Säure des Rhabarbers
Die Säure des Rhabarbers bildet den geschmacklichen Gegenpol zum süßen, milchigen Grießbrei. Die Stücke nur weich garen, damit der fruchtige Charakter erhalten bleibt.
Pfälzer Grießbrei
Cremiger Grießbrei aus Vollmilch mit Vanille und Butter, serviert mit säuerlich-fruchtigem Rhabarberkompott aus Kirschsaft und Vanille.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pfälzer Grießbrei mit Rhabarberkompott verbindet löffelzarten Weichweizengrieß mit der frischen Säure weich gegarten Rhabarbers. Während das Kompott kurz mit Kirschsaft, Zucker und Vanille köchelt, quillt der Grießbrei in Milch cremig auf. Das Gericht schmeckt besonders schön warm, lässt sich aber auch mit abgekühltem Kompott servieren.
Cremig und weich mit feinem Vanilleduft, buttrigem Milchgeschmack und einem fruchtig-säuerlichen Rhabarberkompott, dessen Stücke zart, aber nicht vollständig zerfallen sind.
Schritt für Schritt
Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und die Stangen in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Während das Kompott später gart, kann parallel der Grießbrei vorbereitet werden.
Kirschsaft, Zucker, Vanillemark und Vanilleschote in den Topf für das Kompott geben und erhitzen. Den Rhabarber hinzufügen und bei milder Hitze 5–7 Minuten garen. Das Kompott ist fertig, sobald die Stücke weich sind, aber teilweise noch ihre Form behalten. Vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen.
Daran erkennst du es: Die Rhabarberstücke sind weich, aber nicht vollständig zerfallen.
Wichtig: Beim Öffnen und Umrühren auf heißen Dampf und spritzende Flüssigkeit achten.
Milch, Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter in den zweiten Topf geben und erhitzen. Sobald die Milch deutlich aufsteigt, den Grieß unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen, damit sich keine Klümpchen bilden.
Wichtig: Heiße Milch kann plötzlich aufsteigen; den Topf während des Erhitzens nicht unbeaufsichtigt lassen.
Den Grießbrei einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend die Hitze reduzieren und den Brei bei kleiner Hitze etwa 5 Minuten quellen lassen. Dabei regelmäßig rühren, bis er dick und löffelbar ist.
Daran erkennst du es: Der Brei ist deutlich eingedickt und lässt sich löffeln.
Den Topf vom Herd nehmen und den Grießbrei 3 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit warmem oder abgekühltem Rhabarberkompott servieren.
Daran erkennst du es: Der Brei ist löffelbar und cremig, das Kompott auf der gewünschten Serviertemperatur.
Wichtig: Vor dem Servieren prüfen, ob die Speise für die gewünschte Esstemperatur ausreichend abgekühlt ist.
Gut zu wissen
Die Säure des Rhabarbers bildet den geschmacklichen Gegenpol zum süßen, milchigen Grießbrei. Die Stücke nur weich garen, damit der fruchtige Charakter erhalten bleibt.
Den Grieß langsam unter ständigem Rühren in die heiße Milch geben. Dadurch verteilt er sich gleichmäßig und der Brei wird besonders glatt.
Vanillezucker aromatisiert den Grießbrei, während die Vanilleschote dem Kompott ein warmes Vanillearoma gibt. Die Schote vor dem Servieren entfernen.
Der Grießbrei wird etwas weniger milchig und kann je nach Pflanzendrink leicht anders süßen.
Milch und Butter im gleichen Zubereitungsschritt ersetzen. Einen ungesüßten, möglichst cremigen Pflanzendrink verwenden und den Zucker nach dem Abschmecken anpassen.
Das Kompott schmeckt fruchtig und etwas milder, mit weniger Kirschcharakter.
Den Kirschsaft im Kompott vollständig durch Apfelsaft ersetzen.
Das Vanillearoma ist weniger rund und enthält keine Schotenstücke.
Vanilleextrakt erst nach dem Erhitzen des Kirschsafts einrühren und vorsichtig dosieren, damit das Aroma nicht zu stark wird.
Die Milch aufmerksam erhitzen und den Grieß sofort einrieseln lassen, sobald sie aufsteigt.
Den Topf sofort von der Hitze nehmen, kurz beruhigen lassen und auf niedrigerer Stufe weiterarbeiten.
Bei kleiner Hitze quellen lassen und regelmäßig bis zum Topfboden rühren.
Den nicht angebrannten Teil vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort bei niedriger Hitze weiterführen.
Nach 5 Minuten erstmals prüfen und das Kompott vom Herd nehmen, sobald die Stücke weich, aber noch teilweise formstabil sind.
Das Kompott als glatte Fruchtsauce servieren und den Grießbrei etwas fester quellen lassen.
Das Kompott erhält eine zusätzliche frische Zitrusnote, während die Grundzubereitung unverändert bleibt.
Der Grießbrei wird vollständig abgekühlt und mit kaltem Kompott serviert. Dadurch wird er fester und puddingähnlicher.
Milch und Butter werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt.
Das Rhabarberkompott kann bis zu 12 Stunden vorher zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Grießbrei möglichst frisch kochen, da er beim Stehen deutlich nachdickt.
Grießbrei und Kompott getrennt oder gemeinsam abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verzehren.
Gekochte Milch- und Fruchtzubereitungen nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren wird nicht empfohlen, da der Grießbrei nach dem Auftauen seine cremige Konsistenz verändern kann.
Häufig gefragt
Ja. Der Grießbrei kann vollständig abkühlen und mit warmem oder abgekühltem Rhabarberkompott serviert werden. Beim Abkühlen wird er fester.
Die Stücke sollen weich sein, aber teilweise noch ihre Form behalten. Deshalb das Kompott nach 5 Minuten prüfen und bei passender Konsistenz vom Herd nehmen.
Den Grieß langsam in die heiße Milch einrieseln lassen und dabei kontinuierlich rühren. Auch während des Quellens regelmäßig bis zum Topfboden rühren.
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