Buttermilch und Natron
Die Säure der Buttermilch unterstützt das Natron und trägt zur lockeren Struktur des Teigs bei.
Herzhaftes Pfannengericht
Herzhafte sächsische Buttermilchplinsen aus einem lockeren, dickflüssigen Teig, serviert mit frischem Kräuterquark und sanft geschmorten Möhren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sächsische Buttermilchplinsen bringen eine angenehm herzhafte Note auf den Teller. Der lockere Teig wird in der Pfanne goldbraun gebacken und mit frischem Kräuterquark sowie sanft gegarten Möhren serviert. So wird aus einfachen Zutaten eine sättigende, alltagstaugliche Mahlzeit.
Die Plinsen sind außen goldbraun und weich, mit einem mild-säuerlichen Buttermilcharoma. Dazu kommen cremiger, kräuterfrischer Quark und zarte Möhren mit leichter Süße.
Schritt für Schritt
ButtermilchBasisches Backtriebmittel, das mit Säure Kohlendioxid bildet. und Eier in einer Rührschüssel verrühren. Weizenmehl, Natron, Salz und Pfeffer in einer zweiten Schüssel mischen, zur Flüssigkeit geben und alles zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig soll glatt und dickflüssig sein.
Schnittlauch und Petersilie fein schneiden. Quark und saure Sahne verrühren, Kräuter und Zitronensaft unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Kräuterquark bis zum Servieren kühl stellen. Diese Vorbereitung kann während der Teigruhe erfolgen.
Daran erkennst du es: Der Quark soll cremig und gleichmäßig mit Kräutern verteilt sein.
Wichtig: Den Kräuterquark bis zum Servieren gekühlt halten.
Möhren schälen, längs halbieren und in schräge Scheiben schneiden. Butter in einem Topf zerlassen und die Möhren darin 2 Minuten andünsten. Gemüsebrühe, Zucker und Salz hinzufügen, den Topf abdecken und die Möhren bei mittlerer Hitze 10 bis 12 Minuten sanft garen. Anschließend den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit kurz einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Möhren sollen zart sein, aber noch etwas Biss behalten; die Flüssigkeit soll leicht eingekocht sein.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen und mit etwas Rapsöl auspinseln. Pro Plinse eine kleine Kelle Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist. Wenden und die zweite Seite ebenfalls etwa 1 bis 2 Minuten backen. Auf diese Weise insgesamt 8 Plinsen backen. Fertige Plinsen bei 80 °C Ober-/Unterhitze warm halten.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sollen goldbraun sein, die Mitte soll gerade durchgegart und noch weich sein.
Die warmen Buttermilchplinsen mit dem gekühlten Kräuterquark und den warmen Möhren anrichten und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Plinsen und Möhren sollen warm, der Kräuterquark frisch gekühlt sein.
Gut zu wissen
Die Säure der Buttermilch unterstützt das Natron und trägt zur lockeren Struktur des Teigs bei.
Schnittlauch und glatte Petersilie erst kurz vor der Verwendung schneiden, damit Aroma und Farbe möglichst frisch bleiben.
Gleichmäßig dicke schräge Scheiben garen zur selben Zeit und behalten nach dem Schmoren besser etwas Biss.
Der Teig bleibt leicht säuerlich und locker, kann aber etwas flüssiger ausfallen.
Kefir im gleichen Volumen verwenden und die Teigkonsistenz vor dem Ruhen prüfen.
Der Kräuterquark wird etwas leichter und kann geringfügig flüssiger werden.
Naturjoghurt im gleichen Gewicht verwenden und den Quark vor dem Abschmecken kurz durchziehen lassen.
Das Ausbacken bleibt mild und gelingt ähnlich; das Aroma ist etwas neutraler.
Sonnenblumenöl zum Auspinseln und Ausbacken im gleichen Umfang verwenden.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und pro Plinse nur eine kleine Kelle Teig verwenden.
Hitze reduzieren und die nächste Plinse mit etwas weniger Teig länger ausbacken.
Den Teig 10 Minuten ruhen lassen und vor dem Ausbacken auf eine dickflüssige Konsistenz prüfen.
Etwas Mehl unterrühren und den Teig einige Minuten nachquellen lassen.
Die Garzeit ab 10 Minuten prüfen und die Scheiben nicht zu dünn schneiden.
Den Deckel abnehmen und die Möhren kurz bei etwas höherer Hitze einkochen lassen.
Der Kräuterquark erhält zusätzlich ein fein-frisches Dillaroma.
Fein gehackte Zwiebel bringt eine kräftigere, herzhafte Note in den Plinsenteig.
Die Möhren werden mit einer kleinen Menge säuerlichem Apfel ergänzt.
Kräuterquark und Möhren können bis zu 4 Stunden vorher vorbereitet und gekühlt beziehungsweise abgedeckt aufbewahrt werden. Den Plinsenteig erst kurz vor dem Ausbacken anrühren oder höchstens wenige Stunden gekühlt ruhen lassen.
Abgekühlte Plinsen und Möhren getrennt abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Den Kräuterquark ebenfalls gekühlt lagern und vor dem Servieren umrühren.
Kräuterquark und übrige Komponenten nach dem Abkühlen zeitnah kühlen und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Der Kräuterquark kann nach dem Auftauen an Konsistenz verlieren; auch die Möhren können weicher werden.
Häufig gefragt
Die Pfanne zuerst gut vorheizen, anschließend nur dünn mit Rapsöl auspinseln und die Plinsen bei mittlerer Hitze ausbacken.
Die Ruhezeit hilft dem Mehl, Flüssigkeit aufzunehmen. Dadurch wird der Teig gleichmäßiger und lässt sich besser in der Pfanne ausbacken.
Ein kleiner zusätzlicher Löffel saure Sahne oder etwas Buttermilch macht den Kräuterquark cremiger. Flüssigkeit vorsichtig dosieren, damit er nicht zu dünn wird.
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