Kalbsfond einkaufen
Kalbsfond steht meist bei den Brühen und Fonds im gut sortierten Supermarkt, im Feinkostgeschäft oder beim Metzger.
Braten mit Rahmsoße
Zart geschmorter Kalbsbraten mit cremiger Rahmsoße, lockeren Kartoffelklößen und buttrigem Rosenkohl für eine festliche Mahlzeit.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kalbsrahmbraten mit Kartoffelklößen und Rosenkohl verbindet mildes, langsam geschmortes Kalbfleisch mit einer samtigen Soße aus Bratensatz, Weißwein, KalbsfondAromatischer Grundfond aus Kalbsknochen, Fleisch, Gemüse und Gewürzen. und Sahne. Dazu kommen selbst geformte Kartoffelklöße mit gerösteten Brotwürfeln sowie Rosenkohl, der in Butter und Speck geschwenkt wird.
Der Braten ist zart und saftig, die Rahmsoße cremig und mild-würzig. Die Klöße sind weich und locker mit einem aromatischen Kern aus gerösteten Brotwürfeln, während der Rosenkohl buttrig, leicht rauchig und angenehm bissfest bleibt.
Schritt für Schritt
Die Kalbsschulter 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und rundum mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Zwiebeln, Möhre, Knollensellerie und Lauch putzen und grob würfeln. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Wichtig: Rohes Fleisch und Gemüse getrennt voneinander verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Das Butterschmalz im Bräter erhitzen und die Kalbsschulter rundum kräftig anbraten. Das Fleisch herausnehmen. Das vorbereitete Gemüse im Bräter anrösten, mit dem Mehl bestäuben und kurz unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche des Fleisches und das Gemüse sind deutlich gebräunt, aber nicht verbrannt.
Wichtig: Beim Ablöschen später vorsichtig arbeiten, da der heiße Bräter stark spritzen kann.
Mit dem Weißwein ablöschen und den Bratensatz lösen. Kalbsfond, Lorbeerblätter, Salbei und Thymian einrühren. Das Fleisch wieder hineinlegen, den Bräter abdecken und den Kalbsbraten im Ofen etwa 2 Stunden schmoren. Nach ungefähr 90 Minuten einmal wenden. Während der Braten schmort, die Kartoffelklöße und den Rosenkohl vorbereiten.
Daran erkennst du es: Der Braten lässt sich leicht einstechen und ist vollständig zart.
Wichtig: Den heißen Bräter nur mit hitzebeständigen Handschuhen anfassen.
Den fertigen Braten aus dem Bräter nehmen, locker abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Die Soße durch ein Sieb in einen Topf gießen und das Gemüse gut ausdrücken. Die Sahne einrühren und die Soße bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten cremig einkochen lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Soße ist cremig und haftet leicht am Löffel.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit langsam durch das Sieb gießen und Spritzer vermeiden.
500 g Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm durch die Kartoffelpresse drücken. Die übrigen Kartoffeln schälen, fein reiben und in einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken. Die Flüssigkeit kurz stehen lassen, das abgesetzte Kartoffelstärke-Pulver auffangen und mit der Kartoffelstärke zur Kartoffelmasse geben.
Daran erkennst du es: Die gekochten Kartoffelstücke lassen sich leicht zerdrücken.
Wichtig: Beim Abgießen des heißen Kartoffelwassers vorsichtig arbeiten.
Gekochte und rohe Kartoffeln mit Eigelb, Kartoffelstärke, Salz und Muskat zu einem formbaren Teig verkneten. Das Brötchen würfeln und in der Butter goldgelb rösten. Aus dem Kartoffelteig acht Klöße formen und jeweils einige geröstete Brotwürfel in die Mitte geben.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich zu glatten Klößen formen, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Die Butter nicht zu heiß werden lassen, damit die Brotwürfel nicht verbrennen.
