Rotes Johannisbeergelee

Gelee aus roten Johannisbeeren

Klar-fruchtiges Gelee aus roten Johannisbeeren, gewonnen aus gekochtem Beerensaft und mit Gelierzucker 2:1 fest gekocht. Ergibt etwa vier Gläser à 250 ml.

Zum Rezept
Fruchtig-klar aus dem Beerenkorb
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit ca. 3 Stunden
Menge Etwa 4 Gläser à 250 ml
Gerichtsform und Gerichtsart Konfitüren, Gelees und eingekochte Fruchtzubereitungen
Prägende Zutatenfamilie Obst, Zucker und Süßungsmittel
Prägende Zubereitungsverfahren Abtropfen und Entwässern, Binden, Gelieren und Stocken, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Abseihen trennt den Beerensaft von den Fruchtstücken und sorgt für die glatte, klare Geleeform.
  • Gelierzucker 2:1 und der Saft einer halben Zitrone geben dem gewonnenen Saft die Grundlage für ein fruchtig-säuerliches Gelee.
  • Die Gelierprobe auf einem kalten Teller zeigt, ob das Gelee nach kurzem Abkühlen fest wird.

Rote Johannisbeeren bringen eine lebhafte Säure und eine intensive Fruchtnote in dieses klare Gelee. Die Beeren werden mit etwas Wasser ausgekocht und anschließend abgeseiht; für ein möglichst klares Ergebnis die Fruchtmasse dabei nicht kräftig ausdrücken. Mit Gelierzucker und Zitronensaft sprudelnd gekocht, passt das fertige Gelee zu Brot, Brötchen und feinem Gebäck.

Leuchtend rot und klar, mit glatter, streichfähiger Konsistenz und einer angenehm säuerlichen Johannisbeernote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Gläser vorbereiten

    Schraubgläser und Deckel gründlich reinigen, mit kochendem Wasser ausspülen und bis zum Abfüllen bereithalten.

    Wichtig: Die Gläser zum Ausspülen auf eine hitzebeständige Fläche stellen und vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.

  2. Beeren auskochen

    Johannisbeeren mit dem Wasser in den großen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Dabei mit dem Kochlöffel leicht zerdrücken, bis reichlich Saft austritt.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Beeren sind aufgeplatzt und reichlich Saft ist ausgetreten.

    • Während die Beeren köcheln, die vorbereiteten Gläser und das Sieb bereitlegen.
  3. Saft abseihen

    Die heiße Beerenmasse durch ein feines Sieb oder ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb ablaufen lassen. Nicht kräftig ausdrücken, damit das Gelee möglichst klar bleibt. 750 ml Saft abmessen.

    Daran erkennst du es: 750 ml abgeseihter Johannisbeersaft sind abgemessen.

    • Das Abtropfen kann einige Zeit dauern; nicht auf die Fruchtmasse drücken, wenn ein klares Gelee gewünscht ist.

    Wichtig: Die Beerenmasse ist heiß; beim Umfüllen und Abseihen vorsichtig arbeiten.

  4. Gelee kochen

    750 ml Johannisbeersaft mit Gelierzucker und Zitronensaft im hohen Topf verrühren. Unter ständigem Rühren stark erhitzen und mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gelee kocht durchgehend sprudelnd und wird ständig gerührt.

    • Einen ausreichend hohen Topf verwenden, da die Masse beim sprudelnden Kochen aufsteigen kann.

    Wichtig: Spritzende Zuckermasse kann schwere Verbrennungen verursachen; mit Abstand rühren und den Topf nicht überfüllen.

  5. Gelierprobe machen

    1 bis 2 Teelöffel Gelee auf einen kalten Teller geben und kurz abkühlen lassen. Wird es fest, ist es bereit. Falls nicht, eine weitere Minute sprudelnd kochen und die Probe wiederholen.

    Daran erkennst du es: Das Gelee wird auf dem Teller nach kurzem Abkühlen fest.

    • Den Teller vor Beginn der Gelierprobe kalt stellen.

    Wichtig: Für die Probe nur eine kleine Menge entnehmen und vorsichtig mit dem heißen Gelee umgehen.

  6. Heiß abfüllen

    Das heiße Gelee sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen und verschließen. Vollständig abkühlen lassen.

    Daran erkennst du es: Die gefüllten Gläser sind verschlossen und vollständig abgekühlt.

    • Beim Abfüllen vorsichtig arbeiten, da Gelee und Gläser heiß sind.

    Wichtig: Heiße Gläser und Geleemasse können Verbrennungen verursachen; Gläser standsicher auf eine hitzebeständige Fläche stellen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Gelee wird bei der Gelierprobe nicht fest.

Die vorgeschriebene Kochzeit einhalten und die Gelierprobe auf einem kalten Teller prüfen.

Eine weitere Minute sprudelnd kochen und die Gelierprobe wiederholen.

Das Gelee ist weniger klar als gewünscht.

Die Masse durch ein feines Sieb oder ein mit sauberem Tuch ausgelegtes Sieb ablaufen lassen, ohne sie auszudrücken.

Die Geleemasse setzt am Topfboden an.

Die Masse unter ständigem Rühren erhitzen und während der Kochzeit weiterrühren.

Servieren und kombinieren

  • Zu Brot und Brötchen: Das Gelee auf Brot oder Brötchen streichen und als fruchtig-säuerlichen Aufstrich genießen.
  • Zu feinem Gebäck: Als fruchtige Begleitung zu feinem Gebäck servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viel Johannisbeersaft wird für das Gelee benötigt?

Für die angegebene Menge Gelierzucker werden 750 ml abgeseihter Johannisbeersaft abgemessen.

Wie bleibt das Johannisbeergelee möglichst klar?

Die gekochte Beerenmasse durch ein feines Sieb oder ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb ablaufen lassen und nicht kräftig ausdrücken.

Was tun, wenn das Gelee bei der Gelierprobe nicht fest wird?

Das Gelee eine weitere Minute sprudelnd kochen und die Gelierprobe auf einem kalten Teller wiederholen.

Wie viele Gläser ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt etwa vier Gläser à 250 ml.

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