Kartoffelmehl finden
Kartoffelmehl steht meist im Backregal neben Speisestärke. Im Zweifel helfen ein Reformhaus oder ein gut sortierter Supermarkt.
Kartoffelklöße mit Speck
Hallesche Kartoffelklöße aus mehligkochenden Kartoffeln, Weizenmehl und Kartoffelmehl, geschwenkt in ausgelassenem Bauchspeck, Butter und glasigen Zwiebeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Hopseklöße sind eine eigenständige hallesche Kartoffelklöße-Variante. Die warme, elastische Kartoffelmasse wird zu kleinen Kugeln mit Mulde geformt und anschließend mit Speck-Zwiebel-Butter überzogen. Die Klöße passen besonders gut zu Braten, Schmorgemüse oder Pilzen.
Die Klöße sind weich und elastisch mit leicht festem Biss. Dazu kommen knusprig bis leicht gebräunte Speckstücke, süßlich-glasige Zwiebeln und eine buttrige, herzhafte Oberfläche.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, in den großen Topf geben und mit reichlich Salzwasser bedecken. Zum Kochen bringen und garen, bis sie weich sind.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer oder einer Gabel einstechen.
Während die Kartoffeln garen, Zwiebeln und Bauchspeck fein würfeln. Die Butter im zweiten großen Topf schmelzen. Den Speck darin langsam auslassen, bis er leicht gebräunt ist. Die Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Den Topf vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Der Speck ist leicht gebräunt und die Zwiebeln sind glasig, nicht dunkel gebräunt.
Kartoffeln abgießen und im offenen Topf kurz ausdampfen lassen. Weizenmehl und Kartoffelmehl vermischen, zu den heißen Kartoffeln geben und alles mit dem Kartoffelstampfer zügig zu einer homogenen, elastischen Masse verarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und elastisch, ohne sichtbare größere Kartoffelstücke.
Wichtig: Beim Abgießen und Stampfen vorsichtig mit dem heißen Topf und der heißen Kartoffelmasse arbeiten.
Die Kartoffelmasse sofort auf der Arbeitsfläche zu einer etwa 3 cm dicken Rolle formen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück zu einer Kugel rollen und mit dem Daumen eine kleine Mulde hineindrücken. Zügig arbeiten, damit der Teig warm und formbar bleibt.
Daran erkennst du es: Alle Stücke sind zu Kugeln geformt und besitzen eine kleine, gut erkennbare Mulde.
Die fertigen Klöße zum Speck und zu den Zwiebeln in den Topf geben. Den Deckel auflegen und den Topf vorsichtig schwenken, bis Butter, Speck und Zwiebeln die Klöße gleichmäßig überziehen. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Klöße sind gleichmäßig mit der Speck-Zwiebel-Butter überzogen.
Gut zu wissen
Kartoffelmehl steht meist im Backregal neben Speisestärke. Im Zweifel helfen ein Reformhaus oder ein gut sortierter Supermarkt.
Die Klöße werden etwas fester und schmecken weniger kartoffelig.
Die Maisstärke in derselben vorgesehenen Menge anstelle des Kartoffelmehls oder der Kartoffelstärke mit dem Weizenmehl vermischen und zu den heißen Kartoffeln geben.
Die Kartoffeln nach dem Abgießen kurz ausdampfen lassen, Mehl und Kartoffelmehl sofort einarbeiten und die Masse warm formen.
Die Masse vorsichtig wieder erwärmen, ohne sie anzubrennen, und anschließend zügig formen.
Die Zwiebeln nach dem Auslassen des Specks nur glasig dünsten und den Topf anschließend vom Herd nehmen.
Stark verbrannte Zwiebeln entfernen und mit frischen Zwiebeln neu beginnen.
Die Klöße vorsichtig mit aufgelegtem Deckel schwenken und die Kartoffelmasse vorher homogen und elastisch verarbeiten.
Die zerfallenen Stücke als rustikale Kartoffel-Speck-Pfanne servieren.
Eine zurückhaltende Variante ohne Speck und Zwiebeln, bei der der Kartoffelgeschmack im Vordergrund steht.
Häufig gefragt
Ja. Verwende 100 g Maisstärke anstelle des Kartoffelmehls oder der Kartoffelstärke und vermische sie mit dem Weizenmehl, bevor du beides zu den heißen Kartoffeln gibst. Die Klöße werden dadurch etwas fester und schmecken weniger kartoffelig.
Die warme Masse bleibt elastisch und formbar. Sie lässt sich dadurch leichter zur Rolle, zu Kugeln und zu den charakteristischen Mulden formen.
Sie werden als kräftige Beilage zu Braten, Schmorgemüse oder Pilzen serviert.
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