Buttermilch und Natron
Die Buttermilch bringt Säure in den Teig, während Natron die lockere Struktur unterstützt.
Sächsische Buttermilchplinsen
Lockere, leicht säuerliche Buttermilchplinsen werden mit würzigem Räucherspeck und weich gebratenen Zwiebeln gefüllt und mit einem frischen Dill-Gurkensalat serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sächsische Buttermilchplinsen mit Speck und Zwiebeln verbinden einen lockeren, leicht säuerlichen Teig mit einer würzigen Pfannenfüllung. Der Teig wird mit ButtermilchBasisches Backtriebmittel, das mit Säure Kohlendioxid bildet. zubereitet, dünn in der Pfanne ausgebacken und anschließend mit Speck und Zwiebeln gefüllt. Ein frischer Dill-Gurkensalat ergänzt die kräftige Füllung.
Die Plinsen sind außen goldgelb und zart, innen weich und locker. Dazu kommen rauchig-würziger Speck, weich gebratene Zwiebeln sowie ein kühler, cremiger Gurkensalat mit frischem Dill.
Schritt für Schritt
Die Gurke waschen und mit dem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Salz vermengen und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend in einem Sieb gut abtropfen lassen und leicht ausdrücken.
Daran erkennst du es: Die Gurkenscheiben sind leicht entwässert und nicht mehr stark wässrig.
Die kleine Zwiebel fein würfeln. Saure Sahne, Apfelessig, Zucker, Pfeffer und Dill verrühren. Gurken und Zwiebel unterheben und den Salat bis zum Servieren kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Gurken sind gleichmäßig mit dem cremigen Dressing überzogen.
Buttermilch und Eier in einer Rührschüssel verquirlen. Mehl, Natron und Salz mischen, nach und nach unterrühren und den glatten Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und fließfähig, ohne sichtbare Mehlnester.
Wichtig: Den rohen Teig nicht probieren, da er rohe Eier enthält.
Den Räucherspeck in einer kalten Pfanne bei mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten auslassen. Falls er wenig Fett abgibt, das neutrale Öl ergänzen. Die Zwiebeln dazugeben und 4 bis 5 Minuten mitbraten, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Mit Pfeffer würzen und die Füllung warm halten.
Daran erkennst du es: Der Speck ist ausgelassen und die Zwiebeln sind weich sowie leicht goldbraun.
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze stellen und mit etwas Butterschmalz oder Öl ausstreichen. Pro Plinse eine kleine Kelle Teig hineingeben und dünn verlaufen lassen. Die Plinsen 2 bis 3 Minuten backen, wenden und auf der zweiten Seite noch 1 bis 2 Minuten goldgelb ausbacken. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten und die fertigen Plinsen warm halten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gestockt, die Ränder sind leicht gebräunt und beide Seiten sind goldgelb.
Die Speck-Zwiebel-Füllung auf den warmen Plinsen verteilen. Die Plinsen zusammenklappen oder aufrollen und mit dem Dill-Gurkensalat servieren. Falls die Füllung sehr salzig ist, den Salat erst am Tisch nachwürzen.
Daran erkennst du es: Die Plinsen sind warm, gefüllt und lassen sich gut zusammenklappen oder aufrollen.
Gut zu wissen
Die Buttermilch bringt Säure in den Teig, während Natron die lockere Struktur unterstützt.
Durchwachsener Räucherspeck gibt beim langsamen Start in der kalten Pfanne eigenes Fett ab. Zusätzliches Öl wird nur benötigt, wenn die Pfanne zu trocken bleibt.
Das kurze Ziehen mit Salz und anschließende Ausdrücken verhindert, dass das Dressing schnell wässrig wird.
Der Teig kann etwas weniger luftig und weniger säuerlich werden.
Pflanzliche Alternative glatt rühren und wie die Buttermilch mit den Eiern verarbeiten; für eine milchfreie Variante auch saure Sahne und Butterschmalz entsprechend ersetzen.
Die Füllung wird weniger fettig und erhält eine pflanzliche, rauchige Note.
Räuchertofu fein würfeln und in etwas neutralem Öl knusprig braten, anschließend die Zwiebeln wie beschrieben mitbraten.
Das Dressing bleibt cremig, kann aber je nach Produkt milder oder weniger säuerlich schmecken.
Eine ungesüßte pflanzliche Alternative verwenden und den Apfelessig nach Geschmack beibehalten.
Das Mehl nach und nach unterrühren und auf eine glatte, fließfähige Konsistenz achten.
Den Teig kurz weiter verrühren; nur wenn er eindeutig zu fest ist, vorsichtig etwas Buttermilch ergänzen.
Mit einer kalten Pfanne beginnen und bei mittlerer Hitze arbeiten.
Nicht verbrannte Speckstücke in eine neue Pfanne geben und die Zwiebeln mit frischem Fett weitergaren.
Erst wenden, wenn die Oberfläche matt und die Unterseite goldgelb ist.
Die Plinse in der Pfanne fertig stocken lassen und gegebenenfalls als gefaltete Plinse servieren.
Die Gurkenscheiben im Sieb gut abtropfen lassen und nur leicht ausdrücken.
Etwas zusätzliche saure Sahne unterheben und den Salat bis zum Servieren kalt stellen.
Die Plinsen werden besonders dünn ausgebacken und etwas länger auf der ersten Seite gebräunt.
Die Zwiebeln werden länger und sanfter gebraten, damit ihre Süße stärker hervortritt.
Räuchertofu ersetzt den Speck und wird mit den Zwiebeln knusprig gebraten.
Den Dill-Gurkensalat und die Speck-Zwiebel-Füllung können einige Stunden vorher zubereitet und abgedeckt gekühlt werden. Die Plinsen möglichst frisch ausbacken; vor dem Servieren kurz erwärmen.
Plinsen, Füllung und Salat getrennt voneinander abkühlen lassen und gekühlt aufbewahren.
Reste mit Ei, Milchprodukten und Speck nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Der Gurkensalat kann nach dem Einfrieren wässrig werden und die Plinsen können an Zartheit verlieren.
Häufig gefragt
Die zehnminütige Ruhezeit lässt das Mehl quellen und sorgt für einen gleichmäßigeren, fließfähigen Teig.
Nur wenn der Speck wenig eigenes Fett abgibt. Der Speck wird zunächst in einer kalten Pfanne langsam ausgelassen.
Eine kleine Kelle Teig verwenden und die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt.
Am besten kurz vor dem Servieren, weil der Räucherspeck unterschiedlich salzig sein kann und die Gurken beim Ziehen Flüssigkeit abgeben.
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