Gruyère fein reiben
Fein geriebener Gruyère schmilzt schneller und gleichmäßiger als grobe Stücke. Den Käse portionsweise einrühren.
Warme Käsesuppe aus dem Siegerland
Sämige Käsesuppe mit geschmorten Zwiebeln, kräftiger RinderbrüheWürzige Brühe auf Grundlage von Rindfleisch, Rinderknochen oder entsprechenden Gemüsezutaten., GruyèreSchweizer Hartkäse mit geschützter Herkunftsbezeichnung., Eigelb und Sauerrahm, serviert mit gebuttertem Roggenmischbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Siegerländer Käsesuppe verbindet süßlich geschmorte Zwiebeln mit kräftiger Rinderbrühe, geschmolzenem Gruyère und einem milden Sauerrahm-Finish. Eigelb und Sauerrahm geben der Suppe eine runde, cremige Konsistenz, während Muskatnuss, Pfeffer und Schnittlauch den Käsegeschmack abrunden. Dazu passt Roggenmischbrot als bodenständige Beilage.
Die Suppe ist cremig und sämig, mit geschmolzenem Käse am Gaumen, süßlich-weichen Zwiebeln und kräftiger Brühe. Muskat und schwarzer Pfeffer setzen warme Würznoten, während Schnittlauch Frische bringt. Das gebutterte Roggenmischbrot liefert einen herzhaften, leicht säuerlichen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Zwiebeln schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Gruyère fein reiben und die Rinderbrühe in einem zweiten Topf erhitzen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß, aber muss noch nicht sprudelnd kochen.
40 g Butter im großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebeln darin 8 bis 10 Minuten weich und leicht goldbraun schmoren. Währenddessen nicht zu heiß werden lassen. Das Mehl darüberstäuben und 1 Minute unter Rühren anschwitzen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und leicht goldbraun, das Mehl riecht kurz nussig, aber ist nicht dunkel.
Die heiße Rinderbrühe nach und nach unter ständigem Rühren angießen. Die Suppe aufkochen und anschließend 8 Minuten bei kleiner Hitze sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist leicht gebunden und bewegt sich nur sanft an der Oberfläche.
Die Hitze deutlich reduzieren. Den geriebenen Gruyère portionsweise einrühren, bis er vollständig geschmolzen ist. Die Suppe jetzt nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Käse ist vollständig geschmolzen und die Suppe glatt, ohne sichtbare Käseklumpen.
Wichtig: Nach dem Einrühren des Käses nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Eigelb und Sauerrahm in einer Schüssel glatt verrühren. Etwa vier Kellen heiße Suppe langsam unterrühren, damit die Mischung temperiert wird. Alles zurück in den Topf geben und die Suppe bei etwa 75 bis 80 °C erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist warm und sämig, bleibt glatt und beginnt nicht zu kochen.
Wichtig: Die legierte Suppe nicht mehr kochen lassen, damit das Eigelb nicht ausflockt.
Die Käsesuppe mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Brotscheiben mit der weichen Butter bestreichen und zusammen mit den Schnittlauchröllchen bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist rund gewürzt und das Brot gleichmäßig bestrichen.
Die heiße Suppe auf vier Teller oder Schalen verteilen, mit Schnittlauch bestreuen und sofort mit dem gebutterten Roggenmischbrot servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird heiß serviert und der Schnittlauch liegt frisch auf der Oberfläche.
Gut zu wissen
Fein geriebener Gruyère schmilzt schneller und gleichmäßiger als grobe Stücke. Den Käse portionsweise einrühren.
Heiße Brühe verbindet sich leichter mit der angeschwitzten Mehlbasis und verkürzt die Zeit bis zum erneuten Aufkochen.
Roggenmischbrot bringt eine herzhafte, leicht säuerliche Note und ergänzt die cremige Käsesuppe mit festem Biss.
Die Suppe wird milder und etwas weniger würzig, bleibt aber gut schmelzend.
Gruyère im gleichen Gewicht durch fein geriebenen Emmentaler ersetzen und portionsweise einrühren.
Die Suppe wird etwas reichhaltiger und weniger säuerlich.
Crème fraîche glatt rühren und wie den Sauerrahm mit dem Eigelb temperieren.
Die Suppe wird vegetarisch und schmeckt etwas leichter, sofern die übrigen Produkte vegetarisch sind.
Die Rinderbrühe im gleichen Volumen durch kräftige Gemüsebrühe ersetzen und heiß bereitstellen.
Bei mittlerer Hitze schmoren und regelmäßig umrühren, bis die Zwiebeln weich und nur leicht goldbraun sind.
Falls nur einzelne dunkle Stellen vorhanden sind, diese entfernen und mit einer kleinen Menge Butter und Brühe weiterarbeiten. Stark verbrannte Zwiebeln besser ersetzen.
Die heiße Brühe portionsweise unter ständigem Rühren einarbeiten.
Die Suppe durch ein feines Sieb geben und anschließend vorsichtig weiter erwärmen.
Die Hitze deutlich reduzieren und den Käse portionsweise einarbeiten.
Etwas heiße Brühe unter kräftigem Rühren einarbeiten und die Suppe nicht weiter kochen lassen.
Mit mehreren Kellen temperieren und anschließend nur bei etwa 75 bis 80 °C erwärmen.
Die Suppe sofort vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb gießen; die Textur wird dadurch meist etwas dünner.
Die Rinderbrühe wird durch eine kräftige Gemüsebrühe ersetzt.
Eine mildere Käsesuppe mit weniger ausgeprägtem Gruyère-Aroma.
Die fertige Suppe wird zusätzlich mit fein geschnittenen frischen Kräutern abgerundet.
Die Suppe kann bis zu 12 Stunden im Voraus bis einschließlich des Köchelschritts zubereitet werden. Käse und Legierung möglichst erst beim behutsamen Erwärmen vor dem Servieren einarbeiten.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht wiederholt auf Raumtemperatur stehen lassen; nur die benötigte Menge erwärmen.
Die legierte Käsesuppe kann beim Einfrieren und Auftauen ihre glatte, cremige Struktur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Die Suppe kann bis zu 12 Stunden im Voraus bis zum Köchelschritt vorbereitet werden. Käse und Eigelb-Sauerrahm-Legierung sollten möglichst erst kurz vor dem Servieren eingearbeitet werden.
Zu starke Hitze kann das Eigelb stocken lassen und die Sauerrahm-Legierung ausflocken. Die Suppe deshalb nur noch bei etwa 75 bis 80 °C erwärmen.
Gebuttertes Roggenmischbrot passt besonders gut, weil es mit kräftigem Getreidearoma und festem Biss einen Kontrast zur cremigen Suppe bildet.
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