Bremer Pannfisch mit Seelachs

Bremer Fischpfanne mit Senfsauce

Gebratener Seelachs mit knusprigen Bratkartoffeln, Speck und Zwiebeln, serviert mit würziger Senfsauce.

Zum Rezept
Eine Pfanne voller Hausmannskost
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 40 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 90 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Mehrkomponenten-Teller und -Platten
Prägende Zutatenfamilie Fisch, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kartoffeln werden erst gekocht und anschließend in der Pfanne goldbraun gebraten.
  • Senf, Essig und Zucker geben der sämigen Sauce eine würzige, leicht säuerliche Note.
  • Fisch, Bratkartoffeln und Sauce werden getrennt zubereitet und erst beim Anrichten zusammengebracht.

Seelachs, goldbraun gebratene Kartoffeln mit Speck und Zwiebeln und eine cremige Senfsauce kommen bei diesem herzhaften Pannfisch zusammen. Die Kartoffeln lassen sich besonders gleichmäßig schneiden, wenn sie vor dem Braten vollständig ausgekühlt sind.

Knusprige Kartoffelscheiben und herzhafter Speck treffen auf zarten Seelachs und eine cremige, würzig-säuerliche Senfsauce.

Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen

    Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser je nach Größe 20–25 Minuten gar kochen. Abgießen und etwas abkühlen lassen.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer einstechen, ohne auseinanderzufallen.

  2. Abkühlen und schneiden

    Für besonders gleichmäßige Scheiben die Kartoffeln vollständig auskühlen lassen. Anschließend pellen und in Scheiben schneiden. Währenddessen die Zwiebeln in Ringe schneiden.

    30 Minuten
    • Die Kartoffeln können während des Abkühlens in Ruhe auskühlen; die Zwiebeln lassen sich in dieser Zeit schneiden.
  3. Bratkartoffeln zubereiten

    Speck in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen. 1 EL Öl und die Zwiebeln dazugeben und kurz anbraten. Kartoffelscheiben hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden 12–15 Minuten goldbraun braten. Bei Bedarf weiteres Öl aus der angegebenen Menge verwenden. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei niedriger Hitze warm halten.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind goldbraun und außen knusprig.

  4. Seelachs braten

    Seelachs trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer zweiten Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Fischstücke bei mittlerer Hitze je nach Dicke etwa 3–4 Minuten pro Seite braten.

    8 Minuten 63 °C

    Daran erkennst du es: Der Fisch ist im Inneren nicht mehr glasig und lässt sich leicht mit einer Gabel teilen; mit einem Thermometer mindestens 63 °C im dicksten Teil prüfen.

    • Während der Fisch brät, kann die Senfsauce zubereitet werden.

    Wichtig: Die Kerntemperatur mit einem Lebensmittelthermometer prüfen.

  5. Senfsauce kochen

    Butter im Stieltopf schmelzen. Mehl einrühren und etwa 1 Minute anschwitzen. Wasser nach und nach unter kräftigem Rühren zugießen, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Sauce unter Rühren aufkochen und 5 Minuten sanft köcheln lassen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und leicht gebunden.

  6. Abschmecken und servieren

    Senf, Essig und Zucker in die Sauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln sowie den Seelachs auf Tellern anrichten und die Senfsauce dazugeben.

    • Mit 2 EL Senf beginnen und nach Geschmack bis zu 3 EL einrühren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffeln vollständig auskühlen lassen: Für besonders gleichmäßige Scheiben die gekochten Kartoffeln vollständig abkühlen lassen, bevor du sie pellst und schneidest.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Senfsauce enthält Mehlklümpchen.

Das Wasser nach und nach zugießen und dabei kontinuierlich mit dem Schneebesen rühren.

Die Sauce kräftig glattrühren; falls nötig durch ein Sieb passieren.

Der Seelachs wird trocken oder zerfällt beim Wenden.

Die Fischstücke je nach Dicke nach etwa 3 Minuten prüfen und erst wenden, wenn die Unterseite gebräunt ist.

Den Fisch vorsichtig mit der Senfsauce servieren, damit er nicht weiter in der Pfanne gart.

Die Kartoffelscheiben zerbrechen beim Braten.

Die Kartoffeln vor dem Schneiden vollständig abkühlen lassen und beim Braten nur gelegentlich wenden.

Servieren und kombinieren

  • Mit Senfsauce servieren: Bratkartoffeln und Seelachs auf Tellern anrichten und die Senfsauce dazugeben oder darüberlöffeln.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Reste zeitnah in flache Behälter füllen und kühlen. Innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Gekochte Reste nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Aufwärmen

  • Pfanne: Fisch und Bratkartoffeln getrennt oder zusammen bei mittlerer Hitze erhitzen; die Sauce bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen. Reste vollständig durcherhitzen.

Allergene und Nährwerte

  • Fisch: enthält
  • Milch: enthält
  • Senf: enthält
  • Glutenhaltiges Getreide: uncertain · Die Mehlsorte ist nicht festgelegt. Bei Verwendung von Weizen-, Dinkel-, Roggen- oder anderem glutenhaltigem Mehl enthält das Gericht Gluten.

Lebensmittelsicherheit

  • Seelachs sicher garen: Den Seelachs im dicksten Teil mit einem Lebensmittelthermometer prüfen; er sollte mindestens 63 °C erreichen.
  • Reste kühlen: Gekochte Reste innerhalb von 2 Stunden kühlen und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen.
  • Reste durcherhitzen: Reste beim Aufwärmen auf mindestens 74 °C erhitzen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Müssen die Kartoffeln vollständig auskühlen?

Nicht zwingend, aber vollständig ausgekühlte Kartoffeln lassen sich besonders gleichmäßig schneiden.

Wie kräftig wird die Senfsauce?

Mit 2 EL mittelscharfem Senf wird sie milder. Für einen kräftigeren Geschmack bis zu 3 EL einrühren und anschließend abschmecken.

Woran erkenne ich, dass der Seelachs gar ist?

Das Fischfleisch ist im Inneren nicht mehr glasig und lässt sich leicht mit einer Gabel teilen. Für die Temperaturkontrolle mindestens 63 °C im dicksten Teil messen.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar