Rinderbraten
Ein gleichmäßig zugeschnittenes Stück aus Oberschale oder Bug lässt sich gut in Scheiben schneiden und eignet sich für das langsame Schmoren.
Pfälzer Schmorgericht
Saftiger RinderbratenEin gleichmäßig zugeschnittenes Stück aus Oberschale oder Bug lässt sich gut in Scheiben schneiden und eignet sich für das langsame Schmoren. mit würziger Senf-Apfel-Orangen-Würzung, langsam im Bräter geschmort und mit einer feinen Weißweinsoße serviert. Dazu gibt es Kartoffelklöße und frischen Blattsalat.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser PfälzerRiesling bezeichnet sowohl eine weiße Rebsorte als auch den daraus erzeugten Wein. Typisch sind frische Säure und vielfältige fruchtige Aromen. Senfbraten verbindet kräftiges Rindfleisch mit einer mild fruchtigen Würzung aus Senf, Apfelmus und Orangenkonfitüre. Der Braten schmort langsam mit Wurzelgemüse und Riesling, während Kartoffelklöße und Blattsalat das Gericht zu einem vollständigen Hausmannsessen ergänzen.
Der Braten ist zart und saftig, die Soße cremig, würzig und leicht fruchtig. Die Kartoffelklöße sind weich und kompakt, mit knusprig-buttrigen Semmelbröseln, während der Blattsalat frisch und säuerlich wirkt.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 225 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Rindfleisch trocken tupfen und rundum mit Salz und Pfeffer würzen.
Wichtig: Rohes Fleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln bearbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Orangenkonfitüre, Apfelmus, Senf und Obstessig verrühren. Thymianblättchen und fein gehackte Petersilie unterheben. Den Braten mit der Mischung bestreichen und in einen Bräter legen.
Den Braten 20 Minuten offen im Ofen garen. Währenddessen Zwiebeln, Möhren und Sellerie schälen und klein würfeln.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt.
Das Gemüse zum Braten geben, Riesling und Rinderbrühe angießen und den Bräter abdecken. Die Temperatur auf 180 °C reduzieren und den Braten weitere 1 Stunde 40 Minuten bis 1 Stunde 50 Minuten schmoren, bis er zart ist.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart und lässt sich leicht anschneiden.
Den Braten aus dem Bräter nehmen, in Alufolie wickeln und warm halten. Den Fond durch ein Sieb gießen, in einem Topf kurz aufkochen und die Crème fraîcheCrème fraîche ist ein dickes, mild säuerliches Sahneprodukt mit mindestens 30 Prozent Fett und guter Hitzebeständigkeit. einrühren. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Soße ist glatt und cremig gebunden.
Wichtig: Den Braten bis zum Servieren heiß halten und nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die Kartoffeln schälen. Etwa ein Viertel der Kartoffeln in Salzwasser weich kochen, abgießen und ausdampfen lassen. Die übrigen Kartoffeln fein reiben und in einem sauberen Tuch kräftig ausdrücken.
Daran erkennst du es: Die gekochten Kartoffeln sind weich, die geriebenen Kartoffeln möglichst trocken.
Die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und mit den rohen Kartoffeln, Ei, Kartoffelstärke, Salz und Muskat zu einem formbaren Teig verkneten. Daraus zwölf Klöße formen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich formen und bleibt an den Händen möglichst wenig kleben.
Die Klöße in leicht siedendem Salzwasser etwa 20 Minuten gar ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Klöße sind fest und steigen im Wasser an die Oberfläche.
Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen, die Semmelbrösel darin goldbraun rösten und über die fertigen Klöße geben.
Daran erkennst du es: Die Semmelbrösel sind goldbraun und duften nussig.
Die Blätter waschen und trocken schleudern. Die Schalotte fein würfeln und mit Obstessig, Senf, Honig, Öl, Wasser, Salz und Pfeffer verrühren.
