Suppengemüse
Suppengemüse liefert der Brühe eine aromatische Grundlage. Je nach Bund können beispielsweise Möhre, Lauch, Sellerie oder Petersilienwurzel enthalten sein.
Herzhafter Möhren-Kartoffel-Eintopf
Bodenständiger Möhren-Eintopf aus Möhren, Kartoffeln, kräftiger Rinderbrühe, kleinen Hackbällchen und Wiener WürstchenWiener Würstchen am Ende nur erhitzen und ziehen lassen, statt sie sprudelnd zu kochen.. Eine braune Mehlschwitze macht die Brühe sämig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser sämige Möhren-Eintopf verbindet süßliche Möhren und Kartoffeln mit selbst gekochter Rinderbrühe, kleinen Hackbällchen und mild-würzigen Wiener Würstchen. Das Familiengericht aus Blankenburg im Harz wird durch eine goldbraune Mehlschwitze gebunden und als wärmende, sättigende Mahlzeit serviert.
Der Eintopf duftet kräftig nach Rinderbrühe, Lorbeer und Piment. Möhren und Kartoffeln bleiben weich, aber stückig, während die sämige Brühe alles verbindet. Die kleinen Hackbällchen sind zart und saftig, die Wiener Würstchen mild-würzig.
Schritt für Schritt
Das SuppengemüseEine Mischung aus aromatischem Wurzelgemüse, Lauch und Kräutern für Suppen, Brühen und Saucen. putzen und grob zerkleinern. Suppenfleisch, Suppengemüse, Zwiebel, Lorbeerblätter, Piment, Wasser und Salz in den großen Topf geben. Aufkochen, den Schaum abschöpfen und die Brühe zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 2 Stunden sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist aromatisch und das Rindfleisch weich.
Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig arbeiten, da heiße Brühe spritzen kann.
Die fertige Brühe durch das feine Sieb gießen und auffangen. Das ausgekochte Fleisch kann anderweitig verwendet werden. Während die Brühe abkühlt, Möhren und Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel für den Eintopf fein würfeln.
Wichtig: Das Sieb und der Topf können sehr heiß sein; beim Abseihen vorsichtig hantieren.
Das BrötchenRegionale Bezeichnung für ein kleines rundes Gebäck, besonders in Bayern und Österreich gebräuchlich. in kaltem Wasser einweichen und anschließend gründlich ausdrücken. Hackfleisch, Ei, Semmelbrösel, Brötchen, fein gewürfelte Zwiebel, Pfeffer und Salz in der Rührschüssel zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Daraus etwa walnussgroße Hackbällchen formen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und lässt sich gut zu kleinen Bällchen formen.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Hackfleisch Hände, Arbeitsfläche und Geräte gründlich reinigen.
Die 15 g Butter im großen Topf erhitzen. Zwiebel und Möhren darin kurz anschwitzen. Kartoffeln, Zucker, Piment, Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer dazugeben. Mit der abgegossenen Rinderbrühe auffüllen und alles aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und die Brühe beginnt wieder zu kochen.
Wichtig: Beim Aufgießen heißer Brühe langsam arbeiten, um Spritzer zu vermeiden.
Den Eintopf etwa 5 Minuten leise köcheln lassen. Dann die Hackbällchen vorsichtig hineinsetzen und weitere 15 Minuten garen, bis Gemüse und Hackbällchen durchgegart sind.
Daran erkennst du es: Die Hackbällchen sind vollständig durchgegart; das Gemüse ist weich, aber noch stückig.
Wichtig: Hackbällchen vollständig durchgaren und im Anschnitt auf vollständige Garung prüfen.
Die restliche Butter im kleinen Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren goldbraun anrösten. Etwas heiße Brühe aus dem Eintopf einrühren, bis eine glatte Paste entsteht.
Daran erkennst du es: Die Mehlschwitze ist goldbraun und klümpchenfrei angerührt.
Wichtig: Die Mehlschwitze ist sehr heiß und kann beim Einrühren der Brühe spritzen.
Die angerührte Mehlschwitze in den Eintopf rühren und alles kurz aufkochen lassen, bis die Brühe sämig wird.
Daran erkennst du es: Die Brühe überzieht den Löffel leicht und wirkt gleichmäßig gebunden.
Die Wiener Würstchen in Scheiben schneiden, in den Eintopf geben und etwa 5 Minuten nur noch ziehen lassen. Lorbeerblätter entfernen, den Eintopf abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.
