Gerichtsform und GerichtsartKekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende ZutatenfamilieMilchprodukte, Weizen, Zucker und Süßungsmittel
Prägende ZubereitungsverfahrenBacken
Geprüfte Rezept-EignungVegetarisch (Ei und Milch möglich)
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Das Kühlen macht den Teig fester und erleichtert das dünne Ausrollen und Ausstechen.
Das Muster wird vor dem Ausstechen in den ausgerollten Teig gedrückt, sodass die Oberfläche geprägt bleibt.
Kurzes Backen bei moderater Umluft lässt die Plätzchen hell und mürbe bleiben.
Albertle sind schlichte, buttrige Plätzchen mit feiner Vanillenote. Für das charakteristische Muster wird die Teigoberfläche vorsichtig mit einem feinen Reibeisen oder einer Stricknadel geprägt. Nach dem Backen sollen die Plätzchen hell bleiben; in der Dose rundet sich ihr Aroma nach einigen Tagen ab.
Hell und zart, mit mürbem Biss, buttrigem Geschmack und feiner Vanillenote.
Schritt für Schritt
Zubereitung
1
Teig zubereiten
Weizenmehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Das Ei unterarbeiten, dann die Mehlmischung kurz einkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, sobald sich die Zutaten gerade eben verbunden haben.
Den Teig nach Zugabe der Mehlmischung nicht länger als nötig kneten.
2
Teig kühlen
Den Teig flach drücken, abdecken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
60 Minuten
Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich portionsweise ausrollen.
Durch das flache Formen kühlt der Teig gleichmäßiger und lässt sich anschließend portionsweise entnehmen.
3
Backofen und Bleche vorbereiten
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
160 °C
4
Ausrollen, prägen und ausstechen
Den gekühlten Teig portionsweise 3 bis 4 mm dünn ausrollen. Mit einem feinen Reibeisen oder einer Stricknadel vorsichtig ein Muster in die Oberfläche drücken. Kleine Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen.
Daran erkennst du es: Das Muster ist sichtbar, ohne den Teig durchzudrücken.
Überschüssige Teigreste erneut zusammennehmen und portionsweise ausrollen.
5
Hell backen
Die Albertle blechweise 10 bis 12 Minuten backen. Sie sollen kaum Farbe annehmen. Das nächste Blech währenddessen vorbereiten. Anschließend die Plätzchen zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
12 Minuten160 °C
Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind durchgebacken, aber noch hell und kaum gebräunt.
Die Plätzchen auf dem Blech nicht stärker bräunen lassen; sie bleiben hell.
6
Aufbewahren
Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und luftdicht in einer Dose aufbewahren. Nach einigen Tagen ist ihr Aroma runder und der Teig angenehm mürbe.
Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind vollständig abgekühlt, bevor sie in die Dose kommen.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Hell backen: Die Albertle sollen kaum Farbe annehmen. Kontrolliere sie gegen Ende der Backzeit, damit sie hell bleiben.
Aroma reifen lassen: In der luftdicht verschlossenen Dose wird das Aroma nach einigen Tagen runder und der Teig angenehm mürbe.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Plätzchen werden deutlich gebräunt.
Die Backzeit von 10 bis 12 Minuten beachten und die Albertle hell aus dem Ofen nehmen.
Der Teig lässt sich schwer ausrollen oder die ausgestochenen Formen verlieren ihre Kontur.
Den Teig mindestens 1 Stunde kühlen und portionsweise verarbeiten.
Den Teig vor dem Weiterverarbeiten erneut kühlen.
Das Muster durchdringt den Teig oder zerreißt die Oberfläche.
Das Muster vorsichtig in die Oberfläche prägen, ohne den Teig durchzudrücken.
Varianten
Albertle ohne Muster
Für eine schlichte Variante die ausgestochenen Plätzchen ungeprägt backen.
Servieren und kombinieren
Zum Kaffee oder Tee: Die Albertle als kleines Gebäck zu Kaffee oder Tee reichen.
Planen und Reste genießen
Aufbewahren
Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und luftdicht in einer Dose aufbewahren. Nach einigen Tagen wird ihr Aroma runder und der Teig angenehm mürbe.
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