Bärlauch ist saisonabhängig
Frischer Bärlauch ist saisonbedingt vor allem auf Wochenmärkten, in Gemüseabteilungen und bei Hofläden erhältlich.
Pfälzer Grillgericht
Grobe rohe Pfälzer Bratwürste werden zunächst indirekt und anschließend direkt gegrillt. Dazu gibt es cremiges BärlauchAromatisches Wildkraut mit knoblauchartigem Duft, das im Frühjahr Saison hat.-Kartoffelpüree und ein süß-säuerliches Apfel-Zwiebel-Chutney mit Ingwer, Apfelessig und RieslingRiesling bezeichnet sowohl eine weiße Rebsorte als auch den daraus erzeugten Wein. Typisch sind frische Säure und vielfältige fruchtige Aromen..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pfälzer Bratwurst vom Grill verbindet kräftige Röstaromen mit cremigem Kartoffelpüree und frischer Bärlauchwürze. Das weich eingekochte Apfel-Zwiebel-Chutney bringt eine süß-säuerliche, fruchtige Ergänzung auf den Teller.
Die Bratwurst ist außen rundum gebräunt und innen saftig durchgegart. Das Püree schmeckt cremig, buttrig und deutlich nach Bärlauch, während das Chutney weich, dickflüssig und fruchtig-säuerlich mit feiner Ingwerwürze ist.
Schritt für Schritt
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Ingwer schälen und fein hacken.
Äpfel, Zwiebeln, Ingwer, Zucker, Apfelessig, Riesling und Senfkörner in einen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 25 bis 30 Minuten einkochen lassen, bis das Chutney weich und dickflüssig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
Daran erkennst du es: Das Chutney ist weich und dickflüssig.
Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser etwa 18 bis 20 Minuten weich kochen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Bärlauch gründlich waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Butter und Milch erwärmen, zu den Kartoffeln geben und alles grob oder fein zerstampfen. Bärlauch unterheben und das Püree mit Salz und Muskat abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Püree ist cremig und gleichmäßig vermischt.
Den Grill für zwei Zonen auf 160 bis 180 °C vorheizen. Den Rost dünn mit neutralem Öl ölen.
Wichtig: Öl sparsam auf den Rost auftragen und nicht in offene Flammen gießen.
Die rohen Bratwürste zunächst bei indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 10 bis 12 Minuten grillen und dabei einmal wenden.
Daran erkennst du es: Die Würste sind gleichmäßig erwärmt und beginnen fest zu werden.
Wichtig: Rohe Bratwürste getrennt von verzehrfertigen Speisen handhaben.
Die Würste anschließend über direkter Hitze weitere 3 bis 4 Minuten rundherum bräunen. Rohe Bratwürste sind fertig, wenn sie vollständig durchgegart sind; bei besonders dicken Würsten hilft die Kontrolle mit einem Thermometer.
Daran erkennst du es: Die Bratwürste sind rundum gebräunt und vollständig durchgegart.
Wichtig: Rohe Bratwürste vollständig durchgaren.
Bärlauch-Kartoffelpüree auf vier Teller verteilen, je eine gegrillte Pfälzer Bratwurst darauflegen und das Apfel-Zwiebel-Chutney daneben anrichten. Sofort servieren.
Gut zu wissen
Frischer Bärlauch ist saisonbedingt vor allem auf Wochenmärkten, in Gemüseabteilungen und bei Hofläden erhältlich.
Pfälzer Bratwurst findest du am ehesten in Metzgereien, auf Wochenmärkten oder in gut sortierten regionalen Fleischtheken.
Der trockene Riesling bringt Säure und ein regional passendes Weinarioma in das Apfel-Zwiebel-Chutney.
Die Kombination bleibt herzhaft, kann aber etwas weniger pfeffrig schmecken.
Die Pfälzer Bratwurst im gleichen Grillverfahren durch grobe frische Schweinebratwurst ersetzen und vollständig durchgaren.
Das Püree wird weniger grün und schmeckt stärker nach Knoblauch.
Den Bärlauch durch eine kleine Knoblauchzehe und glatte Petersilie ersetzen. Beides fein hacken und wie den Bärlauch unter das fertige Püree heben.
Das Chutney so lange bei mittlerer Hitze einkochen, bis Äpfel und Zwiebeln weich und die Flüssigkeit deutlich reduziert sind.
Noch einige Minuten ohne Deckel weiter einkochen lassen und dabei regelmäßig umrühren.
Zuerst die indirekte Grillphase mit geschlossenem Deckel durchführen und erst zum Schluss direkt bräunen.
Die Würste in die indirekte Zone legen und bei geschlossenem Deckel weitergaren.
Die Kartoffeln kurz ausdampfen lassen und nur grob oder fein zerstampfen, nicht lange rühren.
Etwas erwärmte Milch vorsichtig unterheben und das Püree nicht weiter kräftig bearbeiten.
Eine Variante für die Zeit außerhalb der Bärlauchsaison mit Knoblauch und glatter Petersilie statt frischem Bärlauch.
Häufig gefragt
Am ehesten in Metzgereien, auf Wochenmärkten oder in gut sortierten regionalen Fleischtheken.
Eine kleine Knoblauchzehe und 2 EL glatte Petersilie eignen sich als Ersatz. Das Püree wird dann weniger grün und etwas knoblauchbetonter.
Die indirekte Phase gart die groben Würste gleichmäßiger. Über direkter Hitze werden sie anschließend rundum gebräunt.
Es ist fertig, wenn Äpfel und Zwiebeln weich und die Flüssigkeit zu einer dickflüssigen, reduzierten Konsistenz eingekocht ist.
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