Forellen für die blaue Färbung
Beim Einkauf nach möglichst frischen, küchenfertigen Forellen fragen, die ungeschuppt sind und eine unversehrte Schleimschicht haben.
Fränkisches Fischgericht
Ganze Forellen ziehen sanft im säuerlichen Sud aus Weißwein, Essig, Gemüse und Gewürzen. Dazu gibt es Petersilienkartoffeln, frisch geriebenen Meerrettich und zerlassene Butter.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bei Forelle blau kommt es auf behutsames Garen an: Die küchenfertigen Forellen ziehen im heißen, aber nicht sprudelnd kochenden Blausud. Salzkartoffeln, Petersilie, frisch geriebener Meerrettich und zerlassene Butter machen daraus ein vollständiges warmes Gericht.
Zartes Forellenfleisch trifft auf würzigen, säuerlichen Sud, milde Kartoffeln, frischen Meerrettich und warme, zerlassene Butter.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit dem Salz in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken, zugedeckt etwa 18–22 Minuten gar kochen und anschließend abgießen. Zugedeckt warm halten, während du den Blausud und die Forellen zubereitest.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind gar, wenn sich ein Messer leicht hineinstechen lässt.
Während die Kartoffeln garen, die Zwiebel schälen und vierteln. Möhre, Sellerie und Lauch putzen und grob zerkleinern. Wasser, Weißwein und Weißweinessig in den breiten Topf geben, Gemüse, Lorbeer, Wacholder, Piment, Pfeffer und das Salz hinzufügen. Aufkochen und etwa 12 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sud hat die Aromen des Gemüses und der Gewürze aufgenommen.
Die Forellen kurz und behutsam unter kaltem Wasser abspülen, ohne die Schleimschicht auf der Haut abzureiben. Den Sud anschließend nur leicht sieden lassen, nicht sprudelnd kochen. Die Fische vorsichtig hineinlegen; falls sie nicht bedeckt sind, etwas Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Forellen liegen im heißen, leicht siedenden Sud und sind möglichst bedeckt.
Während die Forellen ziehen, die Petersilie fein hacken und den Meerrettich schälen und frisch reiben. Etwa 30 g Butter mit den warm gehaltenen Kartoffeln und der Petersilie schwenken. Die restliche Butter bei niedriger Hitze im kleinen Topf schmelzen.
Die Forellen mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Sud heben. Mit der zerlassenden Butter übergießen und mit Petersilienkartoffeln und frisch geriebenem Meerrettich servieren.
Die Forellen je nach Größe etwa 10–15 Minuten im heißen Sud ziehen lassen. Mit der Schaumkelle vorsichtig herausheben, sobald das Fleisch am Rücken matt erscheint und sich leicht von der Gräte löst.
Daran erkennst du es: Das Fleisch am Rücken ist matt und löst sich leicht von der Gräte.
Gut zu wissen
Beim Einkauf nach möglichst frischen, küchenfertigen Forellen fragen, die ungeschuppt sind und eine unversehrte Schleimschicht haben.
Den Meerrettich erst kurz vor dem Servieren schälen und reiben.
Den Sud nur leicht sieden lassen und die Forellen vorsichtig hineinlegen und herausheben.
Die Forellen behutsam fertig garen; eine bereits verlorene blaue Färbung lässt sich nicht nachträglich herstellen.
Ungeschuppte Forellen mit intakter Schleimschicht verwenden und nur kurz, behutsam abspülen.
Die Fische lassen sich trotzdem pochieren und servieren; die Färbung ist nicht wiederherstellbar.
Häufig gefragt
Die Forellen sollen ungeschuppt sein und eine möglichst unversehrte Schleimschicht haben. Behutsames Abspülen hilft, diese zu erhalten; stark gewaschene oder tiefgekühlte Fische nehmen laut Rezeptbeschreibung meist nicht die typische blaue Färbung an.
Das Fleisch am Rücken erscheint matt und löst sich leicht von der Gräte. Je nach Größe brauchen die Forellen etwa 10–15 Minuten im heißen Sud.
Nein. Den Sud nur leicht sieden lassen, damit die Forellen sanft gar ziehen.
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