Alb-Leisa finden
Alb-Leisa sind regionale Linsen von der Schwäbischen Alb. Außerhalb der Region können grüne oder braune Tellerlinsen verwendet werden; der Aufstrich wird dann etwas weniger nussig.
Schwäbischer Linsenaufstrich
Cremiger Aufstrich aus weich gekochten Alb-Leisa-Linsen, Magerquark, Zwiebel, Senf und Majoran – herzhaft, fein säuerlich und ideal zum Vesper.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Alb-Leisa-Linsen werden mit Zwiebel, Petersilienwurzel und Knoblauch weich gekocht und anschließend mit Quark, Senf, Essig und Majoran zu einem streichfähigen Aufstrich püriert. Nach dem Kühlen passt er besonders gut zu Bauernbrot, Roggenbrot oder knusprigem Gebäck.
Cremig und streichfähig, mit mild-nussigem Linsengeschmack, dezenter Säure und würzigen Noten von Senf und Majoran.
Schritt für Schritt
Die Alb-Leisa-Linsen in einem Sieb gründlich abspülen. Zwiebel, Petersilienwurzel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Das Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Petersilienwurzel darin bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten anschwitzen. Den Knoblauch kurz hinzufügen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht weich, aber noch nicht stark gebräunt.
Linsen, Gemüsebrühe und Lorbeerblatt in den Topf geben. Alles aufkochen und anschließend bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen sehr weich sind.
Daran erkennst du es: Die Linsen lassen sich leicht zerdrücken und enthalten keinen festen Kern mehr.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die Linsenmasse mit Quark, Senf, Essig, Tomatenmark und Majoran fein pürieren. Falls der Aufstrich zu fest ist, esslöffelweise etwas Kochflüssigkeit unterarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fein püriert und streichfähig.
Den Aufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken und mindestens 30 Minuten kalt stellen. Vor dem Servieren noch einmal umrühren und zu Bauernbrot, Roggenbrot oder knusprigem Gebäck reichen.
Daran erkennst du es: Der Aufstrich ist gut durchgekühlt und lässt sich glatt verstreichen.
Gut zu wissen
Alb-Leisa sind regionale Linsen von der Schwäbischen Alb. Außerhalb der Region können grüne oder braune Tellerlinsen verwendet werden; der Aufstrich wird dann etwas weniger nussig.
Apfelessig bringt eine leicht fruchtige Säure ein. Weißweinessig schmeckt etwas neutraler und funktioniert ebenfalls.
Der Aufstrich wird etwas weniger nussig; je nach Sorte kann die Kochzeit leicht abweichen.
Die Tellerlinsen wie die Alb-Leisa-Linsen abspülen und nach Schritt 3 garen, bis sie sehr weich sind.
Der Aufstrich kann etwas weicher und geschmacklich milder werden.
Die Alternative in Schritt 4 zunächst vollständig unterpürieren und die Konsistenz bei Bedarf mit weniger Kochflüssigkeit anpassen.
Die Linsen so lange köcheln lassen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen und keinen festen Kern mehr haben.
Mit etwas Kochflüssigkeit weiter pürieren; falls die Linsen noch fest sind, die Masse kurz weiter erhitzen und anschließend erneut pürieren.
Kochflüssigkeit zurückhalten und esslöffelweise unterarbeiten.
Etwas Kochflüssigkeit oder Quark unterrühren und erneut abschmecken.
Den Knoblauch erst kurz vor dem Zugeben von Linsen und Brühe hinzufügen.
Mit etwas zusätzlichem Quark und gegebenenfalls einer kleinen Menge Essig ausbalancieren.
Die Linsenmasse nur grob zerdrücken oder kurz anmixen, sodass einzelne Linsenstücke erhalten bleiben.
Den Magerquark durch eine ungesüßte pflanzliche Quark- oder Joghurtalternative ersetzen.
Der Aufstrich kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren umrühren und bei Bedarf mit etwas Quark oder Kochflüssigkeit anpassen.
Nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren umrühren und nur die benötigte Menge entnehmen.
Nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.
Durch Quark und die pürierte Linsenmasse kann die Konsistenz nach dem Auftauen körniger oder wässriger werden.
Häufig gefragt
Alb-Leisa sind Linsen, die auf der Schwäbischen Alb angebaut werden. Für eine weniger regionale Variante können grüne oder braune Tellerlinsen verwendet werden.
Die Linsen müssen sehr weich gekocht und anschließend fein püriert werden. Kochflüssigkeit sollte nur esslöffelweise ergänzt werden, damit der Aufstrich streichfähig, aber nicht flüssig wird.
Ja. Der Aufstrich kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Ja. Den Magerquark durch eine ungesüßte pflanzliche Quark- oder Joghurtalternative ersetzen.
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