Einen großen Topf mit Salzwasser erhitzen. Die Klöße hineingeben und bei knapp unter dem Siedepunkt etwa 20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen, damit die Klöße ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Klöße steigen auf und bleiben beim Herausheben stabil.
Wichtig: Die Klöße vorsichtig in das heiße Wasser geben, um Spritzer zu vermeiden.
Den Rosenkohl putzen, am Strunk kreuzweise einschneiden und in Salzwasser etwa 7 Minuten vorgaren. Abgießen.
Daran erkennst du es: Die Röschen sind leicht weich, behalten aber noch Biss.
Wichtig: Beim Abgießen des heißen Wassers vorsichtig arbeiten.
Den Speck fein würfeln und in einer Pfanne auslassen. Rosenkohl und Butter dazugeben, mit Salz und Muskat würzen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten schwenken. Den Kalbsrahmbraten in Scheiben schneiden und mit Kartoffelklößen, Rosenkohl und reichlich Rahmsoße servieren.
Daran erkennst du es: Der Rosenkohl ist heiß, leicht gebräunt und noch bissfest.
Wichtig: Speckfett kann spritzen; die Hitze bei Bedarf reduzieren.
Gut zu wissen
Kalbsfond steht meist bei den Brühen und Fonds im gut sortierten Supermarkt, im Feinkostgeschäft oder beim Metzger.
Eine milde Geflügelbrühe kann Kalbsfond ersetzen. Die Soße wird dadurch etwas weniger kräftig und fleischig.
Mehligkochende Kartoffeln geben den Klößen genügend Stärke und sorgen für eine formbare, lockere Masse.
Die Soße wird etwas milder und weniger fleischig im Geschmack.
Die Geflügelbrühe in derselben Menge wie den Kalbsfond verwenden und die Soße am Ende sorgfältig abschmecken.
Den Bräter gut vorheizen und das Fleisch rundum kräftig bräunen, bevor das Gemüse angeröstet wird.
Den Bratensatz beim Ablöschen gründlich lösen und die Soße etwas länger einkochen lassen.
Die Klöße nur knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen lassen und die Kartoffelstärke gründlich einarbeiten.
Die restliche Kartoffelmasse mit etwas zusätzlicher Kartoffelstärke nachbinden und einen Probekloß garen.
Die Soße bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis sie leicht am Löffel haftet.
Die Soße einige Minuten weiter einkochen und erst danach erneut abschmecken.
Den Rosenkohl nur bissfest vorgaren und anschließend kurz in der Pfanne schwenken.
Mit etwas Zitronensaft oder Pfeffer geschmacklich auffrischen und sofort servieren.
Eine mildere Variante des Rosenkohls, bei der die Gemüsebeilage nur mit Butter und Muskat abgeschmeckt wird.
Wenn kein Kalbsfond erhältlich ist, lässt sich die Soße mit milder Geflügelbrühe zubereiten.
Den Braten und die passierte Soßenbasis können am Vortag zubereitet und getrennt voneinander gekühlt werden. Die Sahne erst beim Erwärmen einrühren und die Kartoffelklöße sowie den Rosenkohl möglichst frisch zubereiten.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von drei Tagen verbrauchen.
Nicht mehrfach erwärmen. Nur die benötigte Menge entnehmen und vollständig durchwärmen.
Die cremige Rahmsoße und die Kartoffelklöße können nach dem Einfrieren an Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Eine milde Geflügelbrühe funktioniert in derselben Menge. Die Soße schmeckt dann etwas weniger kräftig und fleischig.
Stark sprudelndes Wasser kann die Klöße aufreißen oder auseinanderfallen lassen. Sie sollen knapp unter dem Siedepunkt langsam gar ziehen.
Die zehnminütige Ruhezeit hilft, die Fleischsäfte im Braten zu verteilen, sodass die Scheiben saftiger bleiben.
Die passierte Soße mit der Sahne bei mittlerer Hitze einkochen lassen und erst danach mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
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