Bühler Spätzwetschgen
Frische Früchte aus dem Raum Bühl sind vor allem in der Zwetschgensaison auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Obstabteilungen erhältlich.
Süße Kartoffelknödel
Gefüllte Kartoffelknödel mit Bühler SpätzwetschgenFrische Früchte aus dem Raum Bühl sind vor allem in der Zwetschgensaison auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Obstabteilungen erhältlich., Würfelzucker und goldbraunen Zimt-Butterbröseln. Das Rezept ergibt etwa 12 Knödel für 4 Personen und eignet sich als fruchtiges Hauptgericht oder Dessert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Eine saftige Bühler Spätzwetschge, mit Würfelzucker gefüllt und von zartem Kartoffelteig umhüllt, macht diese süßen Knödel zu einem fruchtigen Hauptgericht oder Dessert. Beim sanften Garen bleibt die Frucht weich, während Butterbrösel mit Zimt für goldenen Biss sorgen. Die Variante knüpft an die Bühler Spätzwetschge aus Baden-Württemberg an.
Die Knödel sind außen weich und zart, innen saftig und fruchtig. In der warmen Zwetschge schmilzt der Zucker zu einer süßen Füllung, während die gerösteten Zimt-Butterbrösel knusprige, aromatische Akzente setzen.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen, mit Wasser bedecken und in leicht gesalzenem Wasser 20 bis 25 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Anschließend lauwarm abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer oder einer Gabel durchstechen.
Wichtig: Beim Abgießen und Pellen auf heißes Wasser und heißen Dampf achten.
Ei, Hartweizengrieß, Mehl und ½ TL Salz zu den lauwarmen Kartoffeln geben. 30 g Butter schmelzen, hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zehn Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und lässt sich zu einer zusammenhängenden Masse formen.
Zwetschgen waschen, vorsichtig einschneiden und die Steine herauslösen. In jede Frucht einen Würfelzucker setzen und die Zwetschgen wieder leicht zusammendrücken.
Daran erkennst du es: Die Zwetschgen sind entsteint und lassen sich um den Würfelzucker wieder leicht schließen.
Wichtig: Das Messer beim Entsteinen kontrolliert führen, da die Früchte rutschig sein können.
Kartoffelteig zu einer Rolle formen und in zwölf Stücke teilen. Jedes Stück zu einem flachen Teigling drücken, eine gefüllte Zwetschge daraufsetzen und den Teig vollständig darum schließen. Mit bemehlten Händen zu glatten Knödeln rollen.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist rundum geschlossen und weist keine offenen Stellen auf.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen. Die Hitze reduzieren, bis das Wasser nur noch leise siedet. Die Knödel portionsweise einlegen und 15 bis 18 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Knödel schwimmen an der Oberfläche und sind rundum stabil.
Wichtig: Knödel vorsichtig in das heiße Wasser geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die übrige Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Semmelbrösel, Puderzucker und Zimt einrühren und bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Die gegarten Knödel darin vorsichtig wenden und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Brösel sind goldbraun und duften nach Butter und Zimt.
Wichtig: Die Pfanne nicht unbeaufsichtigt lassen, weil die süßen Brösel rasch anbrennen können.
Gut zu wissen
Frische Früchte aus dem Raum Bühl sind vor allem in der Zwetschgensaison auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Obstabteilungen erhältlich.
Falls Bühler Spätzwetschgen nicht erhältlich sind, eignen sich reife, festfleischige Zwetschgen. Das Ergebnis kann je nach Sorte etwas süßer oder saftiger ausfallen.
Von den insgesamt 80 g Butter kommen 30 g in den Kartoffelteig und 50 g in die Zimt-Butterbrösel.
Die Knödel bleiben fruchtig, schmecken aber je nach Sorte etwas weniger regionaltypisch und können etwas süßer oder saftiger ausfallen.
Die Zwetschgen wie im Rezept waschen, entsteinen, mit Würfelzucker füllen und vollständig mit Kartoffelteig umhüllen.
Kartoffeln nach dem Kochen kurz ausdampfen lassen, lauwarm verarbeiten und den Teig nur rasch verkneten.
Den Teig kurz weiter ruhen lassen und die Hände zum Formen leicht bemehlen; zusätzliches Mehl nur sparsam verwenden.
Die Zwetschge vollständig mit Teig umschließen, Nahtstellen gut verschließen und die Knödel nur in leise siedendem Wasser garen.
Aufgeplatzte Knödel vorsichtig herausheben und mit den Bröseln servieren; die übrigen Knödel bei geringerer Hitze fertig garen.
Bei mittlerer Hitze rösten und die Mischung regelmäßig umrühren.
Bei stark verbrannten Bröseln eine neue kleine Menge ansetzen, statt die bitteren Brösel zu verwenden.
Die Bühler Spätzwetschgen werden durch reife, festfleischige Zwetschgen ersetzt, wenn die regionale Sorte nicht verfügbar ist.
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