Daran erkennst du es: Die Wiener Würstchen sind heiß, ohne aufzureißen.
Wichtig: Vor dem Servieren prüfen, dass der gesamte Eintopf gleichmäßig heiß ist.
Gut zu wissen
Suppengemüse liefert der Brühe eine aromatische Grundlage. Je nach Bund können beispielsweise Möhre, Lauch, Sellerie oder Petersilienwurzel enthalten sein.
Das eingeweichte und ausgedrückte Brötchen lockert die Hackfleischmasse; die Semmelbrösel helfen zusätzlich bei der Bindung.
Wiener Würstchen am Ende nur erhitzen und ziehen lassen, statt sie sprudelnd zu kochen. So behalten sie ihre saftige Konsistenz.
Die Zubereitungszeit verkürzt sich deutlich; das Aroma kann je nach Produkt salziger oder weniger komplex ausfallen.
Die fertige Rinderbrühe anstelle der selbst gekochten Brühe verwenden und den zusätzlichen Salzgehalt beim Abschmecken berücksichtigen.
Der Geschmack wird etwas weniger buttrig; die Bindung der Mehlschwitze bleibt grundsätzlich erhalten.
Die Butter in beiden Zubereitungsschritten durch eine zum Erhitzen geeignete pflanzliche Margarine ersetzen.
Die Hackbällchen können weicher oder weniger saftig werden und benötigen je nach Produkt eine angepasste Garzeit.
Eine formbare pflanzliche Hackalternative verwenden und die Hackbällchen vorsichtig einsetzen. Die Garhinweise des Produkts beachten.
Würzung und Biss können sich vom Original unterscheiden.
Die Ersatzwürstchen erst am Ende in Scheiben geschnitten in den Eintopf geben und nur bis zum Durchwärmen ziehen lassen.
Die Brühe nach dem Aufkochen nur sanft köcheln lassen und den Schaum abschöpfen.
Die Brühe durch ein feines Sieb gießen und den Eintopf anschließend vorsichtig weitergaren.
Die Masse gleichmäßig verkneten, kleine Bällchen formen und sie in nur leise köchelnde Brühe setzen.
Die verbliebenen Stücke vorsichtig weitergaren und den Eintopf als rustikalen Eintopf mit Hackfleischstücken servieren.
Das Mehl unter ständigem Rühren anrösten und die heiße Brühe portionsweise einarbeiten.
Die Mehlschwitze durch ein Sieb rühren oder mit zusätzlicher heißer Brühe glätten, bevor sie in den Eintopf kommt.
Die Würstchen erst am Ende zugeben und nur etwa 5 Minuten ziehen lassen.
Die Hitze sofort reduzieren und die Würstchen nur noch in der heißen, nicht sprudelnden Brühe ziehen lassen.
Eine dünnere, suppigere Variante mit stärkerem Brühencharakter.
Eine schlichtere Variante, bei der die Hackbällchen die einzige herzhafte Einlage bleiben.
Eine fleischlose Variante mit vegetarischer Hackalternative und vegetarischen Würstchen oder zusätzlichem Gemüse.
Eine weniger gebundene Variante mit klarerem Brühencharakter.
Der Eintopf kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht werden. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und beim Erwärmen langsam wieder vollständig erhitzen.
Den vollständig abgekühlten Eintopf innerhalb von 2 Stunden in einen abgedeckten Behälter umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim späteren Erwärmen nur die benötigte Menge entnehmen.
Nicht wiederholt abkühlen und erwärmen. Vor dem Verzehr gleichmäßig durchgehend erhitzen.
Den vollständig abgekühlten Eintopf portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und etwas Platz für die Ausdehnung lassen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam im Topf erhitzen. Bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser ergänzen.
Kartoffeln können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden; die sämige Konsistenz bleibt grundsätzlich erhalten.
Häufig gefragt
Die angegebenen Mengen reichen für etwa 5 bis 6 Portionen.
Das ausgekochte Fleisch kann anderweitig verwendet werden. Für den Eintopf wird die abgegossene Rinderbrühe genutzt.
Das Mehl in der geschmolzenen Butter ständig rühren und zunächst nur wenig heiße Brühe einarbeiten. Erst wenn eine glatte Paste entstanden ist, diese in den Eintopf rühren.
Sie sollen im heißen Eintopf durchwärmen, aber nicht sprudelnd kochen. So bleiben sie saftiger und platzen weniger leicht auf.
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