Bärlauch im Frühjahr
Frischen Bärlauch gibt es im Frühjahr häufig auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Gemüseabteilungen.
Herzhafte Frühlingspasta
Herzhafte Pasta mit im Ofen gerösteter Petersilienwurzel, blanchiertem BärlauchAromatisches Wildkraut mit knoblauchartigem Duft, das im Frühjahr Saison hat., Zitronensaft und regionalem SchafshartkäseHartkäse ist eine feste, gereifte Käsegruppe mit niedrigem Wassergehalt und meist kräftigem Aroma..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Brandenburger Frühjahrspasta verbindet süßlich-nussige Petersilienwurzel mit der frischen, mild-würzigen Note von Bärlauch. Die gerösteten Wurzeln werden mit Nudelwasser cremig püriert, während blanchierter Bärlauch Farbe und Frische bewahrt. Geriebener Schafshartkäse rundet das saisonale Nudelgericht würzig ab.
Cremige, glänzende Pasta mit weicher, leicht süßlicher Wurzelsauce, frischem Bärlaucharoma und würzigen Käsenoten. Geröstete Petersilienwurzel bringt eine dezente Nussigkeit, während Zitrone für einen hellen Abschluss sorgt.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Petersilienwurzeln schälen, längs halbieren, mit 1 EL Olivenöl einreiben und leicht salzen. In die kleine Auflaufform legen und backen, bis sie sehr weich sind.
Daran erkennst du es: Die Petersilienwurzeln lassen sich leicht mit einem Messer durchstechen.
Den Bärlauch gründlich waschen. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, den Bärlauch etwa 20 Sekunden blanchieren und sofort in sehr kaltem Wasser abkühlen. Gut ausdrücken. Ein Drittel der Blätter grob schneiden und beiseitelegen.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind zusammengefallen, behalten aber ihre grüne Farbe.
Zwei Drittel des ausgedrückten Bärlauchs mit 40 ml Olivenöl und dem Zitronensaft fein pürieren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Bärlauchöl ist möglichst glatt und gleichmäßig grün.
Das Bärlauchwasser erneut aufkochen und die Nudeln darin nach Packungsangabe bissfest garen. Etwa 250 ml Kochwasser abschöpfen, danach die Nudeln abgießen.
Daran erkennst du es: Die Nudeln sind bissfest und haben noch einen leichten Kern.
Die weichen Petersilienwurzeln mit etwa 100 ml Kochwasser zu einem glatten Püree verarbeiten. Falls die Masse zu fest ist, esslöffelweise weiteres Kochwasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Das Püree ist glatt und cremig, ohne feste Wurzelstücke.
Das restliche Olivenöl in der großen Pfanne erwärmen. Den zurückgelegten Bärlauch kurz darin schwenken, Petersilienwurzelpüree und Nudeln dazugeben und gründlich vermengen. Mit weiterem Kochwasser cremig rühren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und der Muskatprise abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet cremig an den Nudeln und wirkt nicht trocken.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Bärlauchöl und den geriebenen Schafshartkäse unterheben. Die Pasta sofort servieren.
Daran erkennst du es: Käse und Bärlauchöl sind gleichmäßig verteilt, ohne dass die Pasta trocken wirkt.
Gut zu wissen
Frischen Bärlauch gibt es im Frühjahr häufig auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Gemüseabteilungen.
Ein fein geriebener regionaler Schafshartkäse gibt der Pasta würzige Tiefe und ergänzt die süßliche Petersilienwurzel.
Die Sauce wird milder und weniger wildwürzig; die grüne Farbe bleibt erhalten.
Den Blattspinat statt des Bärlauchs kurz blanchieren, gut ausdrücken und mit der Knoblauchzehe verarbeiten. Die zurückgelegte Menge kann ebenfalls grob geschnitten und in der Pfanne geschwenkt werden.
Konsistenz und Kochzeit können je nach Nudelsorte leicht variieren.
Eine andere breite Nudelsorte verwenden und nach Packungsangabe bissfest garen.
Die Blätter nach dem kalten Abschrecken gründlich ausdrücken.
Das Öl kurz mit etwas mehr Käse oder Wurzelpüree vermengen und die Sauce mit wenig Kochwasser neu binden.
Bis zur vollständigen Weichheit backen und den Garzustand mit einem Messer prüfen.
Die Wurzeln mit wenig Kochwasser weiter pürieren; bei Bedarf noch kurz nachgaren.
Das Kochwasser esslöffelweise einarbeiten und die Konsistenz zwischendurch prüfen.
Die Pasta kurz weiter schwenken, damit Flüssigkeit verdampft, ohne sie trocken werden zu lassen.
Eine mildere grüne Sauce mit jungem Blattspinat und Knoblauch anstelle von Bärlauch.
Die Pasta mit einem aromatischeren Hartkäse abschließen.
Pasta mit pürierter Petersilienwurzel und Bärlauch kann nach dem Einfrieren an Cremigkeit und Farbe verlieren.
Häufig gefragt
Als Alternative eignen sich 60 g junger Blattspinat und eine kleine Knoblauchzehe. Die Sauce wird dadurch milder und weniger wildwürzig.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze benötigen sie etwa 35 bis 40 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie sich leicht mit einem Messer durchstechen lassen.
Das stärkehaltige Kochwasser macht das Petersilienwurzelpüree geschmeidig und hilft, die Sauce gleichmäßig an die Nudeln zu binden.
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