Daran erkennst du es: Die Salatblätter sind trocken und das Dressing gleichmäßig verrührt.
Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Rieslingsoße, den Kartoffelklößen und dem Blattsalat servieren.
Daran erkennst du es: Der Braten ist in gleichmäßige Scheiben geschnitten und wird mit heißer Soße serviert.
Gut zu wissen
Ein gleichmäßig zugeschnittenes Stück aus Oberschale oder Bug lässt sich gut in Scheiben schneiden und eignet sich für das langsame Schmoren.
Mehligkochende Kartoffeln geben den Klößen genügend Stärke und sorgen für eine kompakte, formbare Masse.
Der trockene Riesling bringt Säure und regionale Prägung in den Schmorfond, ohne die fruchtige Würzung zu überdecken.
Crème fraîche macht die passierte Soße cremig und rundet die Säure des Weins und des Obstessigs ab.
Die Soße bleibt weinbetont, verliert aber ihre spezifische Pfälzer Rieslingnote.
Einen trockenen, nicht stark aromatisierten Weißwein in gleicher Menge verwenden.
Die Soße wird etwas leichter und kann bei starker Hitze eher ausflocken.
Die saure Sahne bei niedriger Hitze einrühren und die Soße danach nicht mehr kräftig kochen lassen.
Die Röstbrösel werden ähnlich knusprig, sofern das verwendete Produkt dafür geeignet ist.
Glutenfreie Semmelbrösel wie im Rezept in Butter goldbraun rösten.
Ein möglichst gleichmäßig dickes Stück verwenden und den Braten bis zur beschriebenen Zartheit weiterschmoren.
Den Braten wieder abgedeckt in den Fond geben und in weiteren kurzen Zeitabschnitten schmoren.
Die rohen Kartoffeln kräftig ausdrücken und die Klöße nur in leicht siedendem Wasser gar ziehen lassen.
Die restliche Masse mit etwas zusätzlicher Kartoffelstärke stabilisieren und einen Probekloß garen.
Den Fond durch ein feines Sieb gießen und die Crème fraîche bei moderater Hitze einarbeiten.
Die Soße nochmals durch ein Sieb passieren und vorsichtig erwärmen.
Salat und Dressing getrennt vorbereiten und erst unmittelbar vor dem Servieren mischen.
Bei stark zusammengefallenem Salat zusätzlich einige frisch gewaschene Blätter unterheben.
Eine mildere Variante mit weniger Senf und einer zurückhaltenderen Würzung.
Der Riesling wird durch zusätzliche Brühe ersetzt, sodass das Gericht ohne Wein zubereitet werden kann.
Die Kartoffelklöße werden ohne geröstete Semmelbrösel serviert.
Braten und Soße können bis zu 24 Stunden vorher zubereitet und getrennt gekühlt werden. Die Kartoffelklöße möglichst frisch formen und gar ziehen lassen; den Salat erst kurz vor dem Servieren anmachen.
Braten, Soße, Klöße und Salat getrennt aufbewahren. Die Speisen nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Reste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Verzehr gründlich durcherhitzen.
Das Einfrieren wird nicht empfohlen, weil Kartoffelklöße und die Crème-fraîche-Soße nach dem Auftauen an Struktur und Qualität verlieren können.
Häufig gefragt
Im Rezept werden Oberschale oder Bug als Beispiele genannt. Wichtig ist ein möglichst gleichmäßig zugeschnittenes Stück, das für langsames Schmoren geeignet ist.
Die rohen Kartoffeln kräftig ausdrücken, die Masse formbar verkneten und die Klöße nur in leicht siedendem Wasser gar ziehen lassen.
Ja. Die passierte Soße kann vorbereitet und später vorsichtig erwärmt werden. Nach dem Einrühren der Crème fraîche sollte sie nicht mehr stark kochen.
Erst kurz vor dem Servieren, damit die Blätter möglichst frisch und knackig bleiben.
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