Apfelmost auswählen
Apfelmost ist je nach Anbieter ein naturtrüber, vergorener Apfelwein. Naturtrüber Apfelsaft kann ihn ersetzen; damit wird die Sauce süßer und weniger herb.
Schmorbraten mit Apfelmost
Zarter Schweinenacken schmort in Apfelmost mit Kümmel, Knoblauch und Kräutern zu einem herzhaften Braten mit fruchtig-würziger Sauce. Dazu kommen Petersilienkartoffeln und ein frisch angemachter Blattsalat.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diesen Mostbraten wird Schweinenacken über Nacht gewürzt und anschließend zugedeckt in Apfelmost und Fleischbrühe geschmort. Während das Fleisch im Ofen gart, lassen sich Kartoffeln und Salat zubereiten – so kommt alles zusammen mit Sauce auf den Teller.
Der Braten ist zart und saftig, die Sauce würzig und fruchtig-herb. Petersilie bringt frische Kräuternoten an die warmen Kartoffeln; der Blattsalat schmeckt leicht säuerlich und süßlich.
Schritt für Schritt
Salz, Pfeffer, Kümmel und Basilikum mit dem fein geriebenen Knoblauch vermischen. Den Schweinenacken rundum damit einreiben, abdecken und 8–12 Stunden kühl ziehen lassen.
Wichtig: Während der Ruhezeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Fleisch trocken tupfen. Das Öl im ofenfesten Schmortopf erhitzen und den Braten von allen Seiten insgesamt etwa 8–10 Minuten kräftig anbraten. Herausnehmen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist von allen Seiten kräftig gebräunt.
Zwiebel und Möhre im Bratensatz 4–5 Minuten anrösten. Mit Apfelessig ablöschen und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Apfelmost und Fleischbrühe zugießen, das Fleisch wieder in den Topf legen und den Deckel aufsetzen.
Den zugedeckten Braten im Ofen etwa 2 bis 2½ Stunden schmoren. Nach etwa 90 Minuten wenden und zwischendurch mit etwas Schmorsud übergießen. Währenddessen können Kartoffeln und Salat vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen. Bei einem ganzen Schweinebraten zusätzlich die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen; mindestens 63 °C erreichen.
Wichtig: Den Braten vollständig garen; für die empfohlene Mindestkerntemperatur siehe Lebensmittelsicherheitshinweis.
Während der Braten schmort, Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 18–22 Minuten weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke sind weich, behalten aber ihre Form.
Öl, Apfelessig, Senf, Honig und Wasser verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Blattsalate waschen und trocken schleudern. Salat und Dressing getrennt bereithalten und erst kurz vor dem Servieren mischen.
Den Braten aus dem Topf nehmen, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Den Schmorsud mit dem Gemüse durch ein Sieb in einen kleinen Topf gießen.
Wichtig: Den Braten mindestens 3 Minuten ruhen lassen; die vorgesehene Ruhezeit von 10 Minuten erfüllt diese Mindestzeit.
Mehl und kaltes Wasser glatt rühren. Den Schmorsud aufkochen, die Mehlmischung unter Rühren hineingießen und die Sauce 3–5 Minuten sanft köcheln lassen. Abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gebunden und schmeckt gleichmäßig würzig.
Butter und gehackte Petersilie unter die warmen Kartoffeln heben und leicht salzen. Den Braten quer zur Faser in Scheiben schneiden und mit Sauce, Petersilienkartoffeln und Blattsalat servieren.
Gut zu wissen
Apfelmost ist je nach Anbieter ein naturtrüber, vergorener Apfelwein. Naturtrüber Apfelsaft kann ihn ersetzen; damit wird die Sauce süßer und weniger herb.
Die Sauce wird süßer und weniger herb.
Den Apfelmost im Schmorsud durch dieselbe Menge naturtrüben Apfelsaft ersetzen.
Blätter und Dressing getrennt bereithalten und erst kurz vor dem Servieren vermengen.
Überschüssiges Dressing vorsichtig abgießen und den Salat sofort servieren.
Mehl und kaltes Wasser zuerst glatt rühren und die Mischung unter Rühren zugießen.
Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und nochmals kurz erhitzen.
Den Topf zugedeckt halten und die Zartheit gegen Ende der Garzeit prüfen.
Den Braten zugedeckt weiter schmoren und nach etwa 15 Minuten erneut prüfen.
Das Fleisch mit der Gewürzmischung einreiben und abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Reste innerhalb von 2 Stunden kühlen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen.
Große Bratenstücke zum raschen Abkühlen in kleinere Portionen teilen.
Häufig gefragt
Der gewürzte Braten sollte 8–12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen. Plane die Ruhezeit am besten über Nacht ein.
Ja. Naturtrüber Apfelsaft ist eine mögliche Alternative. Damit wird die Sauce süßer und weniger herb.
Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen. Prüfe zusätzlich die Kerntemperatur an der dicksten Stelle.
Mische Salat und Dressing erst kurz vor dem Servieren, damit die Blätter knackig bleiben.
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