Größe der Forellen
Die angegebene Größe von etwa 350 g pro Forelle unterstützt eine gleichmäßige Garzeit. Bei deutlich größeren oder kleineren Fischen die Garprobe stärker beachten.
Bayerisches Fischgericht
Ganze Forellen werden in einer würzigen Salzlake vorbereitet, unter der Ofengrillfunktion gegart und mit Kräuterwürzsoße sowie lauwarmem bayerischem Kartoffelsalat serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ganze Forellen werden würzig vorbereitet und bei kräftiger Hitze im Ofen gegart, bis ihre Haut leicht gebräunt und knusprig ist. Dazu passen eine frische Kräuterwürzsoße und ein lauwarmer Kartoffelsalat ohne Mayonnaise.
Die Forelle kommt mit leicht gebräunter Haut und saftigem, zart zerfallendem Fleisch auf den Teller. Die Kräuterwürzsoße schmeckt würzig, frisch und zitronig, während der lauwarme Kartoffelsalat weich, essigfrisch und durch Radieschen sowie Schnittlauch leicht knackig wirkt.
Schritt für Schritt
Wasser, Salz, Fenchelsaat, Sternanis sowie Petersilien- und Dillstängel in einem großen Topf erwärmen, bis sich das Salz gelöst hat. Die Salzlake vollständig abkühlen lassen und anschließend durch ein feines Sieb gießen.
Daran erkennst du es: Das Salz ist vollständig gelöst.
Wichtig: Die abgekühlte Lake sauber abgedeckt weiterverwenden.
Die Forellen kurz kalt abspülen, vorsichtig trocken tupfen und in die kalte Salzlake legen. Die Schüssel abdecken und die Forellen 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Vor der Zubereitung aus der Lake nehmen und gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Forellen sind nach der Marinierzeit gründlich trocken getupft.
Wichtig: Die Forellen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Rapsöl mit Paprikapulver, Rosmarin und Thymian im kleinen Topf erwärmen. Knoblauch, Honig, Salz und Ingwer einrühren und kurz mit erwärmen. Den Topf vom Herd nehmen, Olivenöl und Bier einarbeiten. Die Mischung abkühlen lassen, dann Schalotte, Dill, Petersilie, Zitronenabrieb und Zitronensaft unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Kräuterwürzsoße ist glatt vermischt und abgekühlt, bevor die frischen Zutaten eingerührt werden.
Kartoffeln mit Schale in Salzwasser gar kochen. Noch warm schälen und in feine Scheiben schneiden. Warmes Wasser, Essig, Salz, Zucker und Pfeffer verrühren und über die Kartoffeln geben. Vorsichtig mischen und mindestens 15 Minuten warm ziehen lassen. Danach das Öl unterheben.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind gar, bleiben aber als Scheiben erhalten.
Die Grillfunktion des Backofens auf 230 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Wichtig: Beim Umgang mit der Grillfunktion hitzebeständige Ofenhandschuhe verwenden.
Die Forellen innen mit etwas Kräuterwürzsoße bestreichen und die Haut auf beiden Seiten jeweils drei- bis viermal leicht einschneiden. Die Fische auf das vorbereitete Backblech legen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist leicht eingeschnitten, ohne das Fischfleisch tief zu zerteilen.
Wichtig: Rohe Forellen und verwendete Arbeitsflächen nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
Die Forellen 8 bis 10 Minuten in der vorletzten Schiene garen. Sobald die Haut leicht gebräunt ist, die Fische vorsichtig wenden und weitere 5 bis 8 Minuten in der obersten Schiene garen. Der Fisch ist fertig, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt.
Daran erkennst du es: Die Haut ist leicht gebräunt und die Rückenflosse lässt sich leicht herausziehen.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und beim Wenden auf die starke Hitze achten.
Schnittlauch fein schneiden und Radieschen in dünne Scheiben teilen. Den Kartoffelsalat mit Schnittlauch und Radieschen vollenden. Die heißen Forellen mit Kartoffelsalat und der restlichen Kräuterwürzsoße servieren.
Daran erkennst du es: Der Kartoffelsalat ist mit Schnittlauch und Radieschen vollendet und wird lauwarm serviert.
Gut zu wissen
Die angegebene Größe von etwa 350 g pro Forelle unterstützt eine gleichmäßige Garzeit. Bei deutlich größeren oder kleineren Fischen die Garprobe stärker beachten.
Helles Bier oder alkoholfreies Bier kann verwendet werden. Die Wahl verändert die Würzsoße leicht, die Grundfunktion bleibt erhalten.
Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln halten beim Schneiden und Mischen besser ihre Form.
Die Soße bleibt malzig und würzig, ohne reguläres Bier zu verwenden.
Das alkoholfreie Bier anstelle des hellen Biers im selben Schritt in die abgekühlte Ölmischung einarbeiten.
Heller Tafelessig schmeckt meist etwas pointierter, Weißweinessig etwas milder.
Eine der beiden im Rezept vorgesehenen Essigsorten verwenden und die Kartoffeln danach abschmecken.
Das Dressing bleibt mild und neutral.
Sonnenblumenöl anstelle von Rapsöl unter den gezogenen Kartoffelsalat heben.
Das Aroma wird weniger frisch und etwas konzentrierter.
Nur bei fehlenden frischen Kräutern verwenden und sparsam dosieren; die Soße anschließend abschmecken.
Die Lake nach dem Erwärmen vollständig abkühlen lassen, bevor der Fisch hineinkommt.
Wenn der Fisch nur kurz Kontakt hatte, die Lake sofort abgießen, die Forellen kalt halten und vor dem Garen gründlich trocken tupfen.
Die Fische nach der Lakebehandlung sorgfältig trocken tupfen.
Die Forellen vorsichtig weitergrillen, bis die Haut sichtbar gebräunt ist, ohne das Fischfleisch unnötig lange zu garen.
Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln verwenden und vorsichtig unterheben.
Die zerfallenen Kartoffeln als rustikalen Kartoffelsalat servieren und Öl sowie Kräuter nur noch behutsam unterheben.
Die Rückenflosse als Garprobe verwenden und die Fische nach dem Wenden aufmerksam beobachten.
Die Forellen sofort mit der restlichen Kräuterwürzsoße servieren.
Die Soße wird vollständig mit alkoholfreiem Bier zubereitet.
Die Zitronennote wird stärker betont und die Kräuterwürzsoße frisch abgeschmeckt.
Der Kartoffelsalat wird ohne Radieschen serviert und bleibt lauwarm mit Schnittlauch und Dressing.
Die Salzlake kann vorbereitet und vollständig abgekühlt werden. Die Forellen können anschließend bis zu 12 Stunden darin im Kühlschrank marinieren. Die Kräuterwürzsoße lässt sich ebenfalls vor dem Garen zubereiten und gekühlt aufbewahren; vor dem Servieren wieder kurz temperieren.
Übrig gebliebene Forelle und Kartoffelsalat getrennt voneinander abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und möglichst am nächsten Tag verzehren.
Fisch und Kartoffelsalat nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren wird für die gegarte Forelle mit Kartoffelsalat und frischer Kräuterwürzsoße nicht empfohlen, da Haut, Kartoffelsalat und Kräutertextur deutlich leiden können.
Häufig gefragt
Die lange Marinierzeit würzt die ganzen Forellen gleichmäßig. Die Fische müssen dabei vollständig kalt gehalten und vor dem Grillen gründlich trocken getupft werden.
Ja. In diesem Rezept werden die Forellen auf einem Backblech unter der Grillfunktion des Backofens gegart.
Die Kartoffeln werden zunächst mit warmer Wasser-Essig-Salz-Zucker-Mischung gewürzt und mindestens 15 Minuten warm ziehen gelassen. Danach wird das Öl untergehoben.
Ja. Das Rezept sieht helles Bier oder alkoholfreies Bier vor.
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