Berliner Napfkuchen mit Sultaninen

Süßes Hefegebäck

Lockerer, buttriger Hefekuchen mit fruchtigen Sultaninen, in einer Napfkuchenform gebacken.

Zum Rezept
Berliner Napfkuchen mit Sultaninen
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 3 Std. 30 Min.
Gesamtzeit ca. 5 Stunden
Menge 1 Napfkuchen für eine Form mit etwa 2 Litern Fassungsvermögen
Gerichtsform und Gerichtsart Kuchen und süßes Feingebäck in Kuchenform
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Butter wird nach und nach in den Teig eingearbeitet und macht ihn weich und aromatisch.
  • Zwei Gehzeiten geben dem Hefeteig Gelegenheit, sichtbar aufzugehen und eine lockere Krume zu entwickeln.
  • Die Sultaninen werden vor dem Unterkneten eingeweicht und gründlich abgetropft.

Dieser süße Hefekuchen bringt weichen, elastischen Teig und saftige Sultaninen zusammen. Nach dem Backen in der Napfkuchenform vollständig auskühlen lassen, damit er sich gut stürzen und in Scheiben schneiden lässt.

Weiche, lockere Krume mit buttrigem Duft, feiner Zitronennote und fruchtigen Sultaninen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Sultaninen einweichen und Milch erwärmen

    Die Sultaninen in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend in ein Sieb geben und gründlich abtropfen lassen. Währenddessen die Milch vorsichtig lauwarm erwärmen.

    10 Minuten
  2. Hefeteig ansetzen

    Hefe und Zucker in der lauwarmen Milch verrühren. Mehl, Eier, Salz und Zitronenschale in die große Rührschüssel geben, die Hefemilch zugießen und alles zu einem Teig vermengen.

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einem gleichmäßigen Teig vermengt.

    • Die Milch nur lauwarm verwenden.
  3. Butter einkneten und Teig gehen lassen

    Die weiche Butter portionsweise einkneten. Den Teig etwa 8 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Abgedeckt an einem warmen Ort 60 bis 75 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch; nach der Gehzeit hat sich sein Volumen deutlich vergrößert.

    • Die Gehzeit hängt von der Wärme des Ortes ab; orientiere dich auch daran, ob der Teig sichtbar aufgegangen ist.
  4. Sultaninen unterkneten und in die Form geben

    Die abgetropften Sultaninen kurz unter den Teig kneten. Die Napfkuchenform sorgfältig einfetten und den Teig gleichmäßig hineinlegen. Abdecken und weitere 30 bis 40 Minuten gehen lassen.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist in der Form nochmals aufgegangen.

    • Die Sultaninen vor dem Unterkneten gründlich abtropfen lassen.
  5. Napfkuchen backen

    Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 45 bis 50 Minuten backen. Wird die Oberfläche zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken.

    175 °C

    Daran erkennst du es: Ein Holzstäbchen kommt beim Einstechen ohne feuchten Teig heraus.

    • Während der zweiten Gehzeit kann der Backofen vorheizen.
  6. Ruhen lassen und auskühlen

    Den Kuchen 10 bis 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn anschneidest.

    Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich in Scheiben schneiden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Vor dem Anschneiden auskühlen lassen: Lass den Kuchen nach dem Stürzen vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen, damit er sich sauber in Scheiben schneiden lässt.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig geht nur wenig auf.

Die Milch nur lauwarm erwärmen und nicht heiß zur Hefe geben.

Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und ihm Zeit zum Aufgehen geben; bleibt die Aktivität aus, kann die Triebkraft beeinträchtigt sein.

Der Kuchen bleibt kompakt.

Den Teig jeweils abgedeckt gehen lassen und neben der Zeitangabe auf die sichtbare Volumenzunahme achten.

Vor dem Backen den Teig in der Form weitergehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.

Die Oberfläche wird zu dunkel, bevor der Kuchen durchgebacken ist.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene backen und während der Backzeit beobachten.

Die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken und weiterbacken, bis das Holzstäbchen ohne feuchten Teig herauskommt.

Servieren und kombinieren

  • Zur Kaffeetafel: Den vollständig ausgekühlten Napfkuchen in Scheiben schneiden und zu Kaffee oder Tee servieren.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Den vollständig ausgekühlten Kuchen gut verschlossen bei Raumtemperatur aufbewahren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält
  • Milch: enthält
  • Eier: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Formgröße brauche ich?

Das Rezept ist für eine Napfkuchenform mit etwa 2 Litern Fassungsvermögen angegeben.

Woran erkenne ich, dass der Kuchen fertig gebacken ist?

Stich mit einem Holzstäbchen in den Kuchen. Kommt es ohne feuchten Teig heraus, ist er durchgebacken.

Was kann ich tun, wenn die Oberfläche zu dunkel wird?

Decke sie locker mit Backpapier ab und backe den Kuchen weiter, bis er durchgebacken ist.

Aus unserer Küche

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