Dorfener Kaspressknödel mit Kräuterdip und Tomaten-Paprika-Chutney

Bayerische Käse-Brot-Bratlinge

Knusprig gebratene Kaspressknödel aus Brezen, Knödelbrot, Sauerkraut und würzigem Käse, serviert mit Kräuterdip und fruchtigem Tomaten-Paprika-Chutney.

Zum Rezept
Dorfener Kaspressknödel mit Kräuterdip und Chutney
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 25 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen, etwa 8 Kaspressknödel
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Getreide, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Brezen, Knödelbrot und gut abgetropftes Sauerkraut ergeben eine herzhafte, saftige Masse.
  • Graukäse und Bergkäse bringen gemeinsam eine kräftige Käsenote.
  • Das kurze Ruhen macht die Masse formbar, und das portionsweise Braten gibt den Talern eine goldbraune Kruste.
  • Kräuterdip und Tomaten-Paprika-Chutney sorgen für frische und fruchtige Kontraste.

Brezen und Knödelbrot verbinden sich mit Graukäse, Bergkäse und einer feinen Portion Sauerkraut zu herzhaften Talern. Außen goldbraun gebraten, bleiben sie innen saftig. Ein frischer Kräuterdip und ein fruchtig-würziges Chutney ergänzen die Kaspressknödel.

Die Taler schmecken außen knusprig und innen weich und saftig. Würziger Käse und mild-säuerliches Sauerkraut treffen auf frische Kräuter sowie ein süß-säuerliches, leicht pikantes Chutney.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Chutney und Dip

  1. Chutney köcheln lassen

    Paprika und Tomaten klein würfeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Rapsöl im Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Paprika und Tomaten zugeben und einige Minuten mitgaren. Apfelessig, Honig, Senf und Chiliflocken einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Offen bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Chutney sämig ist. Während es köchelt, kannst du den Dip und die Knödelmasse vorbereiten.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Chutney ist sämig und die Gemüsewürfel sind weich.

    • Offen köcheln lassen, damit Flüssigkeit verdampfen kann.
  2. Kräuterdip anrühren

    Skyr, Crème fraîche, Rapsöl und Zitronensaft verrühren. Die fein gehackten Kräuter und die Petersilie einrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.

Knödelmasse vorbereiten

  1. Zwiebel und Gemüse dünsten

    Die Butter in der Pfanne schmelzen. Zwiebel sowie Karotten- und Selleriewürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Mischung etwas abkühlen lassen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Zwiebel und Gemüse sind glasig und noch nicht gebräunt.

  2. Brot und Sauerkraut ziehen lassen

    Brezenwürfel, Knödelbrot und gut abgetropftes Sauerkraut in die große Schüssel geben. Die warme Milch darüber verteilen und die Mischung ziehen lassen. In der Zwischenzeit kannst du die übrigen Zutaten bereitstellen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Brotwürfel haben die Milch aufgenommen.

  3. Masse würzen und ruhen lassen

    Eier, Graukäse, Bergkäse, Petersilie, Schnittlauch und die abgekühlte Zwiebel-Gemüse-Mischung zur Brotmischung geben. Das Mehl einarbeiten und gründlich vermengen. Mit Salz, Muskat und gemahlenem Kümmel würzen; wegen des kräftigen Käses zunächst sparsam salzen. Die Masse anschließend ruhen lassen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig vermengt und die Masse lässt sich anschließend formen.

    • Erst nach dem Vermengen abschmecken, da die Käsesorten bereits würzig sind.
  4. Kaspressknödel formen

    Die Hände anfeuchten und aus der Masse acht gleich große Knödel formen. Zu etwa 1,5 cm dicken Talern flach drücken und rundum leicht in den Semmelbröseln wenden.

    Daran erkennst du es: Die Taler sind gleichmäßig geformt und dünn mit Bröseln überzogen.

    • Mit angefeuchteten Händen lässt sich die Masse leichter formen.

Braten und servieren

  1. Taler goldbraun braten

    Das Rapsöl in der großen Pfanne erhitzen. Die Kaspressknödel portionsweise bei mittlerer Hitze auf jeder Seite braten. Die fertigen Taler bei Bedarf im Ofen bei niedriger Temperatur warm halten, während die übrigen braten.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Taler sind innen heiß.

    • Die Pfanne nicht überfüllen, damit sich die Taler wenden lassen und gleichmäßig bräunen.
  2. Anrichten und servieren

    Die Kaspressknödel auf vier Tellern verteilen und warm mit Kräuterdip und Tomaten-Paprika-Chutney servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Vorsichtig salzen: Graukäse und Bergkäse bringen bereits Würze mit. Die Knödelmasse daher zunächst sparsam salzen und erst nach dem Vermengen abschmecken.
  • Dip bis zum Servieren kühlen: Den angerührten Kräuterdip bis zum Anrichten kalt stellen.

Zutatenwissen

Alternative zu Graukäse

Gereifter Harzer Käse ohne Kümmel kann Graukäse ersetzen. Sein Aroma ist etwas säuerlicher.

Sauerkraut gut abtropfen

Das gegarte Sauerkraut vor dem Hacken gut abtropfen lassen, damit nicht unnötig Flüssigkeit in die Knödelmasse gelangt.

Sinnvolle Alternativen

Gereifter Harzer Käse ohne Kümmel

Das Aroma wird etwas säuerlicher als mit Graukäse.

Den Harzer Käse klein würfeln und anstelle des Graukäses in die Knödelmasse geben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Knödelmasse lässt sich schlecht zu Talern formen.

Das Sauerkraut gut abtropfen lassen und die Brotmasse mit warmer Milch ziehen lassen. Anschließend die fertige Masse ruhen lassen.

Die Masse noch etwas ruhen lassen und die Hände zum Formen anfeuchten.

Die Taler werden außen dunkel, bevor sie innen heiß sind.

Bei mittlerer Hitze portionsweise braten und die Taler erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist.

Die Hitze reduzieren und die Taler vorsichtig weiterbraten.

Das Chutney bleibt dünnflüssig.

Das Chutney offen köcheln lassen, bis es sämig ist.

Offen weiterköcheln lassen und gelegentlich umrühren.

Servieren und kombinieren

  • Mit Dip und Chutney servieren: Die warmen Kaspressknödel mit dem frischen Kräuterdip und dem fruchtig-würzigen Tomaten-Paprika-Chutney anrichten.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Brezen, Knödelbrot beziehungsweise Weißbrot, Mehl und Semmelbrösel enthalten Weizen beziehungsweise glutenhaltiges Getreide.
  • Milch: enthält · Milch und mehrere Milchprodukte sind Zutaten des Rezepts.
  • Ei: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wodurch lässt sich Graukäse ersetzen?

Gereifter Harzer Käse ohne Kümmel ist eine kräftige Alternative. Sein Aroma ist etwas säuerlicher.

Wie viele Kaspressknödel ergibt das Rezept?

Aus der Masse lassen sich acht gleich große Taler formen. Sie reichen für vier Portionen.

Aus unserer Küche

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