Die Frikadellen werden trocken oder fest.
Die Masse nur gleichmäßig vermengen und die Frikadellen nach dem Anbraten bei etwas geringerer Hitze fertig garen.
Mit etwas Kräuterfond oder Gemüsebrühe servieren.
Gegrilltes Hackfleischgericht
Würzige Frikadellen vom Grill, dazu bissfest gegartes Sommergemüse mit Kräuterfond und buttrige Salzkartoffeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Acht Frikadellen aus gemischtem Hackfleisch bekommen durch Senf, Knoblauch und geräuchertes Paprikapulver eine herzhafte Würze. Möhren, Kohlrabi, Zuckerschoten und junger Lauch garen kurz in Brühe; Schnittlauch und Petersilie runden den leicht gebundenen Fond ab. Salzkartoffeln machen das Gericht komplett.
Herzhafte, würzige Frikadellen treffen auf süßliche Möhren, knackige Zuckerschoten und zarten Lauch. Der Kräuterfond ist leicht gebunden; die Salzkartoffeln sind weich und nehmen seine Würze gut auf.
Schritt für Schritt
Kartoffeln waschen und nach Wunsch schälen. In gleichmäßige Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit kaltem Salzwasser bedecken. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 18–22 Minuten garen, bis die Stücke weich sind.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke sind weich, wenn sie sich leicht mit einer Gabel einstechen lassen.
Das Brötchen würfeln, mit der Milch übergießen und weich werden lassen. Die Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne im Öl glasig anschwitzen; etwas abkühlen lassen. Hackfleisch mit Ei, Senf, zerdrücktem Knoblauch, Paprikapulver und Petersilie vermengen. Eingeweichtes Brötchen samt restlicher Milch und Zwiebel dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und gleichmäßig verkneten.
Wichtig: Nach dem Umgang mit rohem Hackfleisch Hände und benutzte Arbeitsflächen gründlich reinigen.
Aus der Masse acht Frikadellen formen und leicht flach drücken. Grill oder Grillpfanne auf mittlere Hitze bringen und leicht einölen. Die Frikadellen rundum kräftig anbraten, einmal wenden und anschließend bei etwas geringerer Hitze fertig garen. Die Kerntemperatur an einer Frikadelle prüfen.
Daran erkennst du es: Die Frikadellen sind vollständig durchgegart; mit einem Thermometer lässt sich die Kerntemperatur prüfen.
Wichtig: Mindestens 70 °C Kerntemperatur für 2 Minuten erreichen.
Während Kartoffeln und Frikadellen garen, Möhren und Kohlrabi schälen und in feine Stifte schneiden. Zuckerschoten schräg halbieren, Lauch in Ringe und Schalotten in feine Würfel schneiden. Schalotten und Möhren in der Butter zwei Minuten anschwitzen. Brühe angießen, kurz aufkochen und zugedeckt etwa vier Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Möhren beginnen weich zu werden, behalten aber noch Biss.
Kohlrabi, Zuckerschoten und Lauch zugeben und weitere vier bis fünf Minuten garen, bis das Gemüse bissfest ist. Stärke mit dem kalten Wasser glatt rühren, einrühren und kurz köcheln lassen, bis der Fond leicht bindet. Schnittlauch und Petersilie unterheben und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist bissfest und der Kräuterfond leicht gebunden.
Kartoffeln abgießen und mit der Butter schwenken. Frikadellen mit Sommergemüse und Salzkartoffeln auf vier Tellern anrichten.
Die Masse nur gleichmäßig vermengen und die Frikadellen nach dem Anbraten bei etwas geringerer Hitze fertig garen.
Mit etwas Kräuterfond oder Gemüsebrühe servieren.
Kohlrabi, Zuckerschoten und Lauch erst nach der ersten Garphase zugeben und nach vier Minuten prüfen.
Das Gemüse sofort vom Herd nehmen und direkt anrichten.
Reste zügig abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Frikadellen und Gemüse möglichst getrennt lagern.
Reste vor dem Verzehr gründlich und gleichmäßig erhitzen.
Häufig gefragt
Ja. Verwende eine leicht geölte Grillpfanne und gare die Frikadellen nach dem Anbraten bei etwas geringerer Hitze vollständig durch.
Gib Kohlrabi, Zuckerschoten und Lauch erst nach der ersten Garphase dazu und prüfe das Gemüse nach vier Minuten.
Gegarte Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Vor dem Essen gründlich erhitzen.
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