Eine süß-säuerliche Rieslingsoße mit Zimt und Sternanis, die mit Stärke und Eigelb gebunden und nach dem Abkühlen mit geschlagener Sahne verfeinert wird.
Von Deutschland auf dem TellerVeröffentlicht am 27. September 2026
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Zucker und trockener Riesling verbinden Süße und fruchtige Säure zu einem runden Geschmack.
Stärke und Eigelb binden den Sud, ohne dass die Soße lange einkochen muss.
Vorsichtiges Temperieren und Erwärmen verhindern, dass das Eigelb in der heißen Flüssigkeit stockt.
Geschlagene Sahne macht die vollständig abgekühlte Soße luftig und cremig.
Pfälzer Riesling und feine Gewürze verleihen dieser Weinsoße ihr ausgewogenes süß-säuerliches Aroma. Stärke und Eigelb sorgen für eine leichte Bindung; aufgeschlagene Sahne kommt erst nach dem vollständigen Abkühlen dazu. Die kalte Soße passt zu Dampfnudeln.
Die Soße schmeckt süß-säuerlich und nach Riesling, mit warmen Noten von Zimt und Sternanis. Sahne macht sie mild und cremig; aufgeschlagen erhält sie eine leichte, luftige Textur.
Schritt für Schritt
Zubereitung
1
Weinsud aromatisieren
Riesling, 250 ml Wasser, Zucker, Zitronenschale, Zimtstange und Sternanis in einem Topf erhitzen. Etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen. Zitronenschale und Gewürze herausnehmen.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Der Sud köchelt sanft und hat die Gewürze aufgenommen.
2
Stärke und Eigelb einarbeiten
Die Speisestärke mit den 3 EL kaltem Wasser glatt rühren. Unter Rühren in den heißen Weinsud geben und einmal aufkochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen. Eigelb in einer kleinen Schüssel verquirlen und nach und nach einige Löffel heißen Sud unterrühren. Die temperierte Eigelbmischung anschließend zurück in den Topf rühren.
Daran erkennst du es: Die Stärkemischung ist glatt; das temperierte Eigelb ist ohne sichtbare Klümpchen eingerührt.
Das Eigelb langsam temperieren: Erst kleine Mengen heißen Suds einrühren, dann die Mischung zurück in den Topf geben.
3
Binden und abkühlen
Die Sauce bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren auf 82–84 °C erwärmen, bis sie leicht bindet. Nicht mehr kochen lassen. In eine Schüssel füllen und unter gelegentlichem Rühren vollständig abkühlen lassen.
83 °C
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht gebunden und vollständig abgekühlt, bevor die Sahne dazukommt.
Während des Abkühlens gelegentlich umrühren.
4
Sahne unterheben
Die kalte Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die vollständig abgekühlte Weinsoße heben. Bis zum Servieren kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Sahne ist steif geschlagen und gleichmäßig untergehoben; die Soße bleibt luftig.
Die Sahne erst unterheben, wenn die Weinsoße vollständig abgekühlt ist.
Typische Fehler und ihre Lösung
Das Eigelb stockt und bildet kleine Klümpchen.
Das Eigelb nach und nach mit einigen Löffeln heißem Sud temperieren und die Sauce anschließend bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. Nicht mehr kochen lassen.
Die Sauce sofort vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb streichen. Eine vollständig glatte Textur ist danach möglicherweise nicht wiederherzustellen.
Die Sauce enthält Stärkeklümpchen.
Die Stärke mit kaltem Wasser klümpchenfrei anrühren und die Mischung unter Rühren in den heißen Sud geben.
Die Sauce vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb streichen.
Die Sahne wird beim Unterheben flüssig oder die Sauce verliert ihre luftige Textur.
Die Sauce vollständig abkühlen lassen, bevor die kalte, steif geschlagene Sahne vorsichtig untergehoben wird.
Servieren und kombinieren
Zu Dampfnudeln: Die kalte Weinsoße zu Dampfnudeln servieren.
Allergene und Nährwerte
Ei: enthält · Enthält Eigelb.
Milch: enthält · Enthält Sahne.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Wozu passt Pfälzer Weinsoße?
Sie schmeckt zu Dampfnudeln und wird kalt serviert.
Wann kommt die Sahne in die Weinsoße?
Erst wenn die Weinsoße vollständig abgekühlt ist. Die kalte Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.
Darf die Sauce nach dem Zugeben des Eigelbs kochen?
Nein. Die Sauce bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren auf 82–84 °C erwärmen und nicht mehr kochen lassen.
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