Die Speckstippe enthält Mehlklümpchen.
Die Brühe nach und nach zugießen und jede Zugabe glatt rühren, bevor die nächste folgt.
Die Sauce durch ein Sieb streichen oder kurz mit dem Schneebesen kräftig glattrühren.
Mecklenburgische Hausmannskost
Deftiges mecklenburgisches Hauptgericht aus Pellkartoffeln, knusprig ausgelassenem Räucherspeck, Zwiebeln und einer sämigen Brühesauce, ergänzt durch frischen Dill-Gurkensalat.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Warme Pellkartoffeln treffen auf eine kräftige Speckstippe aus ausgelassenem Räucherspeck, goldgelben Zwiebeln, Mehl und Brühe. Apfelessig und Zucker geben der Sauce eine ausgewogene süßsaure Note, während der frische Dill-Gurkensalat für Frische sorgt.
Die Kartoffeln sind weich und warm, die Speckstippe sämig, würzig und leicht rauchig. Dazu kommen goldgelbe Zwiebeln, eine dezente Süße-Säure-Balance und ein kühler, knackiger Gurkensalat mit frischem Dill.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser etwa 20 bis 25 Minuten garen, bis sie sich leicht einstechen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer oder einer Gabel einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das Kochwasser achten.
Die Gurke in dünne Scheiben hobeln, leicht salzen und 10 Minuten Wasser ziehen lassen. Anschließend gut ausdrücken. Die Schalotte fein würfeln und mit saurer Sahne, Weißweinessig, Zucker und Dill verrühren. Die Gurkenscheiben unterheben und den Salat mit Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Gurkenscheiben sind weich genug zum Ausdrücken, behalten aber noch Biss.
Den Speck klein würfeln und in einer weiten Pfanne bei mittlerer Hitze langsam auslassen, bis er leicht knusprig ist. Die Zwiebeln fein würfeln, zum Speck geben und glasig bis goldgelb braten.
Daran erkennst du es: Der Speck ist leicht knusprig und die Zwiebeln sind glasig bis goldgelb.
Wichtig: Heißes Speckfett kann spritzen; die Zutaten vorsichtig in die Pfanne geben.
Das Mehl über die Speck-Zwiebel-Mischung stäuben und unter Rühren etwa 1 Minute anschwitzen. Die Brühe nach und nach angießen und kräftig rühren, damit eine glatte Sauce entsteht.
Daran erkennst du es: Das Mehl ist kurz angeschwitzt, aber noch nicht dunkel gebräunt, und die Sauce ist glatt.
Wichtig: Beim Aufgießen in die heiße Pfanne vorsichtig arbeiten, da die Flüssigkeit aufschäumen kann.
Die Stippe bei kleiner Hitze 5 bis 8 Minuten sämig köcheln lassen. Mit Apfelessig, Zucker, Pfeffer und nur vorsichtig mit Salz abschmecken. Die Petersilie hacken und unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und haftet leicht am Löffel.
Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und pellen. Zusammen mit der Speckstippe und dem Dill-Gurkensalat auf Tellern anrichten und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind noch warm und lassen sich gut pellen.
Wichtig: Kartoffeln und Topf können sehr heiß sein; beim Pellen gegebenenfalls ein sauberes Tuch verwenden.
Gut zu wissen
Die Brühe nach und nach zugießen und jede Zugabe glatt rühren, bevor die nächste folgt.
Die Sauce durch ein Sieb streichen oder kurz mit dem Schneebesen kräftig glattrühren.
Die Gurke nach der Ziehzeit portionsweise kräftig ausdrücken.
Etwas zusätzliche saure Sahne unterheben und den Salat kurz kühl stellen.
Erst nach dem Köcheln probieren und Salz nur sparsam ergänzen.
Mit etwas ungesalzener Brühe oder Wasser verdünnen und die Sauce kurz weiterköcheln lassen.
Die Speckstippe und der Gurkensalat können bis zu 2 Stunden vorher zubereitet werden. Die Pellkartoffeln möglichst frisch garen und kurz vor dem Servieren pellen.
Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Den Gurkensalat möglichst getrennt von der warmen Speckstippe lagern.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Verzehr vollständig erhitzen, soweit die Speise warm serviert wird.
Der Gurkensalat kann durch das Einfrieren wässrig werden, und die Konsistenz der Sauce kann sich verändern.
Häufig gefragt
Festkochende Kartoffeln behalten beim Garen und Pellen ihre Form und passen deshalb besonders gut zu diesem Gericht.
Beides ist möglich. Gemüsebrühe hält die Speckstippe etwas leichter, Fleischbrühe macht sie kräftiger.
Das Salz entzieht der Gurke Wasser. Nach dem Ausdrücken bleibt der Salat cremiger und verwässert weniger.
Etwas Brühe oder Wasser unterrühren und die Sauce bei niedriger Hitze wieder glatt erwärmen.
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