Waldpilze auswählen
Frische Waldpilze sind je nach Saison auf Wochenmärkten und bei gut sortierten Gemüsehändlern erhältlich.
Herzhafte Suppe · Thüringer Waldküche
Kräftige Suppe mit gebräunten Waldpilzen, Kartoffeln, Möhre und Sahne, serviert mit goldbraun geröstetem Roggenbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gebräunte Waldpilze, weich gekochte Kartoffeln und ein wenig Sahne verbinden sich zu einer herzhaften Suppe. Dazu gibt es knusprig geröstetes Roggenbrot – eine sättigende Mahlzeit für kühle Tage.
Sämig und herzhaft, mit gebräunten Pilzen als aromatischer Einlage, frischer Petersilie und knusprigem Roggenbrot.
Schritt für Schritt
Die Waldpilze putzen und je nach Größe halbieren oder in Scheiben schneiden. 100 g für die Einlage beiseitelegen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Kartoffeln und Möhre schälen und klein schneiden.
1 EL der Butter in der großen Pfanne erhitzen. Die übrigen 400 g Pilze portionsweise bei kräftiger Hitze jeweils 4–6 Minuten braten, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft und die Pilze gebräunt sind. Herausnehmen. Die zurückgelegten 100 g ebenfalls kurz anbraten und separat beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist weitgehend verdampft und die Pilze sind gebräunt.
Die restliche Butter im großen Topf zerlassen. Zwiebel darin bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig dünsten; den Knoblauch kurz mitdünsten. Kartoffeln, Möhre und Majoran dazugeben, mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen. Zugedeckt 18–20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Während die Suppe köchelt, die Brotscheiben in der zweiten Pfanne mit der Butter von beiden Seiten goldbraun rösten.
Daran erkennst du es: Kartoffeln und Möhre sind weich.
Die Suppe fein pürieren. Sahne und die 400 g gebratenen Pilze einrühren und weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Die zurückgelegten Pilze und Petersilie darauf verteilen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist fein püriert und die eingerührten Pilze sind heiß.
Die Suppe mit den gerösteten Roggenbrotscheiben servieren.
Gut zu wissen
Frische Waldpilze sind je nach Saison auf Wochenmärkten und bei gut sortierten Gemüsehändlern erhältlich.
Sie schmecken milder und weniger waldig als gemischte Waldpilze.
Braune Champignons können anstelle der gemischten Waldpilze verwendet werden.
Die Pilze portionsweise bei kräftiger Hitze braten.
Die Pilze aus der Pfanne nehmen und in kleineren Portionen weiterbraten.
Den Zitronensaft nach und nach einrühren und zwischendurch abschmecken.
Mit etwas Sahne abmildern und erneut abschmecken.
Bereite die Suppe statt mit gemischten Waldpilzen mit braunen Champignons zu. Der Geschmack wird milder und weniger waldig.
Häufig gefragt
Braune Champignons sind eine gut erhältliche Alternative. Sie schmecken milder und weniger waldig.
Röste es während die Suppe köchelt in einer zweiten Pfanne mit Butter von beiden Seiten goldbraun.
So kann ihre Flüssigkeit weitgehend verdampfen und die Pilze können bräunen.
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