Kartoffelsorte
Festkochende Kartoffeln behalten beim Schneiden und Vermengen ihre Form und ergeben einen strukturierten Kartoffelsalat.
Grillgericht aus der deutschen Alltagsküche
Saftige Schweinenackensteaks mit würziger Kräuter-Senf-Marinade, kräftigen Röstaromen und einem lauwarmen Kartoffelsalat mit Brühe, Essig und frischen Kräutern.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Steaks werden zunächst mindestens zwei Stunden mariniert, direkt angegrillt und anschließend bei indirekter Hitze fertig gegart. Der lauwarme Kartoffelsalat mit roter Zwiebel, Brühe, Essig, Senf und Kräutern ergänzt das herzhafte Grillgericht.
Die Steaks schmecken herzhaft, würzig und leicht süß-säuerlich, mit rauchigen Grillnoten und einer saftigen, kräftig gebräunten Oberfläche. Der lauwarme Kartoffelsalat ist aromatisch, leicht säuerlich und kräuterfrisch; die Zwiebel sorgt für etwas Biss.
Schritt für Schritt
Rapsöl, Senf, Paprikapulver, Majoran, Knoblauch, Honig, Apfelessig, Salz und Pfeffer in der Rührschüssel verrühren. Die Schweinenackensteaks rundum mit der Marinade bestreichen, abdecken und mindestens 2 Stunden, gern über Nacht, im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Rohes Fleisch bis zur Verarbeitung gekühlt halten und die verwendete Schüssel danach gründlich reinigen.
Kartoffeln gründlich waschen und in reichlich mit Salz versetztem Wasser etwa 20 Minuten gar kochen. Sie sind fertig, wenn sie sich leicht einstechen lassen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und in dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht einstechen, bleiben aber formstabil.
Die rote Zwiebel in feine Ringe schneiden. Gemüsebrühe erwärmen und mit Weißweinessig, Senf, Öl, Salz und Pfeffer verrühren. Das Dressing über die warmen Kartoffeln geben, die Zwiebel unterheben und den Salat 15 Minuten ziehen lassen. Petersilie und Schnittlauch fein schneiden und kurz vor dem Servieren unterheben.
Den Grill für direkte und indirekte Hitze vorbereiten und auf mittlere bis hohe Temperatur bringen. Die Steaks aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. Über direkter Hitze 4–5 Minuten pro Seite grillen, anschließend an den kühleren Rand legen und bei geschlossenem Deckel noch 3–5 Minuten fertig garen.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind außen kräftig gebräunt und im Kern vollständig durchgegart, ohne rohe Stellen.
Wichtig: Marinade, die mit rohem Fleisch in Kontakt war, nicht ungegart als Sauce oder Dressing verwenden.
Die Steaks vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Den Kartoffelsalat abschmecken, auf Teller verteilen und die Steaks dazu servieren.
Daran erkennst du es: Die Fleischsäfte haben sich nach der Ruhezeit besser verteilt.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Schneiden und Vermengen ihre Form und ergeben einen strukturierten Kartoffelsalat.
Der Senf in der Marinade würzt das Fleisch; der separate Senf im Dressing gibt dem Kartoffelsalat Würze und Bindung.
Petersilie und Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren unterheben, damit Farbe und frischer Geschmack erhalten bleiben.
Die Würze bleibt erhalten, die Textur wird etwas körniger.
Mittelscharfen Senf in Marinade und Dressing jeweils durch die gleiche Menge körnigen Senf ersetzen.
Der Salat schmeckt etwas dilliger und frischer.
Petersilie und Schnittlauch durch eine passende Menge fein geschnittene Petersilie und Dill ersetzen.
Der Geschmack bleibt mild und neutral.
Rapsöl und neutrales Öl jeweils durch dieselbe Menge Sonnenblumenöl ersetzen.
Die Steaks zunächst ungestört direkt grillen und erst wenden, wenn sie sich leichter vom Rost lösen.
Festgeklebte Stellen vorsichtig mit einem Pfannenwender oder einer Grillzange lösen und die Steaks anschließend in der indirekten Zone fertig garen.
Das Dressing über die noch warmen Kartoffelscheiben geben und den Salat anschließend ziehen lassen.
Etwas erwärmte Brühe und wenige Tropfen Essig unterheben, dann erneut abschmecken.
Die Kartoffeln nur gar kochen, noch warm vorsichtig schneiden und das Dressing behutsam unterheben.
Den Salat nicht weiter rühren und ihn als rustikalen Kartoffelsalat servieren.
Der lauwarme Kartoffelsalat wird durch knackige Gurkenscheiben ergänzt.
Eine rauchige Paprikanote verändert das Aroma der Steaks, ohne die Zubereitung zu ändern.
Der Honig entfällt; die Marinade schmeckt dadurch weniger süß und etwas herber.
Die Steaks können bis zu 24 Stunden vorher mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Kartoffelsalat am besten am selben Tag zubereiten und die Kräuter erst kurz vor dem Servieren unterheben.
Übrig gebliebene Steaks und Kartoffelsalat getrennt voneinander abkühlen lassen, abdecken und zeitnah kühlen. Den Kartoffelsalat vor dem Servieren erneut abschmecken.
Reste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen und nur einmal vollständig wieder erwärmen.
Der Kartoffelsalat kann nach dem Einfrieren wässrig oder mehlig werden; auch die Textur der Steaks leidet.
Häufig gefragt
Ja. Die Steaks können gern über Nacht marinieren, müssen dabei aber abgedeckt und durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Festkochende Kartoffeln sind am besten geeignet, weil sie beim Schneiden und Vermengen ihre Form behalten.
Die direkte Hitze erzeugt Röstaromen. In der indirekten Zone können die Steaks anschließend bei geschlossenem Deckel gleichmäßiger fertig garen.
Ja, er schmeckt auch kalt. Lauwarm nimmt er das Brühe-Dressing jedoch besonders gut auf und wirkt aromatischer.
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