Sächsische Quarkkäulchen mit Kartoffeln

Süßes Pfannengebäck

Goldbraun gebratene sächsische Quarkkäulchen aus mehligkochenden Kartoffeln, Magerquark, Eiern und Mehl, mit Rosinen verfeinert und warm mit Apfelmus sowie Zimt-Zucker serviert.

Zum Rezept
Sächsische Quarkkäulchen mit Kartoffeln
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Menge 4 Portionen, etwa 12 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Verzehrkontext Frühstück

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Mehligkochende Kartoffeln geben dem Teig eine stärkehaltige, formbare Grundlage.
  • Magerquark sorgt für eine weiche, leicht cremige Krume und eine milde Säurenote.
  • Das kurze Braten in wenig Fett entwickelt eine goldbraune Oberfläche, während die Taler innen weich bleiben.
  • Rosinen, Apfelmus und Zimt-Zucker ergänzen die mild süße Quarkspeise mit fruchtigen und würzigen Akzenten.

Außen goldbraun, innen weich und mild süß: Diese sächsischen Quarkkäulchen verbinden mehligkochende Kartoffeln mit Magerquark, Eiern und Mehl. Der formbare Teig wird zu flachen Talern geformt und portionsweise in der Pfanne gebraten.

Goldbraune, leicht knusprige Oberfläche; innen weich, locker und saftig mit mildem Quarkaroma, feiner Zitronennote und süßen Rosinen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kartoffeln garen und ausdampfen lassen

    Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in Salzwasser etwa 20 bis 25 Minuten gar kochen. Abgießen, vollständig ausdampfen und abkühlen lassen. Anschließend pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein reiben.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer oder einer Gabel durchstechen.

    • Die Kartoffeln erst vollständig ausdampfen lassen, damit der Teig nicht unnötig weich wird.
  2. Teig anrühren

    Kartoffelmasse, Quark, Mehl, Zucker, Eier, Zitronenabrieb und Salz in eine große Schüssel geben. Alles kurz zu einem formbaren Teig verkneten und die Rosinen unterarbeiten. Nicht länger als nötig kneten, damit die Quarkkäulchen locker bleiben.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig vermischt und lässt sich zu Portionen abteilen.

    • Nur so lange mischen, bis keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind.
  3. Taler formen

    Mit leicht angefeuchteten Händen aus dem Teig etwa 12 gleich große Portionen abteilen und zu flachen Talern von ungefähr 1 bis 1,5 Zentimetern Höhe formen.

    Daran erkennst du es: Alle Taler sind annähernd gleich groß und gleich dick.

    • Angefeuchtete Hände verhindern, dass der weiche Teig stark klebt.
  4. Quarkkäulchen braten

    SonnenblumenölButterreinfett aus Butter, dem Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker weitgehend entzogen wurden. oder Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Quarkkäulchen portionsweise hineinlegen und pro Seite etwa 3 bis 4 Minuten goldbraun braten. Bei Bedarf die Hitze etwas reduzieren, damit sie innen durchwärmen, ohne außen zu dunkel zu werden.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Taler sind auf beiden Seiten goldbraun und innen durchgewärmt.

    • Die Taler nicht zu dicht in die Pfanne legen.
    • Nur eine der beiden Fettalternativen verwenden.

    Wichtig: Heißes Fett vorsichtig erhitzen und die Taler behutsam in die Pfanne legen.

  5. Abtropfen lassen und servieren

    Die fertigen Quarkkäulchen kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm mit Apfelmus sowie Zimt-Zucker servieren.

    Daran erkennst du es: Das überschüssige Bratfett ist abgetropft und die Quarkkäulchen werden warm serviert.

    • Apfelmus und Zimt-Zucker separat reichen, damit jeder nach Geschmack kombinieren kann.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffelmasse ausdampfen lassen: Die Kartoffeln sollten vor dem Pellen und Pressen vollständig ausdampfen und abkühlen. Zu viel Restfeuchtigkeit macht den Teig weicher und erschwert das Formen.
  • Teig nicht überarbeiten: Den Teig nur kurz vermengen. Langes Kneten kann die Quarkkäulchen dichter machen.
  • Portionsweise braten: Mehrere kleine Chargen lassen ausreichend Platz zum Wenden und fördern eine gleichmäßige Bräunung.

Zutatenwissen

Mehligkochende Kartoffeln

Mehligkochende Kartoffeln liefern besonders viel Stärke und erleichtern das Formen der Taler.

Rosinen gleichmäßig einarbeiten

Die Rosinen erst nach dem kurzen Vermengen der übrigen Teigzutaten unterarbeiten, damit sie möglichst gleichmäßig verteilt bleiben.

Fettalternative

Sonnenblumenöl und Butterschmalz sind als Alternativen angegeben; nicht beide Mengen gleichzeitig verwenden.

Sinnvolle Alternativen

Quark mit höherem Fettgehalt

Die Quarkkäulchen können etwas saftiger und weniger mager werden.

Den Quark in gleicher Menge verwenden. Je nach Feuchtigkeit kann der Teig etwas weicher ausfallen.

Glutenfreie Mehlmischung

Die Bindung und die Konsistenz können sich verändern; die Taler werden möglicherweise etwas empfindlicher.

Eine glutenfreie Mehlmischung in gleicher Menge verwenden und den Teig nur so weit mischen, bis er formbar ist.

Getrocknete Cranberrys

Die Quarkkäulchen schmecken etwas säuerlicher und fruchtiger.

Getrocknete Cranberrys in vergleichbarer Größe verwenden und wie die Rosinen unterarbeiten.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist sehr weich und lässt sich schlecht formen.

Kartoffeln vollständig ausdampfen und abkühlen lassen, bevor sie gepresst oder gerieben werden.

Den Teig kurz ruhen lassen und nur bei Bedarf vorsichtig mit etwas zusätzlichem Mehl formbar machen.

Die Quarkkäulchen werden kompakt statt locker.

Nur kurz mischen, bis die Zutaten verbunden sind.

Die restlichen Taler möglichst behutsam formen und bei mittlerer Hitze braten.

Die Oberfläche wird dunkel, bevor die Mitte warm und durchgegart ist.

Bei mittlerer Hitze braten und die Taler flach formen.

Die Hitze reduzieren und die Taler bei Bedarf etwas länger weiterbraten.

Die Taler bräunen ungleichmäßig und lassen sich schlecht wenden.

Portionsweise braten und zwischen den Talern etwas Platz lassen.

Die nächste Charge mit weniger Talern braten und die Hitze erneut ausgleichen.

Varianten

Quarkkäulchen ohne Rosinen

Eine schlichte Variante mit gleicher Teigbasis, aber ohne getrocknete Früchte.

Ohne Zitronenabrieb

Die Quarkkäulchen werden ohne Zitrusnote zubereitet und schmecken dadurch noch milder.

Mit Butterschmalz gebraten

Butterschmalz sorgt für eine besonders aromatische, buttrige Bratnote.

Servieren und kombinieren

  • Mit Apfelmus: Die warmen Quarkkäulchen mit Apfelmus servieren. Die fruchtige Säure ergänzt die mild süße Kartoffel-Quark-Masse.
  • Mit Zimt-Zucker: Die Quarkkäulchen warm mit Zimt-Zucker bestreuen. Die würzige Süße passt besonders gut zur goldbraunen Oberfläche.
  • Mit Apfelmus und Zimt-Zucker: Apfelmus und Zimt-Zucker gemeinsam reichen, sodass die fruchtige und die würzige Begleitung kombiniert werden können.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Magerquark ist ein Milchprodukt. Bei Verwendung von Butterschmalz kommt eine weitere Milchzutat hinzu.
  • Eier: enthält · Das Rezept enthält Hühnereier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Kartoffeln eignen sich für Quarkkäulchen?

Mehligkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut, weil sie viel Stärke liefern und eine formbare Teigbasis ergeben.

Kann ich Sonnenblumenöl und Butterschmalz gemeinsam verwenden?

Nein. Verwende zum Braten entweder Sonnenblumenöl oder Butterschmalz, nicht beides.

Womit werden Quarkkäulchen serviert?

Sie werden warm mit Apfelmus und Zimt-Zucker serviert. Beide Begleiter können separat gereicht werden.

Aus unserer Küche

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