Bio-Zitrone verwenden
Da die Schale fein abgerieben wird, ist eine Bio-Zitrone vorgesehen. Nur die gelbe Schale verwenden; die weiße Schicht kann bitter schmecken.
Fruchtige Konfitüre
Fruchtige Konfitüre aus Heidelbeeren, Bio-Zitrone, Gelierzucker 2:1 und Zitronenmelisse. Die Fruchtmasse zieht zunächst Saft, wird anschließend sprudelnd gekocht und nach der Gelierprobe heiß in Gläser gefüllt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Heidelbeeren, Bio-Zitrone und frische Zitronenmelisse verbinden sich zu einem aromatischen Brotaufstrich mit kräftiger Fruchtnote und feinem Kräuterduft. Durch das dreistündige Durchziehen nimmt die Fruchtmasse das Melissenaroma auf, bevor sie kurz und sprudelnd gekocht wird.
Dunkelviolette, glänzende Konfitüre mit intensivem Heidelbeerduft, frischer Zitrusnote und einem fein-grünen Melissenaroma. Je nach Verarbeitung bleibt sie fruchtig-stückig oder wird besonders glatt und streichfähig.
Schritt für Schritt
Gläser und Deckel gründlich reinigen und mit sehr heißem Wasser ausspülen. Beides bis zum Abfüllen bereitstellen.
Daran erkennst du es: Gläser und Deckel sind sauber und bis zum Abfüllen bereitgestellt.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit sehr heißem Wasser und den erhitzten Gläsern.
Heidelbeeren verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
Daran erkennst du es: Die Beeren sind sauber und abgetropft; Zitronenschale und Zitronensaft stehen bereit.
Heidelbeeren, Zitronenschale, Zitronensaft und Gelierzucker in einem hohen Topf vermischen. Fünf Stiele Zitronenmelisse waschen, in einen Einmalteefilter geben, diesen zubinden und unter die Fruchtmasse rühren. Die Mischung abgedeckt etwa 3 Stunden Saft ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Beeren haben sichtbar Saft abgegeben und der Zucker ist in der Fruchtmasse verteilt.
Die Blätter der übrigen Zitronenmelisse von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Die Fruchtmasse anschließend unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Die Melissenstreifen sind vorbereitet und die Fruchtmasse beginnt deutlich zu kochen.
Wichtig: Die Fruchtmasse kann beim Aufkochen spritzen.
Sobald die Masse kräftig sprudelt, 4 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. Dabei darauf achten, dass nichts am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Masse kocht während der gesamten Zeit kräftig sprudelnd und setzt nicht am Topfboden an.
Wichtig: Heiße Konfitüre kann schwere Verbrühungen verursachen; nicht über den Topf beugen.
Eine Gelierprobe auf einem kalten Teller machen. Wird die Probe nach kurzer Abkühlzeit fest, den Einmalteefilter entfernen. Die Melissenstreifen unterrühren und die heiße Konfitüre sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.
Daran erkennst du es: Die Probe wird nach kurzer Abkühlzeit fest; die Gläser sind randvoll gefüllt.
Wichtig: Die Konfitüre und die Gläser sind sehr heiß; beim Abfüllen vorsichtig arbeiten.
Gläser gut verschließen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind verschlossen und vollständig abgekühlt.
Wichtig: Die Gläser bleiben nach dem Abfüllen längere Zeit heiß.
Gut zu wissen
Da die Schale fein abgerieben wird, ist eine Bio-Zitrone vorgesehen. Nur die gelbe Schale verwenden; die weiße Schicht kann bitter schmecken.
Fünf Stiele aromatisieren die Fruchtmasse im Einmalteefilter. Die Blätter der übrigen Stiele werden erst nach dem Kochen in feine Streifen geschnitten und untergerührt.
Die Beeren gut abtropfen lassen und keine zusätzliche Flüssigkeit in die Fruchtmasse geben.
Eine erneute Gelierprobe durchführen. Falls die Masse noch nicht fest wird, entsprechend der Produktanleitung des verwendeten Gelierzuckers nachbessern.
Nur fünf Stiele im Filter mitziehen lassen und die geschnittenen Blätter erst nach der Gelierprobe unterrühren.
Bei zu kräftiger Kräuternote die Konfitüre mit einer weiteren kleinen Menge neutraler Beerenkonfitüre mischen, sofern vorhanden.
Einen hohen Topf verwenden und während der vierminütigen Kochzeit ständig rühren.
Nicht vom angebrannten Boden abkratzen. Die obere Konfitüre vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und die Gelierprobe wiederholen.
Die vier Minuten erst ab dem kräftigen Sprudeln zählen und die Gelierprobe auf einem kalten Teller prüfen.
Die Konfitüre erneut erhitzen und nach kurzer Kochzeit eine weitere Gelierprobe machen.
Eine glatte Variante ohne größere Beerenstücke.
Die Heidelbeeren möglichst vorsichtig vermischen und nur so stark rühren, dass die Masse nicht vollständig zerfällt.
Die Konfitüre kann bis zum nächsten Tag vorbereitet werden. Nach dem Abfüllen vollständig abkühlen lassen und erst dann weiterverwenden oder verschenken.
Häufig gefragt
Die Fruchtmasse vor dem sprudelnden Kochen fein pürieren. Danach die vierminütige Kochzeit, Gelierprobe und das spätere Unterrühren der Melissenstreifen wie beschrieben durchführen.
Einen kleinen Klecks der heißen Masse auf einen kalten Teller geben und kurz abkühlen lassen. Wird die Probe fest, kann die Konfitüre abgefüllt werden.
Fünf Stiele geben im Filter während des Durchziehens Aroma ab. Die feinen Melissenstreifen der übrigen Stiele kommen erst nach der Gelierprobe hinzu und schmecken dadurch frischer.
Die Zitronenschale liefert eine deutliche Zitrusnote. Wenn sie weggelassen wird, bleibt der Zitronensaft als Säure- und Aromakomponente erhalten, der Geschmack wird jedoch weniger intensiv.
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