Zitronat finden
Zitronat steht meist bei den Backzutaten im Supermarkt, in größeren Drogeriemärkten oder in gut sortierten Fachgeschäften.
Süßes Hefegebäck aus Sachsen-Anhalt
Lockere süße Hefebrötchen mit Rosinen, Mandeln, ZitronatKandierte Schale der Zitronatzitrone, meist als süße Backzutat verwendet., Zitronenschale und einer fruchtigen Erdbeerkonfitürenfüllung. Die acht Brötchen erhalten durch fünf Einschnitte ihre charakteristische Blütenform und werden goldbraun gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kleinen süßen Hefeteilchen verbinden einen lockeren, buttrigen Teig mit Rosinen, Mandeln, Zitronat und einem fruchtigen Klecks Erdbeerkonfitüre. Die gefaltete Blütenform erinnert an die Lutherrose und macht die Brötchen zu einem besonderen Gebäck für den Reformationstag oder die Kaffeetafel.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, luftig und buttrig. Rosinen und Mandeln sorgen für Biss, Zitronat und Zitronenschale für frische Zitrusnoten, während die Erdbeerkonfitüre süß-fruchtig aus der Mitte schmeckt.
Schritt für Schritt
Die lauwarme Milch mit Zucker und frischer Hefe in einem Messbecher verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat.
Mehl und Salz in die Rührschüssel geben. Hefemilch und weiche Butter hinzufügen und alles etwa 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich zunehmend vom Schüsselrand.
Rosinen, gehackte Mandeln, Zitronat und Zitronenabrieb kurz unterkneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig in 8 möglichst gleich große Stücke teilen und rund wirken. Jedes Stück zu einer flachen Scheibe von etwa 10 bis 12 cm Durchmesser drücken. Mit einem scharfen Messer fünf Einschnitte vom Rand zur Mitte setzen, dabei die Mitte aussparen, und die Teiglinge vorsichtig zu Blüten formen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind gleichmäßig groß und die Mitte bleibt als zusammenhängender Bereich stehen.
Wichtig: Beim Schneiden auf eine rutschfeste Unterlage achten und das Messer vorsichtig führen.
Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. In die Mitte jeweils eine kleine Mulde drücken und mit Erdbeerkonfitüre füllen. Abgedeckt weitere 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge wirken sichtbar aufgegangen und die Konfitüre bleibt in der Mulde.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Einschieben des Blechs auf die heiße Ofentür und heiße Flächen achten.
Die Reformationsbrötchen auf der mittleren Schiene 15 bis 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Brötchen sind goldbraun und die Teigoberfläche ist fest ausgebacken.
Wichtig: Das heiße Blech mit Ofenhandschuhen herausnehmen.
Gut zu wissen
Zitronat steht meist bei den Backzutaten im Supermarkt, in größeren Drogeriemärkten oder in gut sortierten Fachgeschäften.
Rote Erdbeerkonfitüre steht meist im Marmeladenregal. Johannisbeer- oder Kirschkonfitüre kann ebenfalls verwendet werden und bringt mehr Säure beziehungsweise eine kräftigere Fruchtnote mit.
Das Gebäck schmeckt frischer und weniger kandiert.
Das Zitronat weglassen und stattdessen zusätzliche Zitronenschale fein abreiben und mit den übrigen Einlagen unter den Teig kneten.
Johannisbeere bringt mehr Säure, Kirsche eine kräftigere Fruchtnote.
Die Erdbeerkonfitüre in gleicher Menge durch Johannisbeer- oder Kirschkonfitüre ersetzen und wie beschrieben in die Teigmulden füllen.
Die Milch nur lauwarm verwenden und vor dem Einrühren der Hefe nicht stark erhitzen.
Wenn die Hefemilch noch nicht verwendet wurde, auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen. Bei bereits verarbeitetem Teig die erste Teigruhe verlängern und das Volumen beobachten.
Den Teig ausreichend kneten und nur so viel Mehl verwenden, wie zum Verarbeiten unbedingt nötig ist.
Einen sehr festen Teig vorsichtig mit etwas zusätzlicher lauwarmer Milch geschmeidiger machen, sofern die Zutaten noch nicht vollständig verarbeitet sind.
Die Mitte ausdrücklich aussparen und die Einschnitte nur vom Rand zur Mitte setzen.
Vor dem Backen die Teigblätter vorsichtig wieder zusammenschieben und die Mitte leicht andrücken.
Eine kleine, klar erkennbare Mulde drücken und die Konfitüre mittig dosieren.
Ausgelaufene Konfitüre nach dem Backen vorsichtig entfernen; die Brötchen bleiben trotzdem essbar.
Ab 15 Minuten Backzeit kontrollieren und die Bräunung beobachten.
Bei ausreichender Bräunung die Brötchen aus dem Ofen nehmen und auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Erdbeerkonfitüre wird durch Johannisbeerkonfitüre ersetzt. Dadurch erhält die Füllung eine deutlich säuerlichere Fruchtnote.
Das Zitronat wird weggelassen und durch zusätzliche fein abgeriebene Zitronenschale ersetzt.
Häufig gefragt
Ja. Das Zitronat kann durch fein abgeriebene zusätzliche Zitronenschale ersetzt werden. Das Gebäck schmeckt dann frischer und weniger kandiert.
Johannisbeer- oder Kirschkonfitüre sind passende Alternativen. Johannisbeere bringt mehr Säure, Kirsche eine kräftigere Fruchtnote.
Sie sind nach etwa 15 bis 20 Minuten goldbraun und die Teigoberfläche ist fest ausgebacken.
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