Schmorgurken auswählen
Dicke Schälgurken mit festem Fruchtfleisch eignen sich besser als wässrige Salatgurken, weil sie beim Schmoren mehr Form behalten.
Spreewälder Pfannengericht
Dicke SchmorgurkenKräftige Freilandgurke mit festerem Fruchtfleisch, die sich besonders zum Schmoren und Kochen eignet. werden mit knusprigem Speck, Zwiebeln, DillDill ist ein aromatisches Küchenkraut, dessen feine Blätter und Blütendolden vor allem Fisch, Gurken, Salate und helle Saucen würzen. und einer hellen, leicht gebundenen Brühe süß-säuerlich geschmort. Dazu gibt es buttrige Salzkartoffeln mit Petersilie.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schmorgurken mit Speck und Salzkartoffeln sind ein herzhaftes Brandenburger Pfannengericht. Die geschälten und entkernten Gurkenstücke behalten beim Schmoren ihren Biss, während Speck und Zwiebeln für Röstaromen sorgen. Dill, Apfelessig und ein wenig Zucker geben der Soße ihr helles süß-säuerliches Profil. Die Salzkartoffeln nehmen die aromatische Soße besonders gut auf.
Die Gurken sind weich und glänzend, behalten aber einen leichten Biss. Die Soße ist hell, sämig und süß-säuerlich, mit frischem Dill und würzigem Pfeffer. Knusprige Speckstückchen und buttrige Petersilienkartoffeln setzen herzhafte und cremige Akzente.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln schälen, je nach Größe halbieren oder vierteln und in reichlich Salzwasser weich, aber nicht mehlig kochen. Während die Kartoffeln kochen, kannst du bereits Gurken, Zwiebeln, Speck und Dill vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer leicht einstechen, zerfallen aber nicht.
Die Schmorgurken schälen, die Enden großzügig abschneiden, der Länge nach halbieren und mit einem Löffel entkernen. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm dicke, mundgerechte Stücke schneiden.
Den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken.
In einer großen, tiefen Pfanne den Speck ohne zusätzliches Fett auslassen, bis er knusprig wird. Die Zwiebeln und die Butter zugeben und die Zwiebeln glasig dünsten.
Daran erkennst du es: Der Speck ist knusprig und die Zwiebeln sind weich und glasig, aber nicht dunkel gebräunt.
Die Gurkenstücke untermischen und bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten mitdünsten, bis sie zu glänzen beginnen.
Daran erkennst du es: Die Gurkenstücke glänzen und sind an den Kanten leicht weich, aber noch nicht vollständig gar.
Das Mehl überstäuben, kurz einrühren und mit der Brühe ablöschen. Zucker, 1 TL Salz und etwas Pfeffer zugeben. Zugedeckt 12 bis 15 Minuten schmoren. Zwischendurch prüfen und bei Bedarf einen kleinen Schuss Brühe nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Gurken sind glasig und gar, behalten aber noch deutlichen Biss; die Soße ist leicht gebunden.
Mit Apfelessig, Salz und Pfeffer süß-säuerlich abschmecken. Den Dill unterheben und die Pfanne 1 bis 2 Minuten ohne Deckel ziehen lassen, bis die Soße leicht andickt.
Daran erkennst du es: Die Soße haftet leicht an den Gurkenstücken und schmeckt ausgewogen süß-säuerlich.
Die gekochten Kartoffeln abgießen, Butter und Petersilie unterschwenken und zugedeckt warmhalten. Die Schmorgurken mit den Salzkartoffeln anrichten und die restliche Soße darübergeben.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind heiß, buttrig und mit Petersilie überzogen; die Schmorgurken werden unmittelbar serviert.
Gut zu wissen
Dicke Schälgurken mit festem Fruchtfleisch eignen sich besser als wässrige Salatgurken, weil sie beim Schmoren mehr Form behalten.
Frischer Dill wird erst kurz vor dem Einheben gehackt und nur kurz in der heißen Pfanne erwärmt, damit sein Aroma erhalten bleibt.
Der Speck wird ohne zusätzliches Fett ausgelassen. Die Butter kommt erst mit den Zwiebeln dazu und unterstützt deren mildes Aroma.
Die Gurken werden weicher und wässriger; die Soße kann dünner ausfallen.
Salatgurken bei Bedarf ebenfalls schälen und entkernen. Die Stücke nur kurz andünsten und während des Schmorens früher auf den Garpunkt prüfen.
Die Soße schmeckt etwas leichter und gemüsiger.
Die Fleischbrühe im gleichen Mengenverhältnis durch Gemüsebrühe ersetzen.
Schmorgurken verwenden, gründlich entkernen und die Garzeit ab dem Beginn des Schmorens prüfen.
Die Pfanne einige Minuten ohne Deckel weiterziehen lassen, bis die Soße leicht andickt.
Den Speck bei mittlerer Hitze auslassen und erst die Zwiebeln zugeben, wenn der Speck knusprig, aber nicht dunkel ist.
Bei stark verbranntem Speck die Aromabasis neu ansetzen; angebrannte Rückstände nicht unterrühren.
Das Mehl gleichmäßig überstäuben, kurz einrühren und die Brühe unter Rühren angießen.
Die Soße kräftig glattrühren und bei Bedarf durch ein Sieb passieren.
Den Essig portionsweise einrühren und nach jedem Schritt probieren.
Mit einer kleinen Menge Zucker und zusätzlicher Brühe ausbalancieren.
Eine fleischlose Variante mit Gemüsebrühe und zusätzlicher Butter oder etwas Pflanzenöl für die Aromabasis.
Eine cremigere Variante, bei der die fertige Gurkenpfanne mit Schmand verfeinert wird.
Die Gurken können einige Stunden vorher geschält, entkernt und geschnitten werden. Kartoffeln möglichst erst kurz vor dem Servieren kochen; die fertige Gurkenpfanne nur schonend wieder erwärmen.
Reste rasch abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Gurken können nach dem Auftauen weich und wässrig werden.
Häufig gefragt
Ja. Salatgurken werden jedoch weicher und wässriger, sodass die Soße dünner ausfallen kann. Die Stücke deshalb kürzer schmoren und frühzeitig auf den Garpunkt prüfen.
Die Gurken gründlich entkernen, in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden und die Schmorzeit auf 12 bis 15 Minuten begrenzen. Zwischendurch den Garpunkt prüfen.
Fleischbrühe sorgt für einen kräftigeren Geschmack, Gemüsebrühe für eine leichtere Variante. Beide werden mit 300 ml verwendet.
Ja. Schmand kann am Ende unter die fertige Pfanne gehoben werden. Danach nur noch schonend erwärmen und nicht stark kochen lassen.
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