Eingelegter Brathering

Gebratener Hering, sauer mariniert

Knusprig gebratene Heringe ziehen mindestens 24 Stunden in einer süß-sauren Marinade mit Zwiebeln und Gewürzen durch. Kalt serviert schmecken sie besonders aromatisch.

Zum Rezept
Eingelegter Brathering
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 1 Tag 30 Min.
Gesamtzeit ca. 1 Tag 1 Std. 30 Min.
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Gerichte aus intakten Einzel- und Portionsstücken
Prägende Zutatenfamilie Essig, Fisch, Gemüse
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Einlegen in Salzlake oder Säure, Sanftes Köcheln
Würzanwendung Marinieren

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Heringe werden vor dem Marinieren gebraten und bekommen so eine kräftige, gebräunte Oberfläche.
  • Essig und Zucker verbinden sich zu einer ausgewogenen süß-sauren Marinade.
  • Zwiebeln, Lorbeer, Senfkörner, Pfeffer und Piment geben der Marinade Würze.
  • Durch mindestens 24 Stunden im Kühlschrank können die Heringe die Aromen der Marinade aufnehmen.

Für diesen eingelegten Brathering werden küchenfertige Heringe gewürzt, in Mehl gewendet und in der Pfanne gebraten. Anschließend ziehen sie abgedeckt in einer süß-sauren Marinade mit Zwiebeln und Gewürzen durch.

Die gebratene Oberfläche ist würzig und leicht knusprig; nach dem Durchziehen schmeckt der Hering angenehm säuerlich, leicht süß und aromatisch nach Zwiebeln und Gewürzen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Marinade und Heringe zubereiten

  1. Marinade kochen und abkühlen lassen

    Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Wasser, Weißweinessig, Zucker, Zwiebeln, Lorbeerblätter, Senfkörner, Pfefferkörner, Piment und das für die Marinade vorgesehene Salz in einem Topf aufkochen. Bei kleiner Hitze 2 Minuten köcheln lassen und anschließend vollständig abkühlen lassen. Während die Marinade abkühlt, die Heringe vorbereiten.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Marinade hat 2 Minuten sanft geköchelt und ist vor dem Übergießen vollständig abgekühlt.

  2. Heringe würzen und mehlieren

    Heringe mit einem Küchentuch oder Küchenpapier trocken tupfen. Rundum mit dem Salz und dem gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen. Weizenmehl auf einen flachen Teller geben, die Heringe darin wenden und überschüssiges Mehl leicht abschütteln.

    10 Minuten
  3. Heringe braten

    Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Heringe bei mittlerer Hitze je nach Größe etwa 4–6 Minuten pro Seite braten. Bei Bedarf nacheinander braten, damit sie in der Pfanne Platz haben. Wenden, wenn die Unterseite gebräunt ist, und weiterbraten, bis die Fische gar und innen nicht mehr glasig sind.

    24 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Heringe sind gar und innen nicht mehr glasig.

    • Die genaue Bratzeit richtet sich nach der Größe der Heringe.
  4. Heringe mit Marinade bedecken

    Die gebratenen Heringe nebeneinander in eine flache, verschließbare Glas- oder Keramikform legen. Die vollständig abgekühlte Marinade samt Zwiebeln und Gewürzen darübergeben. Die Fische sollen möglichst bedeckt sein.

    5 Minuten
  5. Kalt marinieren und servieren

    Form abdecken und die Heringe mindestens 24 Stunden, nach Wunsch bis zu 48 Stunden, im Kühlschrank marinieren. Kalt servieren.

    1 Tag

    Daran erkennst du es: Die Heringe haben mindestens 24 Stunden in der Marinade durchgezogen und werden kalt serviert.

    • Die Marinade kann während des Abkühlens vollständig auskühlen, während die Heringe vorbereitet und gebraten werden.

Zutatenwissen

Grüne Heringe

Grüne Heringe sind frische, noch nicht marinierte Heringe. Frage beim Fischhändler oder an einer gut sortierten Fischtheke danach; außerhalb der Saison sind sie mitunter tiefgekühlt erhältlich.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die gebratenen Heringe werden mit noch warmer Marinade übergossen.

Die Marinade nach dem kurzen Köcheln vollständig abkühlen lassen, bevor sie über die Heringe gegeben wird.

Die Marinade separat weiter abkühlen lassen und erst dann über die Heringe geben.

Der Hering ist innen noch glasig.

Die Heringe je nach Größe etwa 4–6 Minuten pro Seite braten und vor dem Herausnehmen prüfen, ob sie innen nicht mehr glasig sind.

Den Hering bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis er gar und innen nicht mehr glasig ist.

Servieren und kombinieren

  • Kalt servieren: Die Heringe mit Zwiebeln und etwas Marinade kalt auf den Tisch bringen.
  • Mit Kartoffeln kombinieren: Dazu passen gekochte Kartoffeln oder Bratkartoffeln als herzhafte Beilage.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Heringe nach dem Braten mit der vollständig abgekühlten Marinade bedecken und mindestens 24 Stunden, nach Wunsch bis zu 48 Stunden, abgedeckt im Kühlschrank marinieren.

Aufbewahren

Zum Marinieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren; die im Rezept angegebene Marinierzeit beträgt mindestens 24 und bis zu 48 Stunden.

Allergene und Nährwerte

  • Fisch: enthält · Enthält Hering.
  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Enthält Weizenmehl.
  • Senf: enthält · Enthält Senfkörner.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was sind grüne Heringe?

Grüne Heringe sind frische, noch nicht marinierte Heringe. Du bekommst sie häufig beim Fischhändler oder an einer gut sortierten Fischtheke; außerhalb der Saison sind sie mitunter tiefgekühlt erhältlich.

Wie lange muss der Brathering marinieren?

Mindestens 24 Stunden im Kühlschrank. Wenn du möchtest, kannst du ihn bis zu 48 Stunden marinieren.

Wird der Brathering warm oder kalt serviert?

Der gebratene Hering zieht in der Marinade im Kühlschrank durch und wird kalt serviert.

Muss die Marinade vor dem Übergießen abkühlen?

Ja. Lass die Marinade nach dem kurzen Köcheln vollständig abkühlen, bevor du sie über die gebratenen Heringe gibst.

Aus unserer Küche

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