Einweichwasser filtern
Das Einweichwasser gibt dem Gulasch zusätzliches Steinpilzaroma. Nach dem Filtern den Bodensatz in der Schüssel zurücklassen.
Wildgericht aus dem Schwarzwald
Zart geschmortes Wildschweinfleisch und eingeweichte Steinpilze in einer kräftigen Rotweinsoße, serviert mit frisch gekochten Spätzle.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Wildschweinschulter oder -nacken schmort mit Steinpilzen, Zwiebeln und Rotwein zu einem herzhaften Gulasch. Während das Fleisch langsam gart, lässt sich der Spätzleteig vorbereiten – so kommen Gulasch und Beilage warm auf den Teller.
Das Fleisch wird zart und saftig, die Soße dunkel und würzig. Steinpilze bringen ein erdiges Aroma ein; die weichen, frisch gekochten Spätzle passen dazu.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Steinpilze in eine Schüssel geben, mit etwa 250 ml heißem Wasser übergießen und 20 Minuten einweichen. Pilze herausnehmen und grob schneiden. Das Einweichwasser durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen und auffangen; davon später etwa 100 ml verwenden.
Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Wildschweinfleisch trocken tupfen und mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Butterschmalz im schweren Schmortopf erhitzen und das Fleisch portionsweise rundum kräftig anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundum kräftig gebräunt.
Die Zwiebeln im selben Topf bei mittlerer Hitze anbraten. Tomatenmark einrühren und etwa eine Minute rösten. Mit Rotwein ablöschen und einige Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Das Tomatenmark duftet geröstet und der Rotwein ist etwas eingekocht.
Das angebratene Fleisch zusammen mit Wildfond oder kräftiger Fleischbrühe, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren und Piment in den Topf geben. Zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 1 Stunde 30 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas zusätzliche Brühe ergänzen. Währenddessen kann der Spätzleteig zubereitet werden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist nach der ersten Schmorzeit noch nicht zwingend fertig; es gart anschließend mit den Steinpilzen weiter.
Mehl und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Eier und zunächst 120 ml Wasser zugeben und zu einem glatten, zähflüssigen Teig schlagen. Bei Bedarf schluckweise weiteres Wasser einarbeiten, bis der Teig Blasen wirft. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen, während das Gulasch schmort.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, zähflüssig und wirft beim Schlagen Blasen.
Die eingeweichten Steinpilze und etwa 100 ml des gefilterten Einweichwassers zum Gulasch geben. Weitere 15 bis 30 Minuten zugedeckt schmoren, bis das Fleisch zart ist. Währenddessen einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und den Spätzleteig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder einen Spätzlehobel ins Wasser geben. Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, noch etwa eine Minute garen und mit einer Schaumkelle herausheben. Die Spätzle warm halten und mit frisch geriebener Muskatnuss würzen. Lorbeerblätter und Pimentkörner aus dem Gulasch nehmen. Preiselbeeren einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren, ins leicht köchelnde Gulasch geben und kurz eindicken lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart und die Soße leicht gebunden; die Spätzle steigen beim Garen an die Oberfläche.
Das Wildschweingulasch zusammen mit den frisch gekochten Spätzle auf Tellern anrichten.
Das Einweichwasser gibt dem Gulasch zusätzliches Steinpilzaroma. Nach dem Filtern den Bodensatz in der Schüssel zurücklassen.
Statt Wildfond kann kräftige Fleischbrühe verwendet werden.
Das Fleisch portionsweise in heißem Butterschmalz anbraten.
Die Flüssigkeit einkochen lassen und die nächste Portion erst anbraten, wenn der Topfboden wieder heiß ist.
Das Wasser durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen und den Satz zurücklassen.
Die Soße vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und sichtbaren Bodensatz zurücklassen.
Zunächst 120 ml Wasser verwenden und zusätzliches Wasser nur schluckweise einarbeiten.
Etwas Mehl einarbeiten, bis der Teig wieder zähflüssig ist.
Häufig gefragt
Vorgesehen sind küchenfertige Würfel aus Wildschweinschulter oder -nacken.
Zunächst 120 ml zugeben. Weiteres Wasser schluckweise einarbeiten, bis der Teig glatt und zähflüssig ist; insgesamt sind etwa 120 bis 150 ml vorgesehen.
Etwa 100 ml des gefilterten Einweichwassers kommen zum Gulasch. Das Wasser vorher durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen.
Ja. Als Alternative ist kräftige Fleischbrühe angegeben.
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