Die Kartoffeln werden eher weich als goldbraun.
Eine große Pfanne verwenden und die Kartoffeln bei Bedarf portionsweise braten.
Die Kartoffeln portionsweise weiterbraten, bis die Scheiben Farbe bekommen.
Bayerisches Pfannengericht
Herzhaftes bayerisches Kartoffelpfannengericht mit gekochtem Rindfleisch, Zwiebeln, Rinderbrühe und Spiegelei. Für vier Portionen; am besten gelingt es mit vollständig abgekühlten, festkochenden Kartoffeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Goldbraune Kartoffelscheiben, würziges Rindfleisch und ein Spiegelei machen dieses Gröstl zu einem herzhaften Hauptgericht. Kartoffeln und Rindfleisch lassen sich gut am Vortag vorbereiten. Während das Gröstl in der Pfanne warm wird, braten die Spiegeleier in einer zweiten Pfanne.
Die Kartoffelscheiben sind außen goldbraun und innen weich. Dazu kommen zarte Rindfleischstreifen, milde Zwiebeln, würzige Brühe und ein Spiegelei mit gestocktem Eiweiß.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken, salzen und etwa 20–25 Minuten garen, bis ein Messer leicht hineingleitet. Abgießen und vollständig abkühlen lassen; das geht gut am Vortag.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht in die Kartoffeln.
Die abgekühlten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch fein hacken und das gekochte Rindfleisch in dünne Streifen schneiden. Majoran, Pfeffer und die übrigen Zutaten bereitstellen.
1½ EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffelscheiben möglichst in einer Lage hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 8–10 Minuten goldbraun braten. Bei Bedarf portionsweise arbeiten. Erst wenden, wenn die Unterseite gebräunt ist; anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun, bevor die Scheiben gewendet werden.
Kartoffeln an den Pfannenrand schieben oder kurz herausnehmen. Das restliche Butterschmalz zugeben und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten weich und leicht goldgelb braten. Knoblauch und Rindfleisch hinzufügen und kurz mitbraten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und leicht goldgelb.
Rinderbrühe angießen und Majoran einrühren. Alles 3–5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas eingekocht ist. Kartoffeln vorsichtig untermischen und kurz erhitzen, ohne die Scheiben zu zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist etwas eingekocht und die Kartoffeln sind heiß.
Während das Gröstl warm bleibt, Butter in einer zweiten Pfanne schmelzen. Eier hineinschlagen und bei mittlerer Hitze braten, bis das Eiweiß gestockt ist. Das Gröstl auf vier Teller verteilen, jeweils mit einem Spiegelei belegen und mit Schnittlauch bestreuen.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist gestockt.
Gut zu wissen
Eine große Pfanne verwenden und die Kartoffeln bei Bedarf portionsweise braten.
Die Kartoffeln portionsweise weiterbraten, bis die Scheiben Farbe bekommen.
Die Scheiben zunächst ungestört braten und erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist.
Die Scheiben vorsichtig mit dem Pfannenwender lösen und in der Pfanne weiterbraten.
Für mehr Kruste die Kartoffeln in einer Lage und bei Bedarf in mehreren Durchgängen braten. Erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist.
Für ein weicheres Gröstl die Kartoffelscheiben nach dem Bräunen behutsam mit Brühe und Rindfleisch vermengen und kurz gemeinsam erhitzen.
Kartoffeln und gekochtes Rindfleisch am Vortag vorbereiten. Kartoffeln vollständig abkühlen lassen; vor dem Braten schälen und in Scheiben schneiden.
Häufig gefragt
Ja. Die Kartoffeln können am Vortag gekocht werden. Vor dem Schälen und Schneiden vollständig abkühlen lassen.
Die Scheiben möglichst in einer Lage braten, die Pfanne nicht überfüllen und die Kartoffeln erst wenden, wenn die Unterseite gebräunt ist.
Nein. Für dieses Gröstl wird bereits gekochtes Rindfleisch verwendet, das in dünne Streifen geschnitten und kurz mit den Zwiebeln angebraten wird.
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