Geeignete Äpfel
Säuerliche, festkochende Äpfel behalten beim Garen ein klares Aroma und ergeben ein ausgewogenes Mus.
Sächsische Mehlspeisenküche
Cremiges Apfelmus aus säuerlichen Äpfeln, Zimt, Rosinen und Zitronensaft. Das Mus wird ohne Stärke oder Geliermittel auf dem Herd zubereitet und passt warm wie kalt zu süßen Speisen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Apfelmus mit Zimt und Rosinen ist eine unkomplizierte fruchtige Beilage zu sächsischen Buttermilchplinsen, Pfannkuchen und Milchreis. Die Apfelstücke werden mit wenig Wasser weich gedünstet, fein zerdrückt und mit Rosinen sowie Zitronensaft abgerundet. Warm serviert wirkt das Mus besonders aromatisch, gekühlt eignet es sich als einfacher Nachtisch.
Cremig und weich mit feinen Fruchtstückchen, warm würzig nach Zimt, süß-säuerlich im Geschmack und durch die Rosinen leicht saftig.
Schritt für Schritt
Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa zwei Zentimeter große Stücke schneiden.
Wichtig: Beim Schälen und Schneiden auf eine stabile Unterlage achten.
Apfelstücke, Wasser, Zucker und Zimtstange in den Topf geben. Alles aufkochen und anschließend bei kleiner Hitze zugedeckt etwa 18 bis 22 Minuten weich dünsten.
Daran erkennst du es: Die Apfelstücke lassen sich leicht mit einer Gabel oder dem Stampfer zerdrücken.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Topfes vorsichtig mit dem aufsteigenden Dampf umgehen.
Den Deckel abnehmen und die Äpfel noch 3 bis 5 Minuten weiterköcheln lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
Daran erkennst du es: Das Mus wirkt sämig und nicht mehr wässrig.
Die Zimtstange herausnehmen. Die weichen Äpfel mit dem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. Für ein besonders glattes Mus kannst du es kurz mit dem Pürierstab verarbeiten.
Daran erkennst du es: Das Mus ist cremig und weist keine großen harten Apfelstücke mehr auf.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Speisen Spritzer vermeiden und den Pürierstab vollständig eintauchen.
Rosinen und Zitronensaft unterrühren. Das Mus noch 2 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen und anschließend abschmecken. Je nach Säure der Äpfel kann bei Bedarf wenig weiterer Zucker eingerührt werden.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind leicht gequollen und das Mus schmeckt ausgewogen süß-säuerlich.
Das Apfelmus warm zu sächsischen Buttermilchplinsen, Pfannkuchen oder Milchreis servieren. Für eine kalte Beilage vollständig abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.
Wichtig: Zum Kühlen das Mus nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Gut zu wissen
Säuerliche, festkochende Äpfel behalten beim Garen ein klares Aroma und ergeben ein ausgewogenes Mus.
Die Rosinen werden erst am Ende eingerührt und ziehen kurz im heißen Mus, sodass sie weich werden, ohne vollständig zu zerfallen.
Zitronensaft rundet die Süße ab und wird deshalb erst nach dem Pürieren zugegeben.
Den Deckel nach dem Weichdünsten abnehmen und die Äpfel einige Minuten weiterköcheln lassen.
Das Mus ohne Deckel bei kleiner Hitze weiter reduzieren und dabei regelmäßig umrühren.
Nach dem Aufkochen auf kleine Hitze reduzieren und die Konsistenz gelegentlich kontrollieren.
Nicht am Boden kratzen, sondern das obere Mus vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort fertig garen.
Zitronensaft einrühren und erst danach abschmecken.
Bei zu viel Süße mit wenig zusätzlichem Zitronensaft korrigieren; bei zu viel Säure vorsichtig etwas Zucker ergänzen.
Die Äpfel gleichmäßig schneiden und vor dem Zerdrücken auf ausreichende Weichheit prüfen.
Das Mus noch kurz weitergaren und anschließend erneut stampfen oder kurz pürieren.
Ein glattes, klassisches Apfelmus ohne zusätzliche Trockenfrüchte.
Eine kräftiger gewürzte Variante mit stärkerem Zimtaroma.
Das Apfelmus kann bis zu einem Tag im Voraus zubereitet werden. Vollständig abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Das Mus nach dem Abkühlen in einen verschließbaren Behälter füllen und im Kühlschrank lagern. Für die kalte Verwendung direkt aus dem Kühlschrank servieren oder kurz temperieren lassen.
Nicht benötigte Reste nach dem Servieren zeitnah wieder kühlen.
Häufig gefragt
Ja. Warm passt es besonders gut zu Buttermilchplinsen, Pfannkuchen und Milchreis. Für eine kalte Beilage das Mus vollständig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.
Die weichen Äpfel zunächst mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und anschließend kurz mit dem Pürierstab verarbeiten.
Nicht unbedingt. Nach dem Einrühren von Zitronensaft abschmecken und nur bei Bedarf wenig weiteren Zucker ergänzen.
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