Vorgegarte Maronen finden
Vorgegarte Maronen sind meist vakuumverpackt oder im Glas erhältlich. Du findest sie häufig in gut sortierten Supermärkten, auf Wochenmärkten und in der Herbst- und Winterzeit in der Gemüseabteilung.
Herzhafte Brandteigkrapfen
Herzhafte Krapfen aus abgebranntem Brandteig, mehligkochenden Kartoffeln, gehackten MaronenBesonders große und aromatische Früchte der Esskastanie mit süßlich-nussigem Geschmack. und frischem Thymian, goldbraun in heißem Öl ausgebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Außen goldbraun und knusprig, innen weich und herzhaft: Diese Kartoffel-Maronenkrapfen verbinden einen abgebrannten Brandteig mit mehligkochenden Kartoffeln, gehackten vorgegarten Maronen und frischem Thymian. Die hessisch verankerte Variante eignet sich als warme Beilage oder als kleiner Imbiss.
Goldbraune, knusprige Oberfläche mit einer weichen, lockeren und herzhaften Füllung; dazu milde Kartoffel, nussige Marone und aromatischer Thymian.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln mit dem Salz für das Kochwasser in reichlich Wasser weich kochen. Je nach Größe dauert das etwa 20 bis 25 Minuten. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm durch die Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich ohne Widerstand mit einer Gabel oder Kartoffelpresse zerdrücken.
Für den Brandteig Wasser, Butter, Salz und Muskat in einem Topf aufkochen. Das Mehl auf einmal hineingeben und sofort kräftig mit einem Holzlöffel rühren, bis ein glatter Teigkloß entsteht und sich am Topfboden ein heller Belag bildet. Den Teig noch etwa 2 Minuten unter Rühren abbrennen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, löst sich vom Topfboden und hinterlässt dort einen hellen Belag.
Den Topf vom Herd nehmen und den Teig 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander gründlich unterarbeiten, bis eine glatte, glänzende und weiche Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, glänzend und weich, ohne sichtbare Ei- oder Teigstreifen.
Die Kartoffelmasse mit 200 g Brandteig, den gehackten Maronen und dem Thymian vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse soll formbar und nicht flüssig sein.
Daran erkennst du es: Die Masse lässt sich mit zwei Löffeln portionieren und läuft nicht auseinander.
Das Öl in einem ausreichend großen Topf auf 190 °C erhitzen. Mit zwei leicht angefeuchteten Esslöffeln kleine, etwa walnussgroße Portionen abstechen und vorsichtig ins heiße Fett geben. Den Topf nicht zu voll machen.
Daran erkennst du es: Das Öl ist heiß genug, sodass eine kleine Teigprobe sofort von feinen Bläschen umgeben wird, ohne schnell dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und den Topf höchstens so weit füllen, dass beim Einlegen nichts überschwappt.
Die Krapfen unter gelegentlichem Wenden 4 bis 5 Minuten goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Krapfen sind rundum goldbraun und außen knusprig.
Wichtig: Die Krapfen vorsichtig aus dem heißen Öl heben und vor dem Servieren kurz abtropfen lassen.
Gut zu wissen
Vorgegarte Maronen sind meist vakuumverpackt oder im Glas erhältlich. Du findest sie häufig in gut sortierten Supermärkten, auf Wochenmärkten und in der Herbst- und Winterzeit in der Gemüseabteilung.
Ungesüßte Maronen aus dem Glas eignen sich ebenfalls. Sie schmecken ähnlich, können aber etwas weicher sein.
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Garen leicht und binden die Masse besonders gut.
Die Masse kann etwas weicher werden und die Maronennote etwas milder ausfallen.
Maronen gut abtropfen lassen und wie die vorgegarten Maronen fein hacken.
Mehl auf einmal zugeben und sofort energisch rühren, bis ein glatter Teigkloß entsteht.
Den Teig bei niedriger bis mittlerer Hitze weiter rühren und abbrennen, bis er sich sichtbar vom Topfboden löst.
Kartoffeln nach dem Abgießen ausdampfen lassen und nur die im Rezept vorgesehene Menge Brandteig verwenden.
Die Masse kurz kühl stellen und anschließend erneut vorsichtig portionieren.
Bei etwa 190 °C ausbacken und nur wenige Krapfen gleichzeitig ins Öl geben.
Die nächsten Portionen kleiner ausbacken und die Öltemperatur vor dem Einlegen wieder stabilisieren.
Die herzhafte Kräuternote wird stärker hervorgehoben.
Kleinere Portionen ergeben mehr mundgerechte Stücke mit besonders viel knuspriger Oberfläche.
Die Kartoffel-Maronen-Masse kann bis zu 4 Stunden abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Ausbacken kurz durchmischen und portionsweise ausbacken.
Ausgekühlte Krapfen abgedeckt oder in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren wieder erhitzen.
Nicht längere Zeit warm oder ungekühlt stehen lassen.
Vom Einfrieren wird abgeraten, weil die knusprige Oberfläche und die weiche Struktur nach dem Auftauen leiden können.
Häufig gefragt
Ja. Ungesüßte Maronen aus dem Glas eignen sich als Alternative. Sie sind oft etwas weicher und sollten gut abgetropft und fein gehackt werden.
Der Teig ist glatt, bildet einen zusammenhängenden Kloß und hinterlässt beim Abbrennen einen hellen Belag am Topfboden.
Bei dieser im Rezept angegebenen Temperatur können die Krapfen goldbraun und knusprig werden, ohne dass sie bei zu großer Hitze außen zu schnell dunkel werden.
Sie werden warm als herzhafte Beilage oder solo als kleiner Imbiss serviert.
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