünscht.
Die Sauce offen und sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Noch etwas länger sanft einköcheln lassen und anschließend erneut abschmecken.
Varianten
Schärfere Currysauce
Für eine deutlichere Schärfe die Sauce mit zusätzlichem Cayennepfeffer abschmecken.
Servieren und kombinieren
Zur Currywurst: Die Sauce vor dem Servieren warm werden lassen und zur Currywurst reichen. Nach Wunsch mit etwas Currypulver bestäuben.
Allergene und Nährwerte
Fisch: uncertain · Die Zusammensetzung von Worcestershiresauce kann je nach Produkt variieren; Zutatenhinweise auf der Packung prüfen.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Wie lässt sich die Konsistenz anpassen?
Ist die Sauce zu dick, esslöffelweise Wasser einrühren. Für eine dickere Sauce kann sie noch etwas länger sanft und offen köcheln.
Wie wird die Sauce würziger?
Beim Abschmecken nach und nach etwas Currypulver ergänzen und zwischendurch probieren.
Wie bekommt die Sauce eine säuerlichere Note?
Ein paar Tropfen Apfelessig einrühren, probieren und bei Bedarf vorsichtig wiederholen.
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