Dinkelmehl Type 630
Dinkelmehl Type 630 ergibt einen aromatischen, leicht nussigen Boden. Beim Kneten und Ausrollen sparsam zusätzliches Mehl verwenden, damit der Teig weich bleibt.
Schwäbischer Flammkuchen
Dünn ausgerollter Dinkelhefeteig mit cremigem Schmand-Crème-fraîche-Belag, Speck und Zwiebeln, im heißen Ofen knusprig gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schwäbische Dinnete ist ein dünn ausgerollter Hefeteig-Fladen aus Baden-Württemberg. Je nach Gegend begegnet sie dir auch unter Namen wie Dinnerle oder Deie. Der knusprige Rand und der cremige, herzhafte Speck-Zwiebel-Belag machen sie zu einem unkomplizierten Ofengericht für die ganze Runde.
Knusprige, kräftig gebräunte Ränder treffen auf einen dünnen, zarten Boden und einen cremig-herzhaften Belag. Speck bringt Würze, Zwiebeln milde Süße und Kümmel eine warme, erdige Note.
Schritt für Schritt
Dinkelmehl und 1 TL Salz in eine große Schüssel geben. Die frische Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, mit dem Olivenöl zum Mehl geben und alles 6–8 Minuten zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und lässt sich zu einer zusammenhängenden Kugel formen.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich sichtbar vergrößert.
Inzwischen die Zwiebeln schälen und in sehr dünne Ringe schneiden. Schmand, Crème fraîche, gemahlenen Kümmel, die Prise Salz und schwarzen Pfeffer verrühren. Den Speck in feine Streifen schneiden oder würfeln.
Daran erkennst du es: Die Schmandcreme ist glatt verrührt und gleichmäßig gewürzt.
Einen Backofen mit zwei Backblechen oder einem Backstein auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Bleche mindestens 20 Minuten mit aufheizen.
Daran erkennst du es: Ofen und Bleche sind vollständig vorgeheizt.
Wichtig: Heiße Bleche und der Backstein können schwere Verbrennungen verursachen; nur mit Ofenhandschuhen handhaben.
Den gegangenen Teig kurz durchkneten, in vier Stücke teilen und jedes Stück auf Backpapier sehr dünn zu einem länglichen Fladen ausrollen. Die Fladen mit der Schmandcreme bestreichen und mit Zwiebeln und Speck belegen.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind sehr dünn ausgerollt und gleichmäßig, aber nicht zu dick, belegt.
Je nach Größe zwei Fladen pro Blech auf die heißen Bleche ziehen und 10–12 Minuten backen. Die Dinnete nacheinander backen, falls der Ofen nicht genug Platz bietet.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind kräftig gebräunt und knusprig, der Belag ist heiß und leicht gebräunt.
Wichtig: Beim Einschieben und Herausnehmen der Bleche Ofenhandschuhe verwenden.
Die Dinnete kurz abkühlen lassen, mit etwas schwarzem Pfeffer würzen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Dinnete ist warm, aber so weit abgekühlt, dass sie sich schneiden und essen lässt.
Gut zu wissen
Dinkelmehl Type 630 ergibt einen aromatischen, leicht nussigen Boden. Beim Kneten und Ausrollen sparsam zusätzliches Mehl verwenden, damit der Teig weich bleibt.
Dünne Streifen oder kleine Würfel verteilen sich gleichmäßig und garen in der kurzen Backzeit zuverlässig.
Sehr dünne Zwiebelringe werden im heißen Ofen schneller weich und bekommen an den Rändern eine leichte Bräunung.
Der Boden wird etwas elastischer und weniger nussig.
Dinkelmehl im gleichen Mengenverhältnis durch Weizenmehl Type 550 ersetzen und den Teig wie beschrieben zubereiten.
Den Teig sehr dünn ausrollen und die Bleche mindestens 20 Minuten mit vorheizen.
Die Dinnete noch kurz weiterbacken, bis die Ränder kräftig gebräunt sind.
Die Schmandcreme dünn verstreichen und die Fladen erst kurz vor dem Backen belegen.
Die Dinnete auf dem heißen Blech einige Minuten weiterbacken, ohne die Temperatur zu reduzieren.
Die Dinnete ab der zehnten Minute aufmerksam beobachten und bei starker Bräunung früher herausnehmen.
Die Zwiebelmenge stärker in den Mittelpunkt stellen und den Speck etwas sparsamer verteilen.
Den herzhaften Charakter durch eine großzügigere Speckauflage verstärken.
Eine elastischere Variante mit Weizenmehl Type 550 statt Dinkelmehl.
Den Teig nach dem Kneten abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Ausrollen etwas temperieren lassen. Belag und Zwiebeln möglichst erst kurz vor dem Backen vorbereiten beziehungsweise auftragen.
Abgekühlte Dinnete luftdicht verpacken und im Kühlschrank lagern. Für die beste Knusprigkeit möglichst bald wieder aufbacken.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen, da der Belag Milchprodukte und Speck enthält.
Das Einfrieren ist nicht vorgesehen; der dünne Boden und der cremige Belag können nach dem Auftauen an Knusprigkeit verlieren.
Häufig gefragt
Dinnete ist ein dünn ausgerollter Hefeteig-Fladen aus dem schwäbischen beziehungsweise baden-württembergischen Raum, der herzhaft belegt und heiß gebacken wird.
Je nach Gegend wird sie auch Dinnerle oder Deie genannt.
Ja. Im Rezept kann Dinkelmehl Type 630 durch Weizenmehl Type 550 ersetzt werden. Der Boden wird dann etwas elastischer und weniger nussig.
Den Teig sehr dünn ausrollen und die Backbleche oder den Backstein mindestens 20 Minuten bei 240 °C mit vorheizen.
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