Zanderfilet auswählen
Zanderfilet ist an der Fischtheke oder beim Fischhändler erhältlich; tiefgekühltes Filet ist ebenfalls geeignet. Barschfilet kann als kräftiger schmeckende Alternative verwendet werden.
Mecklenburg-Vorpommern · mit Zander
Selbst gemachte Spätzle treffen auf zarten Zander und Möhren in einer cremigen Dill-Meerrettich-Sauce. Ein modernes, herzhaftes Hauptgericht mit Zander aus den Binnengewässern Mecklenburg-Vorpommerns.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frisch gegarte Spätzle nehmen die cremige Möhren-Dill-Sauce besonders gut auf. Dazu kommen zarte Zanderstücke, Meerrettich und ein Spritzer Zitrone. Die Kombination ist modern gedacht und beansprucht keine historische regionale Überlieferung.
Zarte Fischstücke und leicht bissfeste Möhren liegen in einer cremigen, mild-würzigen Sauce. Dill sorgt für frische Kräuternoten, Meerrettich für eine sanfte Schärfe und Zitrone für einen hellen, frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Mehl, Eier, 100 ml Wasser, 1 TL Salz und Muskatnuss in einer großen Schüssel zu einem glatten, zähflüssigen Teig verrühren. Kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, zähflüssig und wirft beim Schlagen Blasen.
Das Wasser mit dem Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder vom Brett ins Wasser geben. Sobald die Spätzle aufsteigen, noch kurz ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen. Die gegarten Spätzle mit der Butter schwenken.
Daran erkennst du es: Die Spätzle steigen an die Oberfläche und ziehen anschließend noch kurz im Wasser.
Wichtig: Das Kochwasser und der Topf sind sehr heiß; die Spätzle vorsichtig portionsweise hineingeben.
Zanderfilet trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Fisch portionsweise von beiden Seiten kurz anbraten, bis er gerade eben gar ist. Herausnehmen und abgedeckt beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Der Fisch ist gerade eben gar und bleibt saftig.
Wichtig: Rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Butter in derselben Pfanne schmelzen. Zwiebel und Möhren darin etwa 5 Minuten anschwitzen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und die Möhren sind leicht angeschwitzt.
Fischfond angießen und die Möhren bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten garen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind.
Daran erkennst du es: Die Möhren sind weich, behalten aber noch einen leichten Biss.
Sahne und entweder frisch geriebenen Meerrettich oder Meerrettich aus dem Glas einrühren. Die Sauce 2–3 Minuten sanft köcheln lassen. Dill und Zitronensaft dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig und die Möhren sind noch leicht bissfest.
Zander vorsichtig in die Sauce legen und darin kurz erwärmen, ohne die Fischstücke zu zerdrücken. Die abgetropften Spätzle auf Teller verteilen, Zander, Möhren und Sauce daraufgeben und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Zander ist in der Sauce durchgewärmt und bleibt in saftigen Stücken.
Gut zu wissen
Zanderfilet ist an der Fischtheke oder beim Fischhändler erhältlich; tiefgekühltes Filet ist ebenfalls geeignet. Barschfilet kann als kräftiger schmeckende Alternative verwendet werden.
Frischer Meerrettich schmeckt kräftiger; Meerrettich aus dem Glas ist milder und häufig etwas säuerlicher. Für die Sauce nur eine der beiden angegebenen Mengen verwenden.
Der Geschmack wird etwas kräftiger.
Das Zanderfilet durch dieselbe Menge grätenfreies Barschfilet ersetzen und wie den Zander portionsweise kurz anbraten.
Den Fisch nur kurz anbraten, herausnehmen und erst zum Schluss vorsichtig in der Sauce erwärmen.
Falls der Fisch bereits zerfällt, die Sauce nicht weiterkochen und die Stücke vorsichtig mit den Spätzle servieren.
Nach 8 Minuten prüfen und die Möhren vom Herd nehmen, sobald sie weich, aber noch leicht bissfest sind.
Barschfilet ersetzt den Zander und bringt einen etwas kräftigeren Geschmack in das Gericht.
Häufig gefragt
Die Spätzle aus dem Wasser heben, sobald sie aufgestiegen sind, und nur noch kurz ziehen lassen. Danach gut abtropfen lassen.
Ja. Tiefgekühltes Zanderfilet ist geeignet; vor der Zubereitung auftauen und trocken tupfen.
Ja. Verwende entweder 1 EL frisch geriebenen Meerrettich oder 2 TL Meerrettich aus dem Glas. Die Variante aus dem Glas ist milder und häufig etwas säuerlicher.
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