Ungesüßter Sanddornsaft
Ungesüßten Sanddornsaft gibt es unter anderem in Reformhäusern, Bioläden, gut sortierten Supermärkten und Hofläden. Als Alternative können 40 g ungesüßtes Sanddornmark mit 20 ml Wasser verrührt werden.
Regionale Würzpaste aus Usedom
Hausgemachte Würzpaste aus gelber und brauner Senfsaat, mildem Weißweinessig, SanddornsaftUngesüßten Sanddornsaft gibt es unter anderem in Reformhäusern, Bioläden, gut sortierten Supermärkten und Hofläden., Honig und frischem MeerrettichScharfe Wurzel der Kreuzblütlerpflanze, die frisch gerieben als Würze verwendet wird.. Nach dem Mahlen quillt die Senfsaat, wird mit einer mild erwärmten Essigmischung cremig püriert und reift anschließend mindestens 48 Stunden im Kühlschrank nach.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pommernsenf mit Sanddorn und Meerrettich verbindet die fruchtige Säure von Sanddorn mit der typischen Schärfe von Senf und frisch geriebenem Meerrettich. Die selbstgemachte Würzpaste greift eine auf Usedom angebotene regionale Geschmacksrichtung auf und eignet sich zum dosierten Würzen herzhafter Speisen.
Fruchtig-säuerlich mit leuchtender Sanddornnote, zunächst senfiger und später deutlich meerrettichscharfer Würze. Die Paste ist cremig mit einer je nach Pürierdauer leicht körnigen Struktur und wird im Kühlschrank fester.
Schritt für Schritt
Gelbe und braune Senfsaat in einer Gewürzmühle oder portionsweise im Mörser grob bis fein mahlen. Nicht zu lange am Stück mahlen, damit die Saat nicht warm wird.
Daran erkennst du es: Die Saat ist gleichmäßig gemahlen und bleibt kühl.
Die gemahlene Senfsaat mit Wasser und ungesüßtem Sanddornsaft verrühren. Die Mischung 20 Minuten quellen lassen.
Daran erkennst du es: Die gemahlene Senfsaat ist sichtbar angefeuchtet und leicht aufgequollen.
Weißweinessig, Honig und Salz in einem kleinen Topf unter Rühren etwa 5 Minuten bei milder Hitze erwärmen. Die Flüssigkeit soll heiß, aber nicht sprudelnd kochen. Anschließend lauwarm abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist heiß, der Honig ist gelöst und die Flüssigkeit kocht nicht sprudelnd.
Wichtig: Beim Erwärmen und Abkühlen vorsichtig mit der heißen Essigmischung umgehen.
Die lauwarme Essigmischung zur gequollenen Senfsaat geben und alles mit dem Pürierstab cremig mixen. Für eine leicht körnige Konsistenz nur kurz pürieren.
Daran erkennst du es: Die Masse ist zusammenhängend und cremig; für eine körnige Variante bleiben kleine Senfkornstücke sichtbar.
Wichtig: Beim Pürieren Spritzer der säuerlichen Mischung vermeiden.
Den Meerrettich schälen, fein reiben und unter den Senf rühren. Bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen oder mit einem kleinen Löffel Sanddornsaft die fruchtige Note verstärken.
Daran erkennst du es: Der fein geriebene Meerrettich ist gleichmäßig verteilt und die Paste hat die gewünschte Konsistenz.
Den Senf in zwei saubere Gläser füllen, verschließen und mindestens 48 Stunden im Kühlschrank nachreifen lassen. Dabei wird die Schärfe runder und die Konsistenz fester. Gekühlt aufbewahren und innerhalb von 4 bis 6 Wochen verbrauchen.
Daran erkennst du es: Nach mindestens 48 Stunden ist die Schärfe runder und die Konsistenz fester.
Wichtig: Nach dem Abfüllen gekühlt aufbewahren.
Gut zu wissen
Ungesüßten Sanddornsaft gibt es unter anderem in Reformhäusern, Bioläden, gut sortierten Supermärkten und Hofläden. Als Alternative können 40 g ungesüßtes Sanddornmark mit 20 ml Wasser verrührt werden.
Ganze Meerrettichwurzeln sind häufig auf Wochenmärkten, bei Gemüsehändlern und in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Meerrettich aus dem Glas ist praktischer, schmeckt aber meist milder und etwas säuerlicher.
Der Senf wird etwas sämiger und fruchtiger.
Das Sanddornmark mit dem Wasser verrühren und anstelle des Sanddornsafts verwenden.
Die Würzpaste schmeckt milder und meist etwas säuerlicher.
Meerrettich aus dem Glas nach Geschmack verwenden und unter den fertigen Senf rühren.
Nur portionsweise und nicht zu lange am Stück mahlen.
Die überhitzte Saat lässt sich geschmacklich nur begrenzt korrigieren; mit einer kleinen zusätzlichen Menge frisch gemahlener Senfsaat kann die Würze teilweise ausgeglichen werden.
Nur bei milder Hitze erwärmen und nicht sprudelnd kochen lassen.
Die Mischung lauwarm abkühlen lassen und erst danach mit der Senfsaat vermengen.
Für eine körnige Konsistenz nur kurz mit dem Pürierstab arbeiten.
Etwas zusätzliche grob gemahlene Senfsaat kann eingerührt werden; die Reifezeit verlängert sich dadurch nicht automatisch.
Die Konsistenz vor dem Abfüllen prüfen.
Mit etwas Wasser oder einem kleinen Löffel Sanddornsaft verdünnen.
Die fruchtige Säure des Sanddorns tritt stärker hervor.
Die Senfsaat bleibt stärker als kleine Stücke erhalten.
Der Senf muss mindestens 48 Stunden im Kühlschrank nachreifen und kann deshalb vollständig im Voraus zubereitet werden.
Gekühlt im verschlossenen Glas aufbewahren und innerhalb von 4 bis 6 Wochen verbrauchen.
Nach dem Abfüllen gekühlt aufbewahren.
Für die Qualität des gereiften Senfs ist keine Einfrierempfehlung angegeben.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative sind 40 g ungesüßtes Sanddornmark mit 20 ml Wasser verrührt angegeben. Dadurch wird der Senf etwas sämiger und fruchtiger.
Ja. Meerrettich aus dem Glas ist eine praktische Alternative, schmeckt aber meist milder und etwas säuerlicher als frischer Meerrettich.
Während der Kühlschrankreife wird die Schärfe runder und die Konsistenz fester.
Bei Bedarf lässt sich der Senf mit etwas Wasser verdünnen oder mit einem kleinen Löffel Sanddornsaft fruchtiger und etwas flüssiger machen.
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