Grünkernschrot
Grünkernschrot bildet die nussige Grundlage der Bratlinge. Er sollte vor dem Vermengen vollständig quellen und anschließend etwas ausdampfen.
Herzhafte Getreidebratlinge · Saarland
Herzhafte Grünkernbratlinge mit Rieslingrahmsauerkraut und cremigen Stampfkartoffeln für 4 Personen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diese Saarland-Ausgabe treffen nussiger GrünkernGrünkernschrot bildet die nussige Grundlage der Bratlinge. und knusprig gebratene Bratlinge auf mild-säuerliches Sauerkraut, das mit RieslingRiesling bezeichnet sowohl eine weiße Rebsorte als auch den daraus erzeugten Wein. Typisch sind frische Säure und vielfältige fruchtige Aromen. und Rahm geschmort wird. Cremige Stampfkartoffeln machen den Teller vollständig und bodenständig.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen nussig und saftig; dazu cremig-säuerliches Rieslingrahmsauerkraut und weich-stampfende Kartoffeln mit milder Butter- und Muskatnote.
Schritt für Schritt
Die Gemüsebrühe aufkochen, über den Grünkernschrot gießen und alles 10 Minuten bei kleiner Hitze quellen lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und den Grünkern weitere 15 Minuten ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Der Grünkern ist weich und hat die Brühe weitgehend aufgenommen.
Eine Zwiebel, die Möhre und die Knoblauchzehe fein würfeln. 1 EL Rapsöl in der großen Pfanne erhitzen und das Gemüse 3 bis 4 Minuten weich dünsten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber noch nicht stark gebräunt.
Den gequollenen Grünkern mit dem gedünsteten Gemüse, Haferflocken, Semmelbröseln, Eiern, Gouda, Majoran, dem festen Salz und dem festen Pfeffer vermengen. Die Masse 10 Minuten ruhen lassen und anschließend zu acht flachen Bratlingen formen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist formbar und hält beim Formen zusammen.
Für das Sauerkraut die zweite Zwiebel fein würfeln. Die Butter im Topf schmelzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Sauerkraut, Riesling, Gemüsebrühe, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Zucker dazugeben. Zugedeckt 20 Minuten sanft schmoren lassen.
Daran erkennst du es: Das Kraut ist weich und aromatisch, ohne trocken zu werden.
Inzwischen die Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser etwa 18 bis 20 Minuten weich kochen. Milch und Butter erwärmen. Die Kartoffeln abgießen, mit der warmen Milch-Butter-Mischung stampfen und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet ohne Widerstand durch die Kartoffelstücke.
Das restliche Rapsöl in der großen Pfanne erhitzen. Die Bratlinge bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten pro Seite goldbraun braten. Bei Bedarf portionsweise arbeiten.
Daran erkennst du es: Die Bratlinge sind auf beiden Seiten goldbraun und innen fest geworden.
Lorbeerblatt und Wacholderbeeren aus dem Sauerkraut nehmen. Die Sahne einrühren und das Kraut weitere 5 Minuten offen sämig einkochen lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet leicht am Kraut und wirkt sämig.
Je zwei Grünkernbratlinge mit Rieslingrahmsauerkraut und Stampfkartoffeln auf Tellern anrichten und heiß servieren.
Gut zu wissen
Grünkernschrot bildet die nussige Grundlage der Bratlinge. Er sollte vor dem Vermengen vollständig quellen und anschließend etwas ausdampfen.
Trockener Riesling bringt Säure und Weinnoten in das Sauerkraut. Für eine alkoholfreie Variante wird er durch zusätzliche Gemüsebrühe mit einem kleinen Spritzer Zitronensaft ersetzt.
Mehligkochende Kartoffeln ergeben den weicheren, besser stampfbaren Kartoffelanteil der Kombination.
Die Bratlinge schmecken etwas weniger nussig und weniger rauchig.
Den Grünkernschrot vollständig durch Dinkelschrot ersetzen und nach derselben Methode quellen lassen.
Das Kraut wird weniger weinbetont, bleibt aber würzig und leicht säuerlich.
Den Riesling durch zusätzliche Gemüsebrühe ersetzen und das fertige Kraut mit einem kleinen Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Den gequollenen Grünkern ausdampfen lassen, die Masse ruhen lassen und flache Bratlinge formen.
Etwas zusätzliche Semmelbrösel in die Masse einarbeiten und die geformten Bratlinge vorsichtig weiterbraten.
Das Kraut zunächst zugedeckt schmoren und die Sahne erst zum Schluss offen einkochen lassen.
Mit einem kleinen Schuss Gemüsebrühe oder Sahne wieder geschmeidig rühren.
Die Kartoffeln nur grob stampfen und die warme Milch-Butter-Mischung portionsweise einarbeiten.
Mit etwas warmer Milch lockern und nur kurz weiterstampfen.
Die beiden Komponenten getrennt abschmecken und die Säure des Krauts prüfen.
Das Kraut mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf einem kleinen Spritzer Zitronensaft nachjustieren.
Das Rieslingrahmsauerkraut wird ohne Wein zubereitet und erhält seine Frische durch Gemüsebrühe und etwas Zitronensaft.
Dinkelschrot ersetzt den Grünkern und ergibt eine etwas mildere, weniger rauchig-nussige Bratlingvariante.
Die Bratlingmasse kann bis zu 24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen. Bratlinge möglichst erst kurz vor dem Servieren formen und braten. Sauerkraut und Kartoffelstampf können ebenfalls vorbereitet und getrennt gekühlt werden.
Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Kombination aus Rahmsauerkraut und Kartoffelstampf kann nach dem Einfrieren an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Dinkelschrot kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Bratlinge schmecken dann etwas milder und weniger nussig.
Den trockenen Riesling durch zusätzliche Gemüsebrühe mit einem kleinen Spritzer Zitronensaft ersetzen. Das Sauerkraut wird dadurch weniger weinbetont, bleibt aber aromatisch.
Die Masse etwas länger quellen und ruhen lassen. Falls sie danach noch weich ist, vorsichtig zusätzliche Semmelbrösel einarbeiten und die Bratlinge flach formen.
Ja. Während die Bratlingmasse ruht, können Sauerkraut und Kartoffeln parallel zubereitet werden. Die Bratlinge werden anschließend frisch gebraten.
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