Alternative zu Graukäse
Gereifter Harzer Käse ohne Kümmel kann Graukäse ersetzen. Sein Aroma ist etwas säuerlicher.
Bayerische Käse-Brot-Bratlinge
Knusprig gebratene Kaspressknödel aus Brezen, Knödelbrot, Sauerkraut und würzigem Käse, serviert mit Kräuterdip und fruchtigem Tomaten-Paprika-Chutney.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Brezen und Knödelbrot verbinden sich mit Graukäse, Bergkäse und einer feinen Portion Sauerkraut zu herzhaften Talern. Außen goldbraun gebraten, bleiben sie innen saftig. Ein frischer Kräuterdip und ein fruchtig-würziges Chutney ergänzen die Kaspressknödel.
Die Taler schmecken außen knusprig und innen weich und saftig. Würziger Käse und mild-säuerliches Sauerkraut treffen auf frische Kräuter sowie ein süß-säuerliches, leicht pikantes Chutney.
Schritt für Schritt
Paprika und Tomaten klein würfeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Rapsöl im Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Paprika und Tomaten zugeben und einige Minuten mitgaren. Apfelessig, Honig, Senf und Chiliflocken einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Offen bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Chutney sämig ist. Während es köchelt, kannst du den Dip und die Knödelmasse vorbereiten.
Daran erkennst du es: Das Chutney ist sämig und die Gemüsewürfel sind weich.
Skyr, Crème fraîche, Rapsöl und Zitronensaft verrühren. Die fein gehackten Kräuter und die Petersilie einrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Die Butter in der Pfanne schmelzen. Zwiebel sowie Karotten- und Selleriewürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Mischung etwas abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Gemüse sind glasig und noch nicht gebräunt.
Brezenwürfel, Knödelbrot und gut abgetropftes Sauerkraut in die große Schüssel geben. Die warme Milch darüber verteilen und die Mischung ziehen lassen. In der Zwischenzeit kannst du die übrigen Zutaten bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Brotwürfel haben die Milch aufgenommen.
Eier, Graukäse, Bergkäse, Petersilie, Schnittlauch und die abgekühlte Zwiebel-Gemüse-Mischung zur Brotmischung geben. Das Mehl einarbeiten und gründlich vermengen. Mit Salz, Muskat und gemahlenem Kümmel würzen; wegen des kräftigen Käses zunächst sparsam salzen. Die Masse anschließend ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig vermengt und die Masse lässt sich anschließend formen.
Die Hände anfeuchten und aus der Masse acht gleich große Knödel formen. Zu etwa 1,5 cm dicken Talern flach drücken und rundum leicht in den Semmelbröseln wenden.
Daran erkennst du es: Die Taler sind gleichmäßig geformt und dünn mit Bröseln überzogen.
Das Rapsöl in der großen Pfanne erhitzen. Die Kaspressknödel portionsweise bei mittlerer Hitze auf jeder Seite braten. Die fertigen Taler bei Bedarf im Ofen bei niedriger Temperatur warm halten, während die übrigen braten.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Taler sind innen heiß.
Die Kaspressknödel auf vier Tellern verteilen und warm mit Kräuterdip und Tomaten-Paprika-Chutney servieren.
Gut zu wissen
Gereifter Harzer Käse ohne Kümmel kann Graukäse ersetzen. Sein Aroma ist etwas säuerlicher.
Das gegarte Sauerkraut vor dem Hacken gut abtropfen lassen, damit nicht unnötig Flüssigkeit in die Knödelmasse gelangt.
Das Aroma wird etwas säuerlicher als mit Graukäse.
Den Harzer Käse klein würfeln und anstelle des Graukäses in die Knödelmasse geben.
Das Sauerkraut gut abtropfen lassen und die Brotmasse mit warmer Milch ziehen lassen. Anschließend die fertige Masse ruhen lassen.
Die Masse noch etwas ruhen lassen und die Hände zum Formen anfeuchten.
Bei mittlerer Hitze portionsweise braten und die Taler erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist.
Die Hitze reduzieren und die Taler vorsichtig weiterbraten.
Das Chutney offen köcheln lassen, bis es sämig ist.
Offen weiterköcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Häufig gefragt
Gereifter Harzer Käse ohne Kümmel ist eine kräftige Alternative. Sein Aroma ist etwas säuerlicher.
Aus der Masse lassen sich acht gleich große Taler formen. Sie reichen für vier Portionen.
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