Bergkäse aus Schleswig-Holstein
Regionalen Bergkäse findest du laut Rezepttext in Hofläden, an gut sortierten Käsetheken und direkt bei Meiereien. Ein reifer Bergkäse aus dem Kühlregal ist als Alternative genannt.
Warme Käsesuppe, Schleswig-Holstein
Cremige Suppe mit würzigem Bergkäse, gebratenem Schweinemett, mildem Weinsauerkraut, Lauch und goldbraun gerösteten Laugen-Croûtons.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Bergkäsesuppe verbindet würzigen Käse mit locker gebratenem Schweinemett, mildem Weinsauerkraut und knusprigen Laugen-Croûtons. Der verwendete Bergkäse aus Schleswig-Holstein gibt der Suppe ihren regionalen Bezug; die Kombination ist als eigenständige norddeutsche Variante gedacht und nicht als einziges Original.
Cremig und würzig mit nussigen Käsenoten, lockerem Mett, milder Krautsäure und goldbraun-knusprigen Laugen-Croûtons.
Schritt für Schritt
Zwiebel schälen und fein würfeln. Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden. Sauerkraut gut abtropfen lassen, den Bergkäse reiben und das Laugengebäck in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und die Hälfte des Lauchs bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten glasig dünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig, der Lauch beginnt weich zu werden.
Mit dem trockenen Weißwein ablöschen und etwa 1 Minute einkochen lassen. Die Gemüsebrühe angießen und die Suppe etwa 8 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Lauch ist weich und die Brühe aromatisch, ohne stark zu sprudeln.
Während die Suppe köchelt, das Schweinemett in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer bis hoher Hitze in 6 bis 8 Minuten krümelig und vollständig durchgaren. Gleichzeitig das Weinsauerkraut mit dem Wasser in einem kleinen Topf 5 Minuten erwärmen und anschließend abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Das Mett ist vollständig durchgegart und nicht mehr rosa; das Sauerkraut ist heiß.
Wichtig: Rohes Schweinemett getrennt von verzehrfertigen Zutaten handhaben und Arbeitsflächen sowie Hände danach gründlich reinigen.
Sahne und Crème fraîche in die Suppe rühren und einmal erhitzen. Den Topf vom Herd ziehen. Den geriebenen Bergkäse portionsweise einrühren, bis er geschmolzen ist. Die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen lassen. Mit Kümmel, Muskat, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Käse ist vollständig geschmolzen und die Suppe cremig.
Mett und Sauerkraut in die Käsesuppe geben und bei kleiner Hitze etwa 2 Minuten erwärmen.
Daran erkennst du es: Mett und Sauerkraut sind heiß und gleichmäßig in der Suppe verteilt.
Die Butter in der Pfanne schmelzen. Die Laugenstücke darin auf beiden Seiten jeweils 2 bis 3 Minuten goldbraun rösten. Den restlichen Lauch kurz mitbraten, bis er weich wird, aber noch Biss hat.
Daran erkennst du es: Die Laugenstücke sind auf beiden Seiten goldbraun und knusprig; der Lauch bleibt leicht bissfest.
Die Suppe auf vier tiefe Teller verteilen und mit den Laugen-Croûtons sowie dem gebratenen Lauch servieren.
Gut zu wissen
Regionalen Bergkäse findest du laut Rezepttext in Hofläden, an gut sortierten Käsetheken und direkt bei Meiereien. Ein reifer Bergkäse aus dem Kühlregal ist als Alternative genannt.
Gut abgetropftes Weinsauerkraut bringt Säure und Würze ein, ohne die Käsesuppe unnötig zu verwässern.
Eine Laugenstange oder zwei Laugenbrötchen werden in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Butter goldbraun geröstet.
Der Geschmack kann etwas kräftiger oder nussiger ausfallen.
Den regionalen Bergkäse mengenmäßig durch einen reifen Bergkäse ersetzen und wie im Rezept fein reiben.
Die Suppe schmeckt weniger weinbetont und etwas milder.
Den trockenen Weißwein durch 100 ml zusätzliche Gemüsebrühe ersetzen und die Brühe mit der vorhandenen Gemüsebrühe angießen.
Die Croûtons werden etwas kleiner und lassen sich gleichmäßiger portionieren.
Zwei Laugenbrötchen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und wie beschrieben in Butter rösten.
Den Topf vor dem Einrühren vom Herd ziehen und den Käse portionsweise unterrühren.
Die Suppe vorsichtig mit etwas warmer Sahne oder Brühe glätten und nicht weiter sprudelnd kochen.
Das Mett in kleine Krümel teilen und vollständig durchgaren, bevor es in die Suppe kommt.
Die Suppe bei kleiner Hitze weiter erwärmen, bis das Mett vollständig durchgegart ist.
Die Croûtons erst unmittelbar vor dem Servieren goldbraun rösten und auflegen.
Die Croûtons kurz erneut in der Pfanne rösten und erst danach servieren.
Salz erst am Ende und vorsichtig nach dem Einrühren von Käse, Mett und Sauerkraut ergänzen.
Mit etwas ungesalzener Brühe oder Sahne verdünnen und erneut abschmecken.
Die kräftige Käsenote wird zugunsten eines milderen, weicheren Geschmacks zurückgenommen.
Die Suppe wird ohne Weißwein zubereitet und bleibt durch Gemüsebrühe herzhaft.
Die Suppe wird ohne die separat geröstete Laugenkomponente serviert.
Die Suppe kann ohne Croûtons bis zu 12 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt kalt gestellt werden. Beim Erwärmen langsam erhitzen und den Käse nicht erneut sprudelnd kochen lassen. Die Croûtons erst kurz vor dem Servieren rösten.
Die abgekühlte Suppe innerhalb kurzer Zeit in einen dicht verschließbaren Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Croûtons separat lagern, damit sie nicht weich werden.
Vor dem Servieren gründlich durcherhitzen und nur benötigte Portionen entnehmen.
Durch Käse, Sahne und Crème fraîche kann sich die Konsistenz nach dem Einfrieren und Auftauen verändern.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich ein würziger Bergkäse. Laut Rezepttext kann alternativ ein reifer Bergkäse aus dem Kühlregal verwendet werden; er kann etwas kräftiger oder nussiger schmecken.
Ja. Er kann durch 100 ml zusätzliche Gemüsebrühe ersetzt werden. Die Suppe schmeckt dann etwas milder und alkoholfrei.
Die Laugenstücke erst kurz vor dem Servieren in Butter goldbraun rösten und nicht lange in der Suppe liegen lassen.
Durch das separate Erwärmen und anschließende Abtropfen bleibt die Käsesuppe cremig, während das Sauerkraut seine milde Säure behält.
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