Albertle mit feinem Reibeisenmuster

Schwäbische Plätzchen

Helle, mürbe Plätzchen aus buttrigem Vanilleteig, geprägt mit einem feinen Reibeisenmuster. Ergibt etwa 50 Stück.

Zum Rezept
Albertle mit feinem Reibeisenmuster
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 24 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 90 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 30 Min.
Menge Etwa 50 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Weizen, Zucker und Süßungsmittel
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Kühlen macht den Teig fester und erleichtert das dünne Ausrollen und Ausstechen.
  • Das Muster wird vor dem Ausstechen in den ausgerollten Teig gedrückt, sodass die Oberfläche geprägt bleibt.
  • Kurzes Backen bei moderater Umluft lässt die Plätzchen hell und mürbe bleiben.

Albertle sind schlichte, buttrige Plätzchen mit feiner Vanillenote. Für das charakteristische Muster wird die Teigoberfläche vorsichtig mit einem feinen Reibeisen oder einer Stricknadel geprägt. Nach dem Backen sollen die Plätzchen hell bleiben; in der Dose rundet sich ihr Aroma nach einigen Tagen ab.

Hell und zart, mit mürbem Biss, buttrigem Geschmack und feiner Vanillenote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. Teig zubereiten

    Weizenmehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Das Ei unterarbeiten, dann die Mehlmischung kurz einkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, sobald sich die Zutaten gerade eben verbunden haben.

    • Den Teig nach Zugabe der Mehlmischung nicht länger als nötig kneten.
  2. Teig kühlen

    Den Teig flach drücken, abdecken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich portionsweise ausrollen.

    • Durch das flache Formen kühlt der Teig gleichmäßiger und lässt sich anschließend portionsweise entnehmen.
  3. Backofen und Bleche vorbereiten

    Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

    160 °C
  4. Ausrollen, prägen und ausstechen

    Den gekühlten Teig portionsweise 3 bis 4 mm dünn ausrollen. Mit einem feinen Reibeisen oder einer Stricknadel vorsichtig ein Muster in die Oberfläche drücken. Kleine Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen.

    Daran erkennst du es: Das Muster ist sichtbar, ohne den Teig durchzudrücken.

    • Überschüssige Teigreste erneut zusammennehmen und portionsweise ausrollen.
  5. Hell backen

    Die Albertle blechweise 10 bis 12 Minuten backen. Sie sollen kaum Farbe annehmen. Das nächste Blech währenddessen vorbereiten. Anschließend die Plätzchen zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.

    12 Minuten 160 °C

    Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind durchgebacken, aber noch hell und kaum gebräunt.

    • Die Plätzchen auf dem Blech nicht stärker bräunen lassen; sie bleiben hell.
  6. Aufbewahren

    Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und luftdicht in einer Dose aufbewahren. Nach einigen Tagen ist ihr Aroma runder und der Teig angenehm mürbe.

    Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind vollständig abgekühlt, bevor sie in die Dose kommen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Hell backen: Die Albertle sollen kaum Farbe annehmen. Kontrolliere sie gegen Ende der Backzeit, damit sie hell bleiben.
  • Aroma reifen lassen: In der luftdicht verschlossenen Dose wird das Aroma nach einigen Tagen runder und der Teig angenehm mürbe.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Plätzchen werden deutlich gebräunt.

Die Backzeit von 10 bis 12 Minuten beachten und die Albertle hell aus dem Ofen nehmen.

Der Teig lässt sich schwer ausrollen oder die ausgestochenen Formen verlieren ihre Kontur.

Den Teig mindestens 1 Stunde kühlen und portionsweise verarbeiten.

Den Teig vor dem Weiterverarbeiten erneut kühlen.

Das Muster durchdringt den Teig oder zerreißt die Oberfläche.

Das Muster vorsichtig in die Oberfläche prägen, ohne den Teig durchzudrücken.

Varianten

Albertle ohne Muster

Für eine schlichte Variante die ausgestochenen Plätzchen ungeprägt backen.

Servieren und kombinieren

  • Zum Kaffee oder Tee: Die Albertle als kleines Gebäck zu Kaffee oder Tee reichen.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und luftdicht in einer Dose aufbewahren. Nach einigen Tagen wird ihr Aroma runder und der Teig angenehm mürbe.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Enthält Butter.
  • Ei: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Albertle ergibt das Rezept?

Die angegebene Menge ergibt etwa 50 Stück. Die genaue Zahl hängt von Größe und Form der Ausstecher ab.

Wie lange muss der Teig kühlen?

Den abgedeckten, flach gedrückten Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Wie bleiben die Albertle hell?

Die Plätzchen bei 160 °C Umluft 10 bis 12 Minuten backen und aus dem Ofen nehmen, sobald sie durchgebacken sind und kaum Farbe angenommen haben.

Kann ich die Albertle auch ohne Muster backen?

Ja. Die ausgestochenen Plätzchen können auch ungeprägt gebacken werden.

Aus unserer Küche

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