Festkochende Kartoffeln
Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen und Raspeln ihre Form und lassen sich zu Talern zusammendrücken.
Pfannengericht aus dem Hochschwarzwald
Gekochte, grob geriebene Kartoffeln werden zu goldbraunen Talern gebraten und mit knusprigem Schinkenspeck und Spiegelei serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diesen Brägel werden festkochende Kartoffeln zunächst gekocht, vollständig ausgekühlt und dann grob gerieben. Zu knusprigen Talern gebraten, kommen sie mit Speck und frisch gebratenem Spiegelei auf den Teller.
Die Brägel sind außen goldbraun und knusprig, innen weich und kartoffelig. Dazu kommen würziger, leicht gebräunter Speck und ein frisch gebratenes Spiegelei.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und in leicht gesalzenem Wasser garen, bis sie weich, aber noch formstabil sind. Abgießen, vollständig auskühlen lassen und anschließend pellen. Für eine kürzere Zubereitung am Brattag können die Kartoffeln bereits am Vortag gekocht werden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich, aber noch formstabil.
Die ausgekühlten Kartoffeln grob raspeln. Behutsam mit Majoran, Pfeffer und wenig Salz vermengen; den salzigen Speck beim Würzen mitbedenken. Die Masse in vier gleich große Portionen teilen und jeweils zu einem gut zusammengedrückten, etwa 10–12 cm breiten Taler formen.
Daran erkennst du es: Die Taler sind gut zusammengedrückt und halten ihre Form.
Die Hälfte des Butterschmalzes in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwei Kartoffeltaler hineinlegen und etwa 7–9 Minuten braten, bis die Unterseiten goldbraun und knusprig sind. Vorsichtig wenden und weitere 7–9 Minuten braten. Mit dem übrigen Butterschmalz die restlichen Taler ebenso zubereiten und die fertigen Brägel warm halten.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und knusprig.
Während die zweite Portion Brägel brät, den Schinkenspeck in der zweiten Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 4–6 Minuten anbraten, bis er leicht gebräunt ist. Herausnehmen und warm halten.
Daran erkennst du es: Der Speck ist leicht gebräunt.
Falls in der Pfanne nur wenig Fett geblieben ist, Butter oder Öl zugeben. Die Eier in derselben Pfanne als Spiegeleier braten, bis das Eiweiß gestockt ist. Leicht salzen und pfeffern. Kartoffeltaler mit Speck und Spiegelei auf vier Teller verteilen und frisch servieren.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist gestockt.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen und Raspeln ihre Form und lassen sich zu Talern zusammendrücken.
Der Schinkenspeck bringt Würze mit. Das Kochwasser wird separat gesalzen; die Kartoffelmasse und die Spiegeleier erst nach Geschmack salzen.
Die Kartoffeln vollständig auskühlen lassen und die geformten Taler behutsam, aber fest zusammendrücken.
Zerfallene Stücke in der Pfanne weiter goldbraun braten und zusammen mit Speck und Spiegelei servieren.
Die Taler erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun und fest ist; einen breiten Pfannenwender verwenden.
Bruchstücke in der Pfanne zu einer lockeren, knusprigen Kartoffelzubereitung weiterbraten.
Die Kartoffeln nur mit wenig Salz würzen und bei Bedarf erst am Tisch nachsalzen.
Die Kartoffeln können am Vortag gekocht werden. Vollständig auskühlen lassen und erst am Zubereitungstag pellen, raspeln und zu Talern formen.
Häufig gefragt
Ja. Lass sie vollständig auskühlen und pelle sie vor dem Raspeln. Die Kartoffeln können dann am nächsten Tag zu Talern geformt und gebraten werden.
Verwende vollständig ausgekühlte Kartoffeln, drücke die Taler gut zusammen und wende sie erst, wenn die Unterseite goldbraun und fest ist.
Würze die Kartoffelmasse zunächst nur mit wenig Salz. Der Schinkenspeck ist ebenfalls würzig; bei Bedarf kannst du am Tisch nachsalzen.
Ja. Brate den Speck und anschließend die Spiegeleier während des zweiten Durchgangs der Kartoffeltaler in einer zweiten Pfanne.
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