Rosinen
Rosinen sind größer und schmecken milder als Korinthen.
Die 50 g Korinthen durch 50 g Rosinen ersetzen; auch diese vorab mit heißem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
Hefekuchen aus Berlin
Lockerer Hefekuchen mit Rosinen, Korinthen, gehackten Mandeln und Zitronat, in einer Napfkuchenform goldbraun gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser Berliner Napfkuchen verbindet einen weichen Hefeteig mit saftigen Rosinen und Korinthen, knackigen Mandeln und fruchtigem Zitronat. In Scheiben geschnitten passt er zum Nachmittagskaffee und schmeckt leicht warm ebenso wie vollständig ausgekühlt.
Goldbraune Kruste, weiche und lockere Krume, saftige Rosinen und Korinthen, knackige Mandelstücke und eine fein kandierte Zitrusnote.
Schritt für Schritt
Rosinen und Korinthen mit heißem Wasser abspülen und im Sieb gut abtropfen lassen. Die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe hineinbröckeln und mit einem Teelöffel des abgenommenen Zuckers verrühren.
Mehl, den übrigen Zucker und Salz in eine große Schüssel geben. Hefemilch und Eigelb hinzufügen und kurz vermengen. Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und nach und nach unterkneten, bis ein glatter, weicher Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und weich.
Rosinen, Korinthen, Mandeln, Zitronat und Zitronenschale gründlich unter den Teig kneten. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist deutlich aufgegangen.
Die Napfkuchenform gründlich mit Butter ausfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig einfüllen und abgedeckt nochmals etwa 30–45 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist. Gegen Ende der Gehzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist in der Form sichtbar aufgegangen.
Den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 55–60 Minuten backen. Wird die Oberfläche zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Daran erkennst du es: Ein hineingestecktes Holzstäbchen kommt ohne feuchten Teig heraus.
Den Napfkuchen etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich nach der kurzen Ruhezeit vorsichtig aus der Form stürzen.
Gut zu wissen
Rosinen sind größer und schmecken milder als Korinthen.
Die 50 g Korinthen durch 50 g Rosinen ersetzen; auch diese vorab mit heißem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
Die kandierte, leicht herbe Fruchtnote des Zitronats fehlt.
Zitronat durch fein abgeriebene Zitronenschale ersetzen und mit der übrigen Einlage unter den Teig kneten.
Die Milch nur lauwarm erwärmen, bevor die Hefe hineinkommt.
Die Mischung vor der weiteren Verarbeitung abkühlen lassen; ist die Hefe nicht mehr aktiv, neue Hefemilch ansetzen.
Den Kuchen während der Backzeit beobachten und bei starker Bräunung locker mit Backpapier abdecken.
Die Oberfläche abdecken und den Kuchen weiterbacken, bis das Holzstäbchen ohne feuchten Teig herauskommt.
Die Napfkuchenform sorgfältig ausbuttern und gleichmäßig mit Mehl ausstreuen.
Den Napfkuchen vollständig auskühlen lassen und anschließend gut verschlossen bei Raumtemperatur aufbewahren.
Häufig gefragt
Der Kuchen ergibt etwa 12–14 Stücke, abhängig davon, wie dick du die Scheiben schneidest.
Ja. Rosinen sind eine passende Alternative; sie sind größer und schmecken milder.
Fein abgeriebene Zitronenschale kann Zitronat ersetzen. Dabei entfällt die kandierte, leicht herbe Fruchtnote.
Ein Holzstäbchen, das du in den Kuchen steckst, sollte ohne feuchten Teig herauskommen. Wird die Oberfläche vorher zu dunkel, decke sie locker mit Backpapier ab.
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