Sächsischer Linsensalat mit Leindotteröl

Sättigender Hülsenfruchtsalat

Bissfester Linsensalat mit fein geraspelten Möhren, frischen Lauchzwiebeln und einem nussig-grasigen Dressing aus LeindotterölPflanzenöl aus den Samen des Leindotters, einer alten Ölsaat., Apfelessig, Senf und Honig.

Zum Rezept
Sächsischer Linsensalat mit Leindotteröl
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die bissfest gegarten Linsen sorgen für Substanz und machen den Salat sättigend.
  • Möhren und Lauchzwiebeln bringen Süße, Frische und angenehmen Biss.
  • Apfelessig, Senf und Honig balancieren das aromatische Leindotteröl mit Säure und milder Süße.
  • Das Durchziehen verbindet Dressing und Zutaten, ohne die Linsen weich zu machen.

Bissfeste Linsen, fein geraspelte Möhren und frische Lauchzwiebeln ergeben einen herzhaften Salat mit angenehmer Säure. Das nussig-grüne Leindotteröl gibt ihm eine eigenständige Note. Der Salat kann lauwarm oder gut durchgezogen serviert werden.

Herzhaft und leicht säuerlich mit nussig-grasiger Ölnote, frischer Lauchzwiebel und knackig-feinem Möhrenbiss.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Linsen garen

    Linsen im Sieb gründlich abspülen. Mit dem Wasser in den Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis sie weich, aber noch bissfest sind.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, behalten aber einen leichten Biss und zerfallen nicht.

    • Bei Bedarf während des Kochens etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen knapp bedeckt bleiben.
  2. Gemüse schneiden

    Linsen abgießen und kurz ausdampfen lassen. Währenddessen die Möhren fein raspeln und die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden.

    10 Minuten
    • Die Linsen sollen nicht vollständig auskühlen, bevor sie mit dem Dressing vermischt werden.
  3. Dressing anrühren

    Leindotteröl, Apfelessig, Senf und Honig in der Rührschüssel verrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

    5 Minuten
    • Das Dressing kräftig abschmecken, da die warmen Linsen einen Teil der Würze aufnehmen.
  4. Salat mischen und ziehen lassen

    Die noch warmen Linsen mit Möhren und Lauchzwiebeln in der Rührschüssel mischen. Das Dressing darübergeben, alles vorsichtig vermengen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Dressing ist gleichmäßig verteilt und die Linsen bleiben weitgehend bissfest.

    • Der Salat kann lauwarm serviert oder für einen kühleren, stärker durchgezogenen Geschmack gekühlt werden.
  5. Abschmecken und servieren

    Vor dem Servieren abschmecken. Der Salat schmeckt lauwarm oder gut gekühlt und passt zu kräftigem Bauernbrot.

    • Bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Apfelessig oder Leindotteröl ausbalancieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Linsen nicht zerkochen: Für die gewünschte Struktur die Linsen rechtzeitig prüfen. Sie sollen weich sein, aber beim Mischen und Ziehenlassen ihre Form behalten.
  • Noch warme Linsen marinieren: Die noch warmen Linsen nehmen das Dressing besonders gut auf. Vor dem Vermengen kurz ausdampfen lassen, damit überschüssige Kochfeuchtigkeit den Salat nicht verwässert.

Zutatenwissen

Leindotteröl

Leindotteröl schmeckt leicht nussig und grasig. Es ist besonders in gut sortierten Bioläden, Hofläden und Reformhäusern zu finden.

Linsensorte

Puy- oder Berglinsen eignen sich gut, weil sie beim Garen vergleichsweise formstabil bleiben und den Salat bissfest halten.

Sinnvolle Alternativen

Rapsöl

Der Salat schmeckt milder und weniger nussig-grasig.

Leindotteröl im gleichen Mengenverhältnis durch Rapsöl ersetzen und das Dressing wie beschrieben anrühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Linsen werden weich und breiig.

Ab 20 Minuten regelmäßig prüfen und die Linsen abgießen, sobald sie weich, aber noch bissfest sind.

Den Salat vorsichtig weiterverarbeiten und mit frischen Möhren und Lauchzwiebeln mehr Struktur geben.

Das Dressing wirkt dünn und der Salat schmeckt wenig aromatisch.

Die Linsen nach dem Abgießen kurz ausdampfen lassen und den Salat mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Mit etwas zusätzlichem Senf, Essig und Leindotteröl nachwürzen.

Servieren und kombinieren

  • Mit kräftigem Bauernbrot: Den Salat mit kräftigem Bauernbrot servieren. Das Brot nimmt das würzige Dressing auf und ergänzt den sättigenden Linsensalat.
  • Lauwarm oder gut gekühlt: Lauwarm wirkt der Salat besonders aromatisch; gut gekühlt schmeckt er frischer und stärker durchgezogen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Salat kann bis zu einem Tag im Voraus zubereitet werden. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren kurz umrühren und abschmecken.

Aufbewahren

Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren umrühren und bei Bedarf mit etwas Essig oder Öl auffrischen.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.

Einfrieren

Das Gemüse verliert beim Auftauen an Biss und das Dressing kann sich trennen.

Allergene und Nährwerte

  • Senf: enthält · Senf ist als mittelscharfer Senf ausdrücklich Bestandteil des Rezepts.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann der Linsensalat lauwarm serviert werden?

Ja. Er kann lauwarm serviert werden oder mindestens 30 Minuten durchziehen und anschließend gut gekühlt gegessen werden.

Was passt als Ersatz für Leindotteröl?

Rapsöl eignet sich als Ersatz. Der Salat wird dadurch milder und verliert die nussig-grasige Note des Leindotteröls